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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Performing Arts Festival Berlin 2017 Melanie Jame Wolf Mira Fuchs

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          Performance / Tanz

          2016 März 03 04 | 19.00 Uhr
          2017 Juni 17 | 19.00 Uhr
          2016 März 03 04 | 22.00 Uhr
          2017 Juni 14 15 | 20.30 Uhr
          2017 Juni 16 | 21.30 Uhr
          2017 Juni 18 | 19.15 Uhr
          Kantine

          Suitable for English Speakers

          Unter dem Pseudonym Mira Fuchs arbeitete die Performancekünstlerin Melanie Jame Wolf acht Jahre lang in Melbourne als Stripperin. Aus ihren Erfahrungen schreibt sie nun die fragmentierten Memoiren eines Körpers, der zum Experten für diese spezifischen Bewegungen geworden ist. Aus einer auf Routine und Wiederholung beruhenden Körperpraxis heraus, stellt sie sich den Fragen und Widersprüchen von Feminismus, Sexualität, performativer Intimität und Tanz als Arbeit.

          Die Australierin Melanie Jame Wolf erarbeitet unter dem Namen Savage Amusement Performances in verschiedenen Konstellationen oder solo. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit Liebe, Gender, Ökonomien und anderen Geistern auseinander und waren bereits in verschiedenen Zusammenhängen zu sehen, so etwa im Kiasma Museum of Contemporary Art, HAU Hebbel Am Ufer, Hitparaden Festival of Performance Art and New Theatre, FOLA – Festival of Live Art und bei den TANZTAGEN BERLIN 2015.

          Melanie Jame Wolf beschäftigt sich in ihren Performances und Videoinstallationen mit Ökonomien, insbesondere im trüben Feld des immateriellen Kapitals: das Soziale, das Kulturelle, das Affektive. Dabei nimmt sie besonders deren Wechselwirkungen mit Gender, Pop, Mythos, Moral, Sinnlichkeit und Klasse ins Visier. Ihre Arbeiten wurden in Galerien, Theatern und Filmfestivals auf der ganzen Welt gezeigt. Ihre beiden letzten großen Performance-Werke Mira Fuchs und HIGHNESS hatten in den Sophiensælen Premiere.

          savage-amusement.com

          CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE, VIDEO Melanie Jame Wolf DRAMATURGISCHE BEGLEITUNG Sharon Smith, Ruairi Donovan SOUNDDESIGN Carl Anderson/two4k

          Eine Produktion von Savage Amusement Performances in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Mit freundlicher Unterstützung von Arts House Melbourne und Creative Victoria. Medienpartner: taz. die tageszeitung

          Foto © Damian Stephens