Spielplan

Tanja Krone Mit echten Reden (1): Das Ellenbogen-Prinzip

Das Ellenbogen-Prinzip_c_Peter van Heesen 2
Oktober 03 | 16.00 Uhr Performance + Gespräch im Freien
im Garten der Sophienkirche | EINTRITT FREI

Zum krönenden Abschluss unseres Fokus' Das Ost-West-Ding 2 lädt Tanja Krone am 3. Oktober zu einer leicht gekürzten und inszenatorisch angepassten Outdoor-Wiesenvariante ihres Festival-Erfolgsstücks aus dem letzten Herbst.

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Daniel Hellmann / Soya the Cow In Walking Distance
Soya the cow_Credit Lenja Lehnard_HP
Oktober 08 09 Spaziergang im Freien
Start: Im Hof der Sophiensæle | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Navild Acosta + Fannie Sosa Black Power Naps
Choir of the Slain_c_Maria Baranova_Presse4
Oktober 08 09 10 11 12 13 14 | 15.00 Uhr - 18.00 Uhr Installation
Festsaal | EINTRITT FREI

Jüngste Studien haben gezeigt: BIPOC (Black, Indigenous und People of Color) bekommen regelmäßig weniger Schlaf als weiße Menschen. Als direkte Antwort besetzten die Künstler*innen den Festsaal der Sophiensæle mit Spiel und Nichtstun, mit weichen, bequemen Oberflächen und laden BIPOC ein, mit diesen Quellen von Kraft und Stärke zur Ruhe kommen.

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Olympia Bukkakis A Touch of the Other
olympia-bukkakis_c_mayra-wallraff_HP 1
Oktober 08 09 10 | 20.00 Uhr DRAG / TANZ / PERFORMANCE
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Die Drag-Legende und selbsternannte Queen of the Heavens and of the Earth Olympia Bukkakis rückt mit Lipsync, Tanz, Video und Storytelling der Frage auf den Leib, welchen Platz der aktuelle Feminismus-Diskurs Transidentitäten und Drag-Praktiken einräumt.

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Elischa Kaminer In Walking Distance
Elischa Kaminer_Yes._HP
Oktober 10 11 Spaziergang im Freien
Start: Im Hof der Sophiensæle | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Navild Acosta + Fannie Sosa Choir of the Slain (Part XX)
Choir of the Slain_c_Maria Baranova_Presse1
Oktober 13 14 | 20.00 Uhr Performance
FESTSAAL + ONLINE | 15/10 EURO | LIVESTREAM KOSTENFREI

Vom Bett aus setzen sich die Performer*innen mit der institutionalisieren Erschöpfung von BIPOC auseinander und zelebrieren mit Gesang und Tanz vielfältige Zustände des Untätigseins und der Faulheit.

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Peter Frost In Walking Distance
Cora Frost_Foto_ jackie baier
Oktober 14 15 Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Henrike Iglesias Academy
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Oktober 16 | 18.00 Uhr
Oktober 16 | 19.30 Uhr
Oktober 17 18 | 15.00 Uhr
Oktober 17 18 | 16.30 Uhr
Projekttage
Online + Draussen | EINTRITT FREI

Im Rahmen von Risk and Resilience wirft Henrike Iglesias' Traumschule einen feministischen Blick auf die Auswirkungen, die Corona-bedingte Beschränkungen auf bestimmte Communities, Berufe und private Gefüge haben. Statt gemeinsamer Stunden im Klassenraum stehen dieses Mal Video-Unterricht und Exkursionen auf dem Stundenplan.

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María do Mar Castro Varela Zweifeln erlernen – Egoismus verlernen
Oktober 17 | 19.00 Uhr Vortrag
Festsaal + Online | 5 EURO | ONLINE KOSTENFREI

María do Mar Castro Varela stellt in ihrem Vortrag Überlegungen zum ‚Sturm auf den Reichstag‘ und anderem Wahnsinn in Zeiten der Pandemie an.

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Politics of Love #8 Resilienz
Oktober 18 | 19.00 Uhr Diskurs
Festsaal + Online | 5 EURO | ONLINE KOSTENFREI

In diesem Gespräch richten wir einen kritischen Blick auf eine Gesellschaft, die Krisen als Antrieb ihrer Optimierung nutzt und sehen uns in diesem Zusammenhang auch die Rolle der Kultur an.

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Olivia Hyunsin Kim / Ddanddarakim In Walking Distance
Potrait Hyunsin_c_Christian Cattelan
Oktober 19 20 Spaziergang im Freien
Start: Im Hof der Sophiensæle | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen The Kids Are Alright
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Oktober 21 22 23 24 | 19.00 Uhr
Oktober 21 22 23 24 | 21.00 Uhr
Performance / Installation
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen haben Gespräche mit Großeltern, Eltern und Kindern aus verschiedenen Communities mit Migrationsgeschichte geführt und bringen in einer performativen Installation divergierende Vorstellungen eines „besseren Lebens“ auf die Bühne.

