Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          TANZTAGE BERLIN 2012 Ligia Manuela Lewis / Willy Prager

          2012 Januar 13 14 | 20.30 Uhr
          Festsaal

          Ligia Manuela Lewis

          Sensation 2 (UA)


          "Sensation 2" ist eine Choreografie für den Hals und die zweite in einer Reihe von Arbeiten, die Bewegung und Empfindung mit dem Sensationellen verbinden. Untersucht werden die Hals- und Brustwirbel, also jene Körperteile, die den Kopf stützen. Wie der Mund stellt der Hals einen kommunikativen sowie einen historisch ästhetisierten Brennpunkt des Körpers dar. Dieser Teil des Körpers, der oft als fragil und verletzlich begriffen wird, ermöglicht aber auch soziale Phänomene wie Head Banging und Whipping Hair (Haare peitschen) – Handlungen, die oft mit dem Sensationellen verbunden werden. Diese Arbeit wendet eine ähnliche Methodik an wie die vorangegangene, in der ein abstrakter, empfindender Körper zur Quelle für die Bewegungs-Artikulation wird. Durch die Dauer der Arbeit versucht Ligia die Voraussetzungen dafür zu schaffen, damit Empfindungen zur gemeinsamen Erfahrung werden können.

          KONZEPT, Choreografie, KostümE Ligia Manuela Lewis PERFORMANCE Isabel Lewis, Ligia Manuela Lewis LICHTDESIGN Sandra Blatterer, Denis Richert DRAMATURGIE Timothy  Murray Komponist Johannes Wengel Bühne Ligia Manuela Lewis, Nina Kurtela

          Eine Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN / SOPHIENSÆLE. Dank an Alex Baczynsky Jenkins und Nina Kurtela.

          Willy Prager

          Transformability (UA)

          Willy Prager geht in seinem Stück der Frage nach, wie theoretischer Text getanzt werden kann, indem seine konkreten Wörter verwendet werden? Wie kann eine praktische Brücke geschlagen werden zwischen Tanz und Theorie wenn man nach den Regeln der Mainstream-Kultur vorgeht?

          “Ich beginne mit der Arbeit am Projekt 'Transformability', indem ich mir die Aufgabe stelle, den philosophischen Text 'TRANSFORMABILITY' von Boyan Manchev (2006) in ein praktisches, performatives Skript umzuwandeln. Bei der Arbeit am Originaltext versuche ich, ihn neu zu formulieren, indem ich ein musikalisches Skript erstelle. Ich wähle die musikalische Form aufgrund des Themas im Text – die darstellende Gesellschaft des „globalen Kapitalismus” – die Gesellschaft, die versucht, die herkömmlichen Rollenverteilungen zu überschreiten.

          Ich stelle auch die Frage, wie ein elitärer Text wie „Transformability” zum Kernstück einer eher marktorientierten Darstellungsform wie dem Musical werden kann.

          Wie kann theoretischer Text getanzt werden, indem seine konkreten Wörter verwendet werden? Wie kann ich eine praktische Brücke schlagen zwischen Tanz und Theorie und nach den Regeln der Mainstream-Kultur vorgehen?” (Willy Prager)

          Konzept, Regie Willy Prager Kreation, Performance Sonja Pregrad, Tian Rotteveel, Willy Prager In Zusammenarbeit mit Sonja Pregrad, Tian Rotteveel Musik Tian Rotteveel in Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen Kostüme Sonja Pregrad, Tian Rotteveel, Willy Prager

          Eine Koproduktion mit TANZTAGE BERLIN / SOPHIENSÆLE. Dank an das Hochschulübergreifende Zentrum Tanz Berlin.

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          Ligia Manuela Lewis wurde in Santo Domingo (DR) geboren und ist in Venice, FL (USA) aufgewachsen. Derzeit arbeitet sie als Tanzkünstlerin in Berlin (DE). 2005 hat sie an der Virginia Commonwealth University einen Abschluss (Bachelor of Fine Arts) in Tanz und Choreografie erhalten. Sie hat mit Superamas, Les Ballets C de la B zusammengearbeitet und arbeitet derzeit u.a. mit Kat Valastur, Lewis Forever und Jeremy Wade. Ligia hat das DanceWEB-Stipendium (AT) 2010 gewonnen und war in diesem Jahr Artist-in-residence bei Tanz im August (sommer.bar).

          Willy Prager, freischaffender Künstler, hat seinen Abschluss beim Theaterstudio „4XC” in Sofia gemacht. Er hat den Studiengang „Synthetic Stage Arts” an der Universität Plovdiv in Bulgarien abgeschlossen. Empfänger eines Stipendiums für Dance Web Austria und Theatertreffen Berlin. Er hat mit Galina Borissova, Nikolai Georgiev, David Zambrano, Ivo Dimchev, deufert&plischke, Thomas Lehmen, Dalija Acin und Matej Kejzar sowie mit Maren Strack gearbeitet. Als Regisseur hat er „Prager Straße” und „Game-a-porter” inszeniert.

          Willy Prager ist Mitbegründer von Бbrain Сstore Пproject in Sofia, dem Festival für Zeitgenössischen Tanz und Performance „Antistatic” sowie der NOMAD Dance Academy.