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Spielplan
Hausführung
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September 19 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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Ania Nowak Inflammations
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September 19 20 21 | 21.00 Uhr
September 22 | 18.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Ein Stück über die solidarisierende Kraft der Verletzlichkeit.

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TANZSCOUT-Einführung zu Inflammations
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September 20 | 19.30 Uhr Einführung
Kantine | 5 EURO

In einer einstündigen Einführung nähern wir uns der Inszenierung Inflammations an.

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Flinn Works + Asedeva Fear + Fever
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September 26 27 28 29 | 20.30 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Brennpunkt: Malaria - Über die (Ideologie-)Geschichte einer Krankheit und ihrer Ausrottung.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen Solidaritätsstück
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September 27 28 29 30 | 19.00 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Ein Chor und eine Performerin werden einen Abend lang zu einer Bewegung und verschaffen sich Gehör.

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Hermann Heisig Singing Machine
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Oktober 02 03 04 05 | 21.00 Uhr Tanz/Performance
Kantine | 15/10 EURO

Ein funkensprühendes Solo als Revue und Selbstversuch.

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Jee-Ae Lim Mountain, Tree, Cloud and Tiger
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Oktober 03 04 05 06 | 19.30 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Inspiriert von der Alltagspraxis in transmigrantischen Gesellschaften sucht die Chorografie nach einer universellen Körpersprache.

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After Europe Ogutu Muraya Fractured Memory
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Oktober 09 10 | 19.00 Uhr Performance
Kantine | 15/10 EURO

Ein performatives Essay über die unbequeme Aufarbeitung unserer Kolonialgeschichte.

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After Europe Hajusom Azimut dekolonial / Remix
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Oktober 09 10 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Ein lebendiges Archiv kolonialen Erbes: In einer vielsprachigen Performance mit Videos und Live-Musik taucht das Publikum ein in die erlebten und erzählten Erinnerungen des jungen transnationalen Ensembles.

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After Europe Dekoloniale ästhetische Praktiken im Theater
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Oktober 10 | 18.00 Uhr Gespräch
Festsaal | Eintritt frei

Ausgehend von der Inszenierung Azimut des Ensembles Hajusom, geht das Panel der Frage nach, wie dekoloniale Strategien im Theater aussehen können.

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After Europe Leone Contini ToskaChina
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Oktober 11 | 18.00 Uhr Lecture-Food-Performance
Kantine | 15/10 EURO

In einer Kombination aus Lecture-Performance und Pop-Up-Restaurant feiert Leone Contini feiert die Migrationsgesellschaft am Beispiel kulinarischer Hybrid-Cuisine.

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After Europe Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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Oktober 11 | 21.00 Uhr
Oktober 13 | 19.00 Uhr
Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Gangstas, Pimps und Hoes: Joana Tischkau untersucht am Beispiel des pinken Modetrends in der hypermaskulinen Rap-Szene, wie zerbrechlich soziale Konstrukte von Race und Geschlecht sind.

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After Europe Beiträge zur dekolonialen Kritik
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Oktober 12 | 14.00 Uhr Symposium
Hochzeitssaal | Eintritt frei

Ein Symposium zu den zentralen Begriffen und Fragestellungen der dekolonialen Arbeit in Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft.

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After Europe BEYOND REPRESENTATION
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Oktober 12 | 16.30 Uhr Artist Talk
Hochzeitssaal | Eintritt frei

Ein Artist Talk mit dem transdisziplinären Netzwerk der Künstler Asia Art Activism.

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After Europe *foundationClass untoured
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Oktober 12 13 | 18.00 Uhr - 22.30 Uhr Installation
Kantine | Eintritt frei

Eine unkonventionelle Audiotour, die imperialistische Praktiken westlicher Museen dekonstruiert und alternative (Kunst-) Geschichte schreibt.

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After Europe Ogutu Muraya On Thin Ice
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Oktober 12 | 18.30 Uhr Lesung
Hochzeitssaal | Eintritt frei

"Beautiful, complex and painful“ -  Eine Lesung aus den Memoiren von Ogutu Muraya.

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After Europe Igbálè
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Oktober 12 | 19.30 Uhr
Oktober 13 | 18.00 Uhr
Sound-Performance
Raum 213 | 15/10 EURO

Zwischen Liedgut, Ritual und Performance: Eine Reise an die Grenzen unserer Vorstellungskraft.

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After Europe Jaha Koo Cuckoo
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Oktober 12 13 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine Reise durch die letzten 20 Jahre koreanischer Geschichte - erzählt von drei gesprächigen Reiskochern!

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Das Ost-West-Ding Peggy Piesche Labor 89 - Ein intersektionaler Erinnerungsabend
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Oktober 15 | 19.00 Uhr Gesprächsrunde
Kantine | 5 EURO

Ein Gesprächsabend über die Auswirkungen der Deutschen Einheit auf migrantische Communities.

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Das Ost-West-Ding Jule Flierl + Mars Dietz Wismut: A Nuclear Choir
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Oktober 17 18 19 20 | 20.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Ein Tontanz-Stück über das Verhältnis zwischen Ideologie und Landschaft, Unbehagen und Utopie.

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Das Ost-West-Ding hannsjana Anstattführung
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Oktober 19 20 26 27 | 17.00 Uhr
Oktober 20 27 | 14.00 Uhr
Spaziergang
Stadtführung / Start im Hof | 15/10 EURO

In einem performativen Audiowalk ergründen hannsjana als Bärenrudel den Ost-West-Dialog im Berliner Stadtraum.

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Das Ost-West-Ding Mädler/Dröscher Ansteuerung von Söstweusch-Land
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Oktober 23 | 19.00 Uhr
Oktober 25 26 27 | 17.00 Uhr - 21.30 Uhr
November 07 08 09 10 | 17.00 Uhr - 21.30 Uhr
Oktober 29 31 | 17.00 Uhr - 18.30 Uhr
November 01 02 | 17.00 Uhr - 18.30 Uhr
Installation
Kantine | Eintritt frei

Zeitgeschichten aus der Alltagsperspektive.

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Das Ost-West-Ding Caroline Creutzburg wabe[]ost
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Oktober 24 | 19.00 Uhr - 22.00 Uhr
Oktober 25 26 27 | 16.00 Uhr - 22.00 Uhr
Performative Installation
Hochzeitssaal | 10/7 EURO

Computergenerierte Avatare zeichnen als Zeitzeug_innen eines Lebens in der DDR ein fragmentarisches und breites Bild von Identität.

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Das Ost-West-Ding Tanja Krone Das Ellenbogen-Prinzip
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Oktober 25 26 | 19.30 Uhr
Oktober 27 | 17.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

"Ihr müsst jetzt lernen, die Ellenbogen auszufahren!" - Eine generationsübergreifende Performance zum Post-Wende-Mantra.

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Das Ost-West-Ding KiezKantine XV – Ost
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Oktober 29 | 19.00 Uhr Salon
Kantine | 5 EURO INKL. SUPPE

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Das Ost-West-Ding Alles Nazis? - Zivilgesellschaft im Osten
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Oktober 31 | 19.00 Uhr Gesprächsrunde
Hochzeitssaal | 5 EURO

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Das Ost-West-Ding Das Ost-West-Ding – Die Gala
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November 01 | 19.30 Uhr Gesprächsrevue
Festsaal | 15/10 EURO

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Das Ost-West-Ding Kareth Schaffer + Rike Flämig Ohne Frauen ist kein Staat zu machen
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November 02 | 19.00 Uhr Choreografierte Gespräche
Kantine | 10/7 EURO

Ein choreografiertes Gespräch zu feministischen Utopien und Strategien des Widerstands.

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Das Ost-West-Ding Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch
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November 02 | 21.00 Uhr Salon + Liederabend
Hochzeitssaal | 10/7 EURO

Ein literarisch-musikalischer Abend über Coming-of-Age und -Gender in Ostdeutschland.

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Das Ost-West-Ding Saša Asentić & Collaborators Tanz in der DDR: Was bleibt?
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November 07 08 09 10 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Eine Entdeckungsreise durch die Tanzlandschaft der DDR.

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Juliana Piquero Fan De Ellas
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November 12 13 14 15 | 20.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

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Raus aus dem Kopf, rein in den Körper
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November 13 | 17.00 Uhr Workshop
Kantine | 15/10 EURO

Die Workshop-Reihe für alle, die mehr Bewegung in ihren (Arbeits-)Alltag bringen wollen! Spielerisch werden unterschiedliche Übungen und kleine Choreografien ausprobiert, die leicht auf die Praxis mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen übertragbar sind. Ein Skript fasst alle Übungen in einer ausf...

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No Limits 2019
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November 16 | 16.00 Uhr - 21.00 Uhr Festival
gesamtes Haus | 15/10 EURO INKL. PROVIANT

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Specials

Festival

Freischwimmer*innen - The Future Is Female*

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NOVEMBER 29 – DEZEMBER 08
Zwei Erfolgskonzepte in einem Festival: Die neuaufgelegte Nachwuchsplattform Freischwimmen trifft auf die Fortsetzung von The Future is Female* und sorgt zehn Tage lang für geballten Queerfeminismus – generationsübergreifend und alltagstauglich!

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          Milo Rau / IIPM – International Institute of Political Murder Das Kongo Tribunal (Teil 2) Die Berlin Hearings

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          Tribunal Performance

          2015 Juni 26 | 19.00 Uhr - 21.00 Uhr
          2015 Juni 27 | 12.00 Uhr - 15.00 Uhr
          2015 Juni 27 | 17.00 Uhr - 20.00 Uhr
          2015 Juni 28 | 14.00 Uhr - 20.00 Uhr
          Festsaal

          Deutsch / Englisch

          Ausgelöst vom ruandischen Genozid 1994, hat der aufgrund der direkten oder indirekten Verwicklung aller Großmächte unserer Zeit auch als „Dritter Weltkrieg“ bezeichnete Kongo-Krieg bereits bis zu 6 Millionen Tote gefordert. Viele BeobachterInnen sehen in ihm nicht nur einen Kampf um die politische Vorherrschaft in Zentralafrika, sondern zugleich eine der entscheidenden wirtschaftlichen Verteilungsschlachten im Zeitalter der Globalisierung. Mag die Zahl der beteiligten Rebellenheere undurchschaubar sein – noch undurchschaubarer sind die in den Nachschublinien wirkenden Waffenhändler, die Rolle ausländischer Diplomaten und humanitärer Hilfswerke, aber auch die Verwicklungen multinationaler Minengesellschaften. Entscheidet sich in diesem bisher größten und blutigsten Wirtschaftskrieg der Menschheitsgeschichte die zukünftige Ordnung der Weltgemeinschaft?


          In der Tradition des Vietnam Tribunals durchleuchtet das Langzeit-Projekt Das Kongo Tribunal anhand eines Tribunals vor Ort im Ostkongo (Mai 2015) und in Berlin (Juni 2015) die Hintergründe des seit bald 20 Jahren andauernden Kongokriegs mit bisher an die 6 Millionen Toten. Während die Anhörungen im Ostkongo auf drei lokale Fälle fokussieren, stehen in Berlin die Verwicklung der EU, der Weltbank, der internationalen Gemeinschaft und der multinationalen Unternehmen im Mittelpunkt. Ein menschlich erschütterndes, analytisch tiefgründiges Tableau der neokolonialen Weltordnung.

          ERÖFFNUNGSSITZUNG (FREITAG, 26. JUNI, 19:00-21:00 UHR)

          Eröffnungsreden

          Präsentation der Befunde der Bukavu Hearings

          Erläuterung der Ordnung und der Aufgaben des Tribunals

          SESSION 1: VERANTWORTUNG DER MULTINATIONALEN UNTERNEHMEN UND DER WELTBANK (SAMSTAG, 27. JUNI, 12:00-15:00 UHR)

          Die unterschiedