Spielplan
Johannes Müller / Philine Rinnert + Paul Frick Nothing will be archived
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Dezember 03 04 05 | 19.30 Uhr
Dezember 06 | 18.00 Uhr
Film/Theater
Festsaal | 15/10 EURO

Als musikalisch-performatives Stummfilm-Theater lauschen Johannes Müller/Philine Rinnert historischen Schauplätzen in der Peripherie Berlins ihre bis heute nachhallende Geschichte ab.

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Interrobang Livestream: Familiodrom
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Dezember 08 09 | 19.30 Uhr
Dezember 12 13 | 16.00 Uhr
Livestream
Online | 10/7 EURO

In Familiodrom bringt Interrobang gemeinsam mit dem Publikum ein Kind zur Welt. Sofort steckt das frisch gebackene Elternkollektiv im ideologischen Sumpf aus Stoffwindeln, Fertigbrei, Schlaftraining, Scham und Schuld.

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Kareth Schaffer Question of Belief
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Dezember 10 11 12 13 | 19.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

In ihrer neuen Arbeit widmet sich Choreografin Kareth Schaffer den Dämonen der heutigen Zeit: Zwischen Aktionismus und Faulheit, Ablenkung und Apathie erkämpfen sich die Performerinnen Madalina Dan und Manon Parent einen Weg durch die sich aufblasende Bühnenlandschaft.

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Company Christoph Winkler It's All Forgotten Now
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Dezember 11-18 Tanz/Film
Online | Ab 11. Dezember hier zu sehen

Tanz trifft Musik, Film, Video und Spoken-Word: Die performative Hommage an Mark Fisher ist als Online-Adaption auf Englisch mit deutscher Audiodeskription vom 11.-18. Dezember hier zu sehen.

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Clément Layes / Public in Private Reste
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Dezember 17 18 | 19.30 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Warum wollen wir Dinge? In einem Bühnenbild, das aus Aufführungen der letzten zehn Jahre recycelt wurde, untersucht Clément Layes die Wirkungszusammenhänge von Objekten wie auch die ökologischen Nebeneffekte, die unsere Handlungen ungewollt mit sich bringen.

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Specials

Festival

Tanztage Berlin 2021

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JANUAR 07 bis ∞

Da harte Zeiten wütendes Tanzen erfordern, untersucht die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka die antiautoritäre Tradition des Tanzes. Im dystopischen „Jetzt“ after the afterparty präsentiert das Festival ab dem 7. Januar zwölf Arbeiten von Berliner Nachwuchschoreograf*innen, die den revoltierenden Körper erkunden - in seiner Zerbrechlichkeit, Sterblichkeit und der Fähigkeit, sich selbst und andere zu transformieren. 

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          matthaei & konsorten Die Sumpfgeborene Eine Barocknovela

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          Foto © Hannah Schaich
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          Foto © Merlin Nadj-Torma
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          Foto © Merlin Nadj-Torma
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          Foto © Merlin Nadj-Torma
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          Foto © Merlin Nadj-Torma

          Performance


          Festsaal
          15/10 EURO

          Auf Deutsch

          Hinweis

          Die Vorstellungen fallen leider aus. Es ist geplant, sie im Frühjahr 2021 nachzuholen. Alle gekauften Tickets werden automatisch zurückerstattet.

          Das Ensemble matthaei & konsorten eignet sich in dieser interdisziplinären Performance den Barock aus der Gegenwart heraus an – und verstrickt sich in der spannungsreichen Epoche mit zahlreichen persönlichen Geschichten, die vor vier Jahrhunderten ihren Anfang nahmen.
          Berlin, aus Sumpf geboren und nach ihm benannt, begann im 17. Jahrhundert langsam zu dem zu werden, was es heute ist. Die Erinnerung an den Barock besteht zumeist aus zahlreichen Hochglanzfassaden, die bis heute das Stadtbild prägen, aus Symmetrien in der Gestaltung von Parks oder aus der Erzählung von Pracht und Fülle. Das freie Ensemble um den Regisseur Lukas Matthaei taucht ein in die Begriffs-, Denk- und Lebenswelten der längst vergangenen Zeit und entdeckt ihre Rückseite: den Beginn einer Kolonialgeschichte, die bis heute wirkt – die Politik der Tänze und gesellschaftlichen Codes, den Dreck und die Todesangst angesichts von Pest und Krieg.
          Das Ensemble eignet sich schamlos diverse Allegorien, Embleme, Tänze, Texte und Sounds des Barock an und lässt durch diese hindurch die eigenen Porträts zwischen Vergänglichkeit und Lebenslust aufscheinen. Es entsteht ein Theaterabend aus der Choreografie eines barocken Balls auf der Bühne der Sophiensaele, der von der Motivik der längst vergangenen Zeit inspiriert und durchdrungen ist – und doch Geschichten von heute erzählt.

          Der Regisseur Jörg Lukas Matthaei ist spezialisiert auf Interventionen in urbanen Landschaften. Basierend auf dokumentarischen Forschungen zu unterschiedlichen Themenfeldern entstehen in seinen Inszenierungen dichte Themenräume, die sinnlich erfahrbar sind. Für seine Exkurse in unterschiedliche Vorstellungswelten ist Matthaei stets auf der Suche nach eigensinnigen Betrachtungs- und Lebensweisen, die in unserer geglätteten Welt zum Widerstand inspirieren und flicht diese in Form von Interviews und Kurzvorträgen in seine Arbeiten ein.

          Unter dem Label MATTHAEI & KONSORTEN arbeitet der Regisseur Jörg Lukas Matthaei mit Künstler*innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen. Seit 2000 sind so fast 50 Arbeiten vielfältiger Ausrichtungen entstanden: Von Inszenierungen für die Bühne über Installationen und Diskursproduktionen bis hin zur Entwicklung neuer Formate für urbane Landschaften, die seit einigen Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit ausmachen. Inszenierungen von matthaei & konsorten begegnet man an allen Orten, die auch im Leben ihrer Akteur*innen oder Besucher*innen vorkommen. Jüngere Arbeiten sind u. a. COOP3000 eine neosolidarische concerngründung (Urbane Künste Ruhr), BAILE BASSENA (Wiener Festwochen), URBAN MAGIC (Bangalore). Mit den Sophiensælen zuletzt Im Apparat der Kriege (2014 Sophiensæle + Radiofassung für den rbb u. a.) und Verschwörung der Idioten. Zwischen 2015 und 2016 präsentierten sie regelmäßig den Idiotensalon in den Sophiensælen. matthaei-und-konsorten.de

          Von und mit Klaus Janek, Milena Kipfmüller, Jörg Lukas Matthaei, Adrian Navarro, André Nittel, Bati Nehoya, Volker Sobottke, Anne Welenc Inszenierung Jörg Lukas Matthaei Dramaturgie Milena Kipfmüller Musikalische Leitung, Komposition Klaus Janek Ausstattung, Kostüm Michael Graessner Produktionsleitung Sarah Stührenberg Mitarbeit Inszenierung Sofie Neu Mitarbeit Ausstattung Lotti Maurer Technik Chris Umney Dokumentation Florian Krauss Fotografie Merlin Nadj-Torma

          Eine Produktion von matthaei & konsorten in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE und Theater Thikwa. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien. Medienpartner: taz.die tageszeitung