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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Lutz Dammbeck Filme & Mediencollagen 1975 - 1986 (Edition Filmmuseum) Lutz Dammbeck


          Virchowsaal

          Der Maler und Filmemacher Lutz Dammbeck sucht in seinen Bildern, Filmen, Collagen und Installationen nach einer Synthese von filmischen und bildkünstlerischen Ausdrucksmitteln. Das macht ihn zu einer singulären Erscheinung in der modernen zeitgenössischen Kunst. Die Doppel-DVD stellt Dammbecks filmisches Frühwerk und seine Mediencollagen vor. Ein Booklet mit neuen Texten von Fred Gehler, Claus Löser und Bärbel Dalichow sowie ein umfangreicher ROM-Teil mit bisher unveröffentlichten Dokumenten und Arbeitsmaterialien weisen Dammbeck auch als den wichtigsten Vertreter einer unabhängigen Film- und Medienkunst in der ehemaligen DDR aus.

          Seit 1982 arbeitet der Künstler an dem HERAKLES KONZEPT, einem Gesamtkunstwerk aus Bildender Kunst, Film und performativen Elementen, welches u.a. von Heiner Müllers Text "Herakles 2 oder Die Hydra" inspiriert ist. In Eigenproduktion entstehen noch in der DDR von Dammbeck so genannte "Mediencollagen", die Film, Malerei, Musik, Tanz und Aktion miteinander verbinden. Ende 1986 verlässt Dammbeck mit seiner Familie die DDR und siedelt nach Hamburg über, wo er am HERAKLES KONZEPT weiterarbeitet. Die Kunstfigur und "Leerstelle" Herakles - halb Mensch, halb Gott - und dessen moderne Zurichtungen wie Verstrickungen bildet bis heute den konzeptionellen Rahmen der gesamten künstlerischen Arbeit von Lutz Dammbeck.

          Gespräch und Filmvorführung des Films ?Herakles Höhle? mit Lutz Dammbeck, Claus Löser und Thomas Irmer

          In Zusammenarbeit mit der transmediale.

          Foto © Lutz Dammbeck