Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

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© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

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Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Martin Nachbar chairs and movements ? choreographic things, dancing #3 Martin Nachbar

          2010 Juli 01 02 | 19.30 Uhr
          2010 Juli 01 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          ?chairs and movements ? choreographic things, dancing #3? ist das Resultat eines zweijährigen Arbeitsprozesses, in dem sich Martin Nachbar mit der Frage beschäftigt hat, wie der tanzende Körper das Theater behaust und sich dabei zwischen lesbarer Geste und spürbarer Bewegung, Vorstellung und Wirklichkeit und zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufhält bzw. bewegt. Im Herbst letzten Jahres arbeitete er mit fünf TänzerInnen daran, wie tänzerische Bewegung und pantomimische Geste zusammenkommen können. Das Resultat ?spu(e)ren/lesen ? choreographic things, dancing #1? war in der Tanzfabrik zu sehen. Im Frühjahr dieses Jahres arbeitete er mit 15 StudentInnen der SNDO in Amsterdam mit den Gesten der Magie und wie diese zu Tanz werden können. ?Magic ? choreographic things,dancing #2? wurde Ende April in Amsterdam gezeigt. ?chairs and movements ? choreographic things, dancing #3? ist ein Solo, in dem die Arbeitsergebnisse der ersten beiden Teile einfließen. Martin Nachbar versucht darin, Bewegung als Teil der Möblierung des Theaters zu verstehen, die bleibt, auch wenn sie nicht ausgeführt wird.

          Martin Nachbar ist Tänzer und Choreograf und schreibt über seine Praxis für unterschiedliche Kontexte und Medien. Er hat kürzlich den Amsterdam Master of Choreography absolviert und in dieser Zeit Dore Hoyers ?Affectos Humanos? fast fertig rekonstruiert und in ?Urheben Aufheben? inszeniert sowie gemeinsam mit der französischen Choreografin Martin Pisani ?one shared object ? PROFIT & LOSS? für acht PerformerInnen choreografiert. Im Herbst wird er mit dem Komponisten Benjamin Scheitzer ?nach Hause?, ein Expeditionsstück für drei MusikerInnen und drei TänzerInnen, in den Sophiensaelen zur Uraufführung bringen.

          MARTIN NACHBAR ist Choreograf, Performer, Forscher und Kurator. Seine bisher mehr als 20 Stücke, darunter Repeater - Tanzstück mit Vater (2014), Urheben Aufheben (2008), Animal Dances (2013) und Unfinishing (2015) touren zum Teil international bis nach Japan, Australien und Kanada. Das Goethe-Institut führt ihn in seiner Liste 50 wichtiger Choreografen. Über seine choreografische Arbeit hinaus geht Martin Nachbar immer wieder auch Einladungen als Performer, Pädagoge, Autor und Juror nach. Neben vielen anderen Projekten beschäftigt er sich seit 2012 mit dem Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Umwelten, insbesondere mit dem Phänomen und der Erfindung von Tiertänzen. Seit mehreren Jahren arbeitet er eng mit dem belgischen Dramaturgen Jeroen Peeters zusammen, u.a. an den Stücken Animal Dances, Der Choreoturg (2016), und This Thing I Am (2016).

          martinnachbar.de

          Choreografie und Tanz: Martin Nachbar
          Raum: Martin Nachbar
          Licht: Katinka Marac
          MentorInnen: Sher Doruff, Jeroen Fabius, Litó Walkey

          Eine Produktion von Martin Nachbar mit Unterstützung des AMCh, Amsterdam und der Tanzfabrik Berlin.