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Liz Rosenfeld In Walking Distance
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Oktober 24 25 Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Marjani Forté-Saunders / 7NMS Memoirs of a... Unicorn
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Oktober 25 26 | 20.00 Uhr Online-Filmscreening + Gespräch
ONLINE | EINTRITT FREI

In ihrem dreifach Bessie-prämierten Solo zollt die Choreografin und Tänzerin Marjani Forté-Saunders den „Einhörnern“ ihres Lebens und ihrer Community Tribut: prägenden Figuren wie Vater, Sohn und Bruder, Homies, Pahtnas und Fams. Die Choreografie verwebt persönliche mit kollektiven Erinnerungen und historischen Fragmenten amerikanischer Geschichte.

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Jess Thom Biscuits without Borders:
Oktober 27 | 12.00 Uhr Gespräch via Zoom
Online | EINTRITT FREI

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Lernen aus dem Lockdown? Nachdenken über Freies Theater.
Oktober 27 | 19.00 Uhr Buchvorstellung
Festsaal | EINTRITT FREI

Kultur in der Krise? In der neuen Publikation des Impulse Theater Festivals beschäftigen sich Freie Theaterschaffende und Verantwortliche aus Kultur und Politik mit ihren aus der Corona-Krise gewonnenen Erkenntnissen, Ideen und Forderungen zum Kulturleben.

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Jess Thom Disability Culture in a time of Pandemic
Oktober 29 | 12.00 Uhr Lecture via Zoom
Online | EINTRITT FREI

Touretteshero-Mitbegründerin Jess Thom untersucht und reflektiert die Hindernisse und die Möglichkeiten, die aus der Corona-Pandemie und dem daraus resultierenden Lockdown entstanden sind.

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Raus aus dem Kopf, rein in den Körper
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Oktober 29 | 18.00 Uhr Online Workshop
Online | EINTRITT FREI

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Flinn Works Learning Feminism from Rwanda
flinnworks
Oktober 29 30 31 | 21.00 Uhr
November 01 | 18.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Wie verändert die Frauen-Quote Kultur und Geisteshaltung? Mit flammenden Reden, Statistiken, Klageliedern und Protestchoreografien begeben sich Flinn Works auf die Spuren des ruandischen Fast-Track-Feminismus'.

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Teresa Vittucci, Michael Turinsky + Claire Vivianne Sobottke We Bodies
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Oktober 30 31 | 18.00 Uhr Tanz / Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Um sich Kategorien wie „normal“ oder „schön“ zu entziehen, arbeiten die drei Performer*innen mit dem Begriff des Monsters und entwerfen eine Serie von Exorzismen, in denen sie popkulturelle Figuren und Phänomene ins Monströse verzerren.

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Jule Flierl, Luise Meier oder Vera Pulido In Walking Distance
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Oktober 31
November 01
Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Isabelle Schad Knotting & Rotations
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November 06 07 08 09 | 20.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Isabelle Schad feiert in zwei kraftvollen Soli die Schönheit einfacher Bewegungsabläufe.

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Company Christoph Winkler It's All Forgotten Now
c_Stencil graffiti by Mark Fisher's students at Goldsmiths_University of London. (Credit Dan Hassler-Forest)_HP
November 12 13 14 | 20.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Tanz trifft Musik, Film, Video und Spoken-Word: Eine performative Hommage an Mark Fisher.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
vanessa stern
November 19 20 21 22 | 19.30 Uhr Sprechtheater
Festsaal | 15/10 EURO

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Vier Zugreisende halten sich auf der Fahrt nach Spitzbergen mit Problemen wach.

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Sheena McGrandles Figured
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November 21 22 | 15.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 10/7 EURO

Vorwärts, rückwärts, Schnitt, alles zurück, Wiederholung: Die Choreografin Sheena McGrandles deckt die Absurdität und Künstlichkeit der Alltagsgeste auf.

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Sheena McGrandles Flush
Sheena McGrandles - FLUSH -2020-02-05_Photo Michiel Keuper_IMG_7699_HP
November 21 22 | 16.30 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 10/7 EURO

Sheena McGrandles choreografiert stilisierte Körperlandschaften zwischen Erotik und Absurdität.

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matthaei & konsorten Die Sumpfgeborene
die sumpfgeborene_c_hannah-schaich_HP 1
November 24 25 26 27 28 29 Performance
Festsaal | 15/10 EURO

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          TANZTAGE BERLIN 2012 Ligia Manuela Lewis / Willy Prager

          2012 Januar 13 14 | 20.30 Uhr
          Festsaal

          Ligia Manuela Lewis

          Sensation 2 (UA)


          "Sensation 2" ist eine Choreografie für den Hals und die zweite in einer Reihe von Arbeiten, die Bewegung und Empfindung mit dem Sensationellen verbinden. Untersucht werden die Hals- und Brustwirbel, also jene Körperteile, die den Kopf stützen. Wie der Mund stellt der Hals einen kommunikativen sowie einen historisch ästhetisierten Brennpunkt des Körpers dar. Dieser Teil des Körpers, der oft als fragil und verletzlich begriffen wird, ermöglicht aber auch soziale Phänomene wie Head Banging und Whipping Hair (Haare peitschen) – Handlungen, die oft mit dem Sensationellen verbunden werden. Diese Arbeit wendet eine ähnliche Methodik an wie die vorangegangene, in der ein abstrakter, empfindender Körper zur Quelle für die Bewegungs-Artikulation wird. Durch die Dauer der Arbeit versucht Ligia die Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit Empfindungen zur gemeinsamen Erfahrung werden können.

          KONZEPT, Choreografie, KostümE Ligia Manuela Lewis PERFORMANCE Isabel Lewis, Ligia Manuela Lewis LICHTDESIGN Sandra Blatterer, Denis Richert DRAMATURGIE Timothy  Murray Komponist Johannes Wengel Bühne Ligia Manuela Lewis, Nina Kurtela

          Eine Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN / SOPHIENSÆLE. Dank an Alex Baczynsky Jenkins und Nina Kurtela.

          Willy Prager

          Transformability (UA)

          Willy Prager geht in seinem Stück der Frage nach, wie theoretischer Text getanzt werden kann, indem seine konkreten Wörter verwendet werden? Wie kann eine praktische Brücke geschlagen werden zwischen Tanz und Theorie wenn man nach den Regeln der Mainstream-Kultur vorgeht?

          “Ich beginne mit der Arbeit am Projekt 'Transformability', indem ich mir die Aufgabe stelle, den philosophischen Text 'TRANSFORMABILITY' von Boyan Manchev (2006) in ein praktisches, performatives Skript umzuwandeln. Bei der Arbeit am Originaltext versuche ich, ihn neu zu formulieren, indem ich ein musikalisches Skript erstelle. Ich wähle die musikalische Form aufgrund des Themas im Text – die darstellende Gesellschaft des „globalen Kapitalismus” – die Gesellschaft, die versucht, die herkömmlichen Rollenverteilungen zu überschreiten.

          Ich stelle auch die Frage, wie ein elitärer Text wie „Transformability” zum Kernstück einer eher marktorientierten Darstellungsform wie dem Musical werden kann.

          Wie kann theoretischer Text getanzt werden, indem seine konkreten Wörter verwendet werden? Wie kann ich eine praktische Brücke schlagen zwischen Tanz und Theorie und nach den Regeln der Mainstream-Kultur vorgehen?” (Willy Prager)

          Konzept, Regie Willy Prager Kreation, Performance Sonja Pregrad, Tian Rotteveel, Willy Prager In Zusammenarbeit mit Sonja Pregrad, Tian Rotteveel Musik Tian Rotteveel in Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen Kostüme Sonja Pregrad, Tian Rotteveel, Willy Prager

          Eine Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN / SOPHIENSÆLE. Dank an das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin.

          Zur Festivalstartseite

          Ligia Manuela Lewis wurde in Santo Domingo (DR) geboren und ist in Venice, FL (USA) aufgewachsen. Derzeit arbeitet sie als Tanzkünstlerin in Berlin (DE). 2005 hat sie an der Virginia Commonwealth University einen Abschluss (Bachelor of Fine Arts) in Tanz und Choreografie erhalten. Sie hat mit Superamas, Les Ballets C de la B zusammengearbeitet und arbeitet derzeit u.a. mit Kat Valastur, Lewis Forever und Jeremy Wade. Ligia hat das DanceWEB-Stipendium (AT) 2010 gewonnen und war in diesem Jahr Artist-in-residence bei Tanz im August (sommer.bar).

          Willy Prager, freischaffender Künstler, hat seinen Abschluss beim Theaterstudio „4XC” in Sofia gemacht. Er hat den Studiengang „Synthetic Stage Arts” an der Universität Plovdiv in Bulgarien abgeschlossen. Empfänger eines Stipendiums für Dance Web Austria und Theatertreffen Berlin. Er hat mit Galina Borissova, Nikolai Georgiev, David Zambrano, Ivo Dimchev, deufert&plischke, Thomas Lehmen, Dalija Acin und Matej Kejzar sowie mit Maren Strack gearbeitet. Als Regisseur hat er „Prager Straße” und „Game-a-porter” inszeniert.

          Willy Prager ist Mitbegründer von Бbrain Сstore Пproject in Sofia, dem Festival für Zeitgenössischen Tanz und Performance „Antistatic” sowie der NOMAD Dance Academy.