Spielplan

Vanessa Stern Sleeping Duties

SleepingDuties_c_Dorothea Tuch_HP
April 20 | 18.00 Uhr
April 21-30
Mai 01 02 03 04
Theaterfilm
Online | Solidarische Preisstufen 5/10/15/20/25 Euro Tickets

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Der Theaterfilm von Vanessa Stern ist noch einmal auf www.dringeblieben.de zu sehen.

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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now!
Hauptmotiv_quer
Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
Mai 07 08 09 | 17.00 Uhr
Performance/Audiowalk
Start im Hof der Sophiensaele | Tickets 5€

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Lucky Trimmer Tanz Performance Serie #24

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          Performance/Tanz

          2016 März 25 | 20.00 Uhr
          2016 März 26 | 18.00 Uhr
          2016 März 26 | 21.00 Uhr
          Festsaal

          Suitable for Non-German Speakers

          It’s Trimmer time again! Zu Ostern hält das Berliner Kultformat Lucky Trimmer wieder einige 10-Minuten-Überraschungseier aus der internationalen Tanz- und Performanceszene bereit: Sieben bunt gemischte Kurzstücke lassen Erinnerungen an Twin Peaks aufleben, interpretieren einen Strauss-Walzer humorvoll und kritisch neu, führen uns an die Grenzen der unendlichen Langsamkeit und rekonstruieren das tragische Ende von Totilas bei der Grandprix-Kür zur Deutschen Meisterschaft im Dressurreiten. Abgerundet wird dieser Abend mit Pop-Art-Anti-Drama und einem Solo, das unter die Haut geht. Be Lucky – be a Trimmer!

          SAMUEL LEFEUVRE eröffnet die Serie mit einem monoLOG. Angelehnt an die Figur der Log Lady aus David Lynchs Twin Peaks, möchte er eine mysteriöse und unbekannte Welt durch die Bewegung sichtbar machen und dabei die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschieben.


          Die Wiener Walzer von Johann Strauss sind weithin bekannt. DAGMAR DACHAUER untersucht in Wie soll ich das erklären die historische Epoche ihrer Entstehung im alten Reich (1814/1815) und spiegelt das gewonnene Wissen über Nationalstolz und Österreichs sorglose Jahre auf humorvolle und kritische Weise in ihrem eigenen Körper.


          Vor 100.000 Jahren malten die Menschen ihre ersten Kunstwerke auf dunkle Höhlenwände und offenbarten die Grundprinzipien unserer Kunst. Das menschliche Auge entwarf Bilder aus dem Unterbewusstsein. Diese Wurzeln sind heute längst vergessen und verloren. Die Butoh Company MOTIMARU sucht in Twilight nach der authentischen Offenbarung einer Welt, in der alles miteinander verbunden ist.


          Anmutigen und grazilen Schrittes stellt PAUL HESS eine ziemlich menschliche Frage: Wer oder was bin ich? Seine eindrucksvolle Erzählung reflektiert diesen Gedankengang auf humorvolle Weise: elegant, tiefsinnig, glanzvoll, mitreißend und gehorsam. Ausgehend von einer der zahlreichen Fernseh-Reportagen, galoppiert das Siegerpferd Totilas auf seinen tragischen, unvergesslichen letzten Dressur-Ritt zu.


          Das Stück der Choreografin SOFIA KRANTZ ist ein kraftvoller Akt für und mit fünf Frauen, ein Pop-Art-Anti-Drama für moderne Feministinnen. Dieses Stück ist nichts für Individualisten, sondern als Ballade für eine kollektive Identität zu verstehen, die bereit ist, für das Post-Post-Drama - noch Untitled - zu taktieren, zu kämpfen, zu lachen, zu seufzen und zu singen; Hysterie hat viele Gesichter.
          Hysterie wird durch Kühnheit ersetzt.

          Der Choreograf ANTONIN COMESTAZ versucht das universelle Gesetz stetiger Veränderung zusammenzufassen und verwandelt diese paradoxe Konsequenz in ein preisgekröntes, verblüffendes Duett. In der präzisen und betörenden Körperlichkeit offenbart sich eine allzu menschliche Beziehung, die unsere alltäglichen Muster hinterfragt. Wandel mag kontinuierlich sein, Muster jedoch werden erst nach einiger Zeit deutlich: Then, Before, Now Once More.


          Zum Ende einer Show schließt sich der Zyklus, so wie wir auch Leben und Tod als mehr oder weniger normalen Lauf der Dinge erfassen. NADAR ROSANO betrachtet die fundamentale Erfahrung dieser zyklischen Realität durch unsere Haut - unserem ersten Kontaktpunkt mit dem Leben und mit der Welt. Durch die verschiedenen Haut- und Lebensschichten führend, erforscht Red Belt die Grenzen zwischen Ich und Außen-Ich, sowie das Fehlen jener Grenzen, denen wir durch unsere Sinne zwangsläufig ausgeliefert sind.

          MIT Samuel Lefeuvre (FR/B), Dagmar Dachauer (AUT/B), Motimaru Dance Company (DE/Berlin), Paul Hess (D), Sofia Krantz (ISL), Antonin Comestaz (FR/NL), Nadar Rosano (ISL)

          Eine Veranstaltung des Lucky Trimmer e.V. in Kooperation mit SOPHIENSÆLE. Mit herzlicher Unterstützung von einem privaten Netzwerk an Sponsor_innen und Helfer_innen. Medienpartner: taz.die tageszeitung

                                 

          Fotos © Velarde Carlos Arturo, Antonin Comestaz, Or Danon, Oleg Degtiarev, Paul Hess, Günter Krämmer, Suncan Stone