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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          After Europe Leone Contini ToskaChina

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            © Leone Contini
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            © Leone Contini
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            © Leone Contini

          Lecture-Food-Performance

          2019 Oktober 11 | 18.00 Uhr
          Kantine

          Suitable for English Speakers

          Chinesische Bauern und la dolce vita? Ein kulinarisches Fest der hybriden Gesellschaft.

          Auf der italienischen Halbinsel ist ein neues, geheimes Land gewachsen - ToskaChina. Während die italienische Bevölkerung ihre lokale Identität von den chinesischen Einwanderern bedroht sieht, feiert Leone Contini die Früchte der Migrationsgesellschaft am Beispiel revitalisierter Landwirtschaft und kulinarischer Hybrid-Cuisine. In einer Kombination aus Kochkurs, Lecture-Performance und Pop-Up-Restaurant kommt das Publikum in den Genuss neuer Traditionen, die aus der Verschmelzung verschiedener (Gemüse-) Kulturen entstanden sind.

          Leone Contini (geb. 1976 in Florenz) studierte Philosophie und Kulturanthropologie an der Universität Siena. Seine Forschung liegt an der Schnittstelle zwischen kreativer Praxis und Ethnographie. Er konzentriert sich vor allem auf interkulturelle Konflikte, Machtdynamiken, Migrationen und Diasporen und wie all diese Phänomene den anthropologischen Kontext und die botanische Landschaft an seinen Arbeitsorten beeinflussen. Seine Praxis umspannt Lectures, Performances, Zeichnungen, textbasierte und audiovisuelle Erzählungen sowie Events im öffentlichen Raum. Seine Arbeiten wurden unter anderem bei SAVVY Contemporary in Berlin, IAC in Villeurbanne, Manifesta 12 in Palermo, MUDEC in Mailand, Delfina Foundation in London, Kunstverein in Amsterdam und Kunstraum in München gezeigt. Leone lebt und arbeitet in der Toskana.

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          VON UND MIT Leone Contini