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          Uns erinnern Martin Nachbar Urheben Aufheben

          • hp_urheben

          2014 April 09 10 | 20.30 Uhr
          Hochzeitssaal

          Auf Deutsch - in German

          Seit 1999 beschäftigt sich Martin Nachbar mit der deutschen Choreografin Dore Hoyer und ihren 1962 entstandenen Affectos Humanos. Dieser Zyklus aus fünf Tänzen behandelt in je vier Minuten Länge einen menschlichen Affekt. Fur Urheben Aufheben rekonstruierte Martin Nachbar die Tänze zu Eitelkeit und Liebe und baute sie in eine Inszenierung ein, die den Körper als Erinnerungsträger in den Fokus rückt und nach der Identität des Tänzers /der Tänzerin und dem Aufbewahren als kulturstiftende Tätigkeit fragt.

          >> Zum Rahmenprogramm

          MARTIN NACHBAR ist Choreograf, Performer, Forscher und Kurator. Seine bisher mehr als 20 Stücke, darunter Repeater - Tanzstück mit Vater (2014), Urheben Aufheben (2008), Animal Dances (2013) und Unfinishing (2015) touren zum Teil international bis nach Japan, Australien und Kanada. Das Goethe-Institut führt ihn in seiner Liste 50 wichtiger Choreografen. Über seine choreografische Arbeit hinaus geht Martin Nachbar immer wieder auch Einladungen als Performer, Pädagoge, Autor und Juror nach. Neben vielen anderen Projekten beschäftigt er sich seit 2012 mit dem Verhältnis zwischen Mensch, Tier und Umwelten, insbesondere mit dem Phänomen und der Erfindung von Tiertänzen. Seit mehreren Jahren arbeitet er eng mit dem belgischen Dramaturgen Jeroen Peeters zusammen, u.a. an den Stücken Animal Dances, Der Choreoturg (2016), und This Thing I Am (2016).

          martinnachbar.de

          IDEE, KONZEPT, TANZ Martin Nachbar CHOREOGRAFIE Dore Hoyer, Martin Nachbar ERARBEITUNG REKONSTRUKTION Waltraud Luley, Martin Nachbar LICHT Wassan Ali DRAMATURGIE Florian Feigl PRODUKTIONSLEITUNG Susanne Beyer ASSISTENZ Katarina Kleinschmidt

          Eine Produktion von Martin Nachbar in Koproduktion mit Kampnagel, Hamburg, brut, Wien und SOPHIENSALE. Gefordert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und des Nationalen Performance Netzes aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstutzung der Tanzfabrik Berlin. Mit Dank an Marion Balzer (für Proberaum Frankfurt), Jürgen Ehnes (für Unterbringung Frankfurt), Thomas Plischke (für Erlaubnis, die Idee der Atemaufnahmen aus affects/rewort benutzen zu dürfen). Wir danken unserem Medienpartner taz. die tageszeitung.

          Foto © Gerhard F. Ludwig