Spielplan
Peggy Piesche Labor 89
HP_c_Jan Grygoriew
September 29 | 19.00 Uhr Lesung + Livestream
Festsaal + Online | 5 EURO | Online kostenfrei

Peggy Piesche lädt zu einer Lesung aus ihrer Publikation Labor 89 ein, die sich mit intersektionalen Perspektiven auf die Wendezeit beschäftigt.

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Tanja Krone Mit echten Reden (1): Das Ellenbogen-Prinzip
Das Ellenbogen-Prinzip_c_Peter van Heesen 2
Oktober 03 | 16.00 Uhr Performance + Gespräch im Freien
im Garten der Sophienkirche | EINTRITT FREI

Zum krönenden Abschluss unseres Fokus' Das Ost-West-Ding 2 lädt Tanja Krone am 3. Oktober zu einer leicht gekürzten und inszenatorisch angepassten Outdoor-Wiesenvariante ihres Festival-Erfolgsstücks aus dem letzten Herbst.

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Daniel Hellmann In Walking Distance
Soya the cow_Credit Lenja Lehnard_HP
Oktober 08 09 Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Navild Acosta + Fannie Sosa Black Power Naps
Choir of the Slain_c_Maria Baranova_Presse4
Oktober 08 09 10 11 12 13 14 | 15.00 Uhr - 18.00 Uhr Installation
Festsaal | EINTRITT FREI

Jüngste Studien haben gezeigt: BIPOC (Black, Indigenous und People of Color) bekommen regelmäßig weniger Schlaf als weiße Menschen. Als direkte Antwort besetzten die Künstler*innen den Festsaal der Sophiensæle mit Spiel und Nichtstun, mit weichen, bequemen Oberflächen und laden BIPOC ein, mit diesen Quellen von Kraft und Stärke zur Ruhe kommen.

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Olympia Bukkakis A Touch of the Other
olympia-bukkakis_c_mayra-wallraff_HP 1
Oktober 08 09 10 | 20.00 Uhr DRAG / TANZ / PERFORMANCE
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Die Drag-Legende und selbsternannte Queen of the Heavens and of the Earth Olympia Bukkakis rückt mit Lipsync, Tanz, Video und Storytelling der Frage auf den Leib, welchen Platz der aktuelle Feminismus-Diskurs Transidentitäten und Drag-Praktiken einräumt.

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Navild Acosta + Fannie Sosa Choir of the Slain (Part XX)
Choir of the Slain_c_Maria Baranova_Presse1
Oktober 13 14 | 20.00 Uhr Performance
FESTSAAL + ONLINE | 15/10 EURO | LIVESTREAM KOSTENFREI

Vom Bett aus setzen sich die Performer*innen mit der institutionalisieren Erschöpfung von BIPOC auseinander und zelebrieren mit Gesang und Tanz vielfältige Zustände des Untätigseins und der Faulheit.

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Peter Frost In Walking Distance
Cora Frost_Foto_ jackie baier
Oktober 14 15 Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Henrike Iglesias Academy
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Oktober 16 | 18.00 Uhr
Oktober 16 | 19.30 Uhr
Oktober 17 18 | 15.00 Uhr
Oktober 17 18 | 16.30 Uhr
Projekttage
Online + Draussen | EINTRITT FREI

Im Rahmen von Risk and Resilience wirft Henrike Iglesias' Traumschule einen feministischen Blick auf die Auswirkungen, die Corona-bedingte Beschränkungen auf bestimmte Communities, Berufe und private Gefüge haben. Statt gemeinsamer Stunden im Klassenraum stehen dieses Mal Video-Unterricht und Exkursionen auf dem Stundenplan.

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María do Mar Castro Varela Zweifeln erlernen – Egoismus verlernen
Oktober 17 | 19.00 Uhr Vortrag
Festsaal + Online | 5 EURO | ONLINE KOSTENFREI

María do Mar Castro Varela stellt in ihrem Vortrag Überlegungen zum ‚Sturm auf den Reichstag‘ und anderem Wahnsinn in Zeiten der Pandemie an.

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Politics of Love #8 Resilienz
Oktober 18 | 19.00 Uhr Diskurs
Festsaal + Online | 5 EURO | ONLINE KOSTENFREI

In diesem Gespräch richten wir einen kritischen Blick auf eine Gesellschaft, die Krisen als Antrieb ihrer Optimierung nutzt und sehen uns in diesem Zusammenhang auch die Rolle der Kultur an.

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Olivia Hyunsin Kim / Ddanddarakim In Walking Distance
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Oktober 19 20 Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen The Kids Are Alright
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Oktober 21 22 23 24 | 19.00 Uhr
Oktober 21 22 23 24 | 21.00 Uhr
Performance / Installation
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen haben Gespräche mit Großeltern, Eltern und Kindern aus verschiedenen Communities mit Migrationsgeschichte geführt und bringen in einer performativen Installation divergierende Vorstellungen eines „besseren Lebens“ auf die Bühne.

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Liz Rosenfeld In Walking Distance
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Oktober 24 25 Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Marjani Forté-Saunders / 7NMS Memoirs of a... Unicorn
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Oktober 25 26 | 20.00 Uhr Online-Filmscreening + Gespräch
ONLINE | EINTRITT FREI

In ihrem dreifach Bessie-prämierten Solo zollt die Choreografin und Tänzerin Marjani Forté-Saunders den „Einhörnern“ ihres Lebens und ihrer Community Tribut: prägenden Figuren wie Vater, Sohn und Bruder, Homies, Pahtnas und Fams. Die Choreografie verwebt persönliche mit kollektiven Erinnerungen und historischen Fragmenten amerikanischer Geschichte.

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Jess Thom Biscuits without Borders:
Oktober 27 | 12.00 Uhr Gespräch via Zoom
Online | EINTRITT FREI

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Jess Thom Disability Culture in a time of Pandemic
Oktober 29 | 12.00 Uhr Lecture via
Online | EINTRITT FREI

Touretteshero-Mitbegründerin Jess Thom untersucht und reflektiert die Hindernisse und die Möglichkeiten, die aus der Corona-Pandemie und dem daraus resultierenden Lockdown entstanden sind.

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Flinn Works Learning Feminism from Rwanda
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Oktober 29 30 31 | 21.00 Uhr
November 01 | 18.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Wie verändert die Frauen-Quote Kultur und Geisteshaltung? Mit flammenden Reden, Statistiken, Klageliedern und Protestchoreografien begeben sich Flinn Works auf die Spuren des ruandischen Fast-Track-Feminismus'.

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Teresa Vittucci, Michael Turinsky + Claire Vivianne Sobottke We Bodies
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Oktober 30 31 | 18.00 Uhr Tanz / Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Um sich Kategorien wie „normal“ oder „schön“ zu entziehen, arbeiten die drei Performer*innen mit dem Begriff des Monsters und entwerfen eine Serie von Exorzismen, in denen sie popkulturelle Figuren und Phänomene ins Monströse verzerren.

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Jule Flierl, Luise Meier oder Vera Pulido In Walking Distance
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Oktober 31
November 01
Spaziergang im Freien
Stadtraum | 10/7 EURO

Während des Festivals laden wir Künstler*innen und Publikum zu Begegnungen bei 1:1 Spaziergängen ein und bieten damit all jenen, die es noch nicht wieder in die Theaterräume zieht, die Möglichkeit eines unmittelbaren Austauschs.

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Isabelle Schad Rotations & Knotting
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November 06 07 08 09 | 20.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Isabelle Schad feiert in zwei kraftvollen Soli die Schönheit einfacher Bewegungsabläufe.

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Company Christoph Winkler It's All Forgotten Now
November 12 13 14 | 20.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Tanz trifft Musik, Film, Video und Spoken-Word: Eine performative Hommage an Mark Fisher.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
vanessa stern
November 19 20 21 22 | 19.30 Uhr Sprechtheater
Festsaal | 15/10 EURO

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Vier Zugreisende halten sich auf der Fahrt nach Spitzbergen mit Problemen wach.

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Sheena McGrandles Figured
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November 21 22 Tanz
Hochzeitssaal |

Vorwärts, rückwärts, Schnitt, alles zurück, Wiederholung: Die Choreografin Sheena McGrandles deckt die Absurdität und Künstlichkeit der Alltagsgeste auf.

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Sheena McGrandles Flush
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November 21 22 Tanz
Hochzeitssaal |

Sheena McGrandles choreografiert stilisierte Körperlandschaften zwischen Erotik und Absurdität.

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matthaei & konsorten Die Sumpfgeborene
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November 24 25 26 27 28 29 Performance
Festsaal | 15/10 EURO

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          Marie Brassard Me Talking to Myself in the Future Marie Brassard

          stueck_814

          2010 Dezember 16 17 18 | 19.30 Uhr
          Festsaal

          In englischer Sprache

          ?Morpheus: Der griechische Gott der Träume. Er liegt umringt von Mohnblumen auf einem Bett aus Ebenholz in einer schummrigen Höhle. Er erscheint Menschen in ihren Träumen in Gestalt eines Mannes. Er ist verantwortlich für die Gestalt von Träumen und die Gestalt der Menschen, die diesen inne wohnen. Morpheus, bekannt aus Ovids Metamorphosen, spielt keine Rolle in der griechischen Mythologie. Sein Name bedeutet ?der der formt, oder gestaltet? (von griech.: morphe) und er wird als Sohn Hyponos´ erwähnt, dem Gott des Schlafes. ?Morphium? ist von seinem Namen abgeleitet.? (Micha F. Lindemans: Morpheus, in: Encyclopedia Mythica)

          Eine sterbende alte Dame aus der Zukunft erscheint in den Gedanken einer Frau der Gegenwart. Während der Wind durch ihre Heimatstadt weht, erfindet das Kind, das sie beide einst waren, eine Welt in der Ballerinas mit Würmern tanzen, wilde Tiere im Raum erstarren und Kaninchen in einen gelben Himmel laufen. Morpheus wacht über die sich ausdehnende surrealistische Landschaft.

          Von den Ursprüngen der Welt zu Erzählungen der Kindheit und durch Morphium verwandelte Zustände - ?Me talking to myself in the future? ist ein poetisches Stück, welches Tod und Zeit reflektiert. In dieser musikalischen und visuellen Erfahrung fährt Marie Brassard fort, mögliche Wege der Konstruktion von Rhythmus, Klang und Musik als essentielle Elementen der Konstruktion eines Stückes zu erforschen.

          Auf der Bühne wird sie von den Performern und Musikern Jonathan Parant und Alexandre St-Onge begleitet, die gemeinsam die Musik zum Stück entwickelten. 16mm Filme, gedreht vom Filmemacher Karl Lernieux werden über die gesamte Dauer der Performance projiziert. Der finnische Lichtkünstler Mikko Hynninen entwickelte das Lichtdesign.

          ?I was born in a small town where rockers and bikers made the rules. At night, as teenagers, we danced in clubs, moving as close as we could to the loudspeakers, vibrating, on drugs. At night, we would go out and lose our minds and bewitched, we laughed.
          We never worried about what the future would be. It just happened. ?

          From the origins of the world, to tales of childhood and altered states induced by morphine, Me talking to myself in the future is a poetical piece reflecting upon time and death.
          In this musical and visual experience, Marie Brassard continues to explore possible ways of using rhythm, sound and music as essential elements in the construction of a play. She is accompanied on stage by Montreal performers-musicians Jonathan Parant and Alexandre St‐Onge who both devised the score. Filmmaker Karl Lemieux shot 16mm films projected all the way through the performance and Finnish light artist Mikko Hynninen created the light environment.

          Desire, pain, drugs, day or night dreams; all trigger imagination and open a breach into the borders of distorted states.
          Along the sea, a field of red poppies leads to an odd forest. Morpheus himself escapes in dreams and a surreal landscape spreads out, where the barriers of chronology dissolve. In the future, a dying old lady drifts among the thoughts of a woman in the present. As the wind blows over their hometown, the child they both once were invents a world where ballerinas dance with worms, wild animals freeze in space and rabbits run in a yellow sky.

          Dezember 16*) Publikumsgespräch mit Waffeln im Anschluss an die Vorstellung

          Text, Inszenierung und Bühne: Marie Brassard
          Original Live-Musik und Sound Design: Jonathan Parant, Alexandre St-Onge
          Lichtdesign/Lichttechnik: Mikko Hynninen
          16mm Film: Karl Lemieux
          Videomontage: Philippe Tremblay-Berberi
          Technischer Leiter und Toningenieur: Frédéric Auger
          Mit: Marie Brassard, Jonathan Parant, Alexandre St-Onge

          www.infrarouge.org

          Eine Koproduktion von Infrarouge Montréal, Festival TransAmériques Montréal, Théâtre français du Centre National des Arts Ottawa, Wiener Festwochen und Theater im Pumpenhaus Münster.
          Gefördert aus Mitteln des Canada Council for the Arts und des Conseil des Arts et des Lettres du Québec. Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung von Québec in Berlin.

          Foto © Fred Auger