Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Margrét Sara Guðjónsdóttir Pervasive Magnetic Stimuli

          • final-foto-version-pervasive-magnetic-stimuli
            © Eva Schmidhuber

          Tanz

          2018 November 01 02 03 04 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Suitable for Non-German Speakers

          Man wird nicht dadurch erleuchtet, dass man sich Lichtfiguren vorstellt, sondern durch Bewusstmachung der Dunkelheit. - C.G. Jung

          Pervasive Magnetic Stimuli dient als Tor zum Unbewussten. C.G. Jung beschreibt das kollektive Unbewusste als die Heimat von Instinkten und Archetypen, als einen Bereich, der über die Seele des Einzelnen hinausweist. Er ging davon aus, dass das kollektive Unbewusste an einem bestimmten Ort im Körper angesiedelt ist: in den subkortikalen Zentren, im Kleinhirn und im Rückenmark.

          In ihrer jüngsten Arbeit für drei Tänzerinnen zeigt Guðjónsdóttir eine Welt auf, in der Äußerlichkeiten und bewusst motivierte Handlungen nicht die gelebte Realität darstellen. Die Kräfte, die uns alle umgeben und erfüllen – uralt und zugleich ganz im Jetzt und stärker als wir alle – werden  anhand einer Sprache von endloser Gegenwart erforscht, die ihre Umgebung zugleich enthüllt und durchdringt.

          MARGRÉT SARA GUÐJÓNSDÓTTIR wurde in Reykjavík/Island geboren: sie lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2010 zeigt sie im internationalen Rahmen ihre eigenen Arbeiten und arbeitet mit einem festen Team von Performer_innen sowie dem Komponisten und Musiker Peter Rehberg zusammen. In den letzten acht Jahren hat sie sich vor allem mit physischen Zugängen zu physiologischen und emotionalen Subwelten im Zusammenhang mit myofaszialer Entspannung beschäftigt. Im Rahmen dieser Recherche begann sie, eine neue Kategorie performativer Körpersprache abzustecken, die sie ständig weiterentwickelt. 2017 ging Margrét Sara eine langfristige Zusammenarbeit mit der Philosophieprofessorin Susan Kozel an der Universität Malmö in Schweden ein.

          msgudjonsdottir.com

          KONZEPT, REGIE, CHOREOGRAFIE, KOSTÜME Margrét Sara Guðjónsdóttir CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Johanna Chemnitz, Laura Siegmund, Suet-Wan Tsang MUSIK Peter Rehberg BÜHNE, LICHT Martin Beeretz, Margrét Sara Guðjónsdóttir DRAMATURGISCHE MITARBEIT Zeina Hanna PRODUKTION Elena Krüskemper

          Eine Produktion von Margrét Sara Gudjónsdóttir in Koproduktion mit Inkonst, Malmö, wpZimmer, Antwerpen und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.



          Foto © Eva Schmidhuber