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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Miika Hyytiäinen + Jaakko Nousiainen La Figure de la Terre

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          2013 April 13 14 18 19 20 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          Suitable for Non-German Speakers

          Der französische Mathematiker Pierre Louis de Maupertuis reist 1736/37 nach Lappland, in den hohen europäischen Norden jenseits des Polarkreises. Sein Ziel war herauszufinden, ob die Erde an den Polen oder am Äquator abgeflacht ist. Dort angelangt, begegnet ihm Christine Planström, eine Frau aus der nordischen Wildnis. Er ist hingerissen von ihr, und nachdem er seine Untersuchungen erfolgreich abgeschlossen hat (Stichwort: Mandarine), begleitet sie ihn nach Paris. Hier avanciert er zum Star der Salons, während sie mit den Normen und Codes der höheren Gesellschaft ringt.

          Das zeitgenössische Musiktheaterstück La Figure de la Terre von Miika Hyytiäinen und Jaakko Nousiainen handelt von diesen beiden Reisen in die Fremde und den Anforderungen, die eine feindliche Umwelt an das Überleben stellt.

          Hyytiäinen arbeitet mit musikalischen Zitaten des Barock und Musiklinien traditioneller lappländischer Musik und verknüpft sie mit Geräuschen, Klängen und Echos, die digital erstellt sind und mit den MusikerInnen interagieren. Begleitet wird die Aufführung von einer echtzeitgenerierten Videoperformance von Mia Mäkelä.

          REGIEJaakko Nousiainen KOMPOSITIONMiika Hyytiäinen BÜHNENBILD,VIDEOPERFORMANCEMia Mäkelä MUSIKALISCHE LEITUNG, CEMBALO Daniel Trumbull CHRISTINE (SOPRAN) Estelle Lefort MAUPERTUIS (TENOR)Matthias Monrad Møller BRATSCHERaphaëlle Pacault VIOLINE Anna Fusek CELLO Tabea Schrenk KOSTÜMLisa Kentner DRAMATURGIEDag Lohde, Susanna Heise

          Eine Produktion von Dag Lohde und René Dombrowski. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Schering Stiftung und der KONE Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung von Finnland Institut, Karl-Hofer-Gesellschaft, Universität der Künste Berlin, Uferstudios und SOPHIENSÆLE.