Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

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© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

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Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Lunatiks Produktion Westflug. Die Geschichte einer Entführung Lunatiks Produktion


          Flughafen Tempelhof, Treffpunkt Haupthalle

          "Westflug" ist eine Reise in die deutsch-deutsche Geschichte. Die Inszenierung basiert auf der wahren Geschichte einer Flugzeugentführung von 1978. Eine Tupoljew der polnischen Fluggesellschaft LOT wurde auf dem Flug von Danzig nach Berlin-Schönefeld zum Flughafen Tempelhof umgelenkt. Die Insassen, unter ihnen 50 DDR-Bürger, standen plötzlich vor der Entscheidung, im Westen zu bleiben oder in die DDR zurückzukehren.
          Aufgeführt wird "Westflug" am Originalschauplatz im Flughafen Berlin Tempelhof. Die Deutsche Kantine des Flughafens wurde für die Passagier zum Ort zwischen zwei Welten: zwischen Ost und West, Sozialismus und Kapitalismus, Vergangenheit und Zukunft. Seit dem Abzug der amerikanischen Truppen sind die Räume ungenutzt und strahlen noch heute die Atmosphäre von damals aus.

          Regisseur Tobias Rausch und sein Ensemble haben den außergewöhnlichen Fall u.a. in Stasi-Archiven recherchiert und die heute noch lebenden Passagiere des Flugs zu Ihren Erlebnissen und Gedanken befragt. Ausgangspunkt für die Inszenierung "Westflug" sind die Stunden im Schwebezustand, bevor ein Bus die Rückkehrwilligen zum Grenzübergang Rudower Chaussee brachte, und acht von ihnen beschlossen, nicht zurückzukehren - die Frage der Entscheidung und den Konsequenzen dieses Ereignisses für die weitere Lebensgeschichte der Flugzeuginsassen.

          Weiter Informationen: www.lunatiks.de

          Eine Produktion von lunatiks ? produktion und Sophiensæle. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. In Verbindung mit der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und in Zusammenarbeit mit den Berliner Flughäfen.

          Text/Regie: Tobias Rausch
          Ausstattung: Jelka Plate
          Sound/Musik: Gregor Ellwart
          Dramaturgie: Jan Linders
          Produktionsleitung: Claudia Jansen, Vera Palme

          Mit: Franziska Kleinert, Christine Rollar, Antje Widdra, Matthias Scherwenikas, Jan Uplegger

          Wegen des besonderen Aufführungsortes brauchen wir zur Kartenreservierung den vollständigen Vor- und Zunamen und das Geburtsdatum jedes einzelnen Besuchers.

          Check-In-Schluß 20.45 Uhr
          Kein Nacheinlaß
          Spieldauer 2h 30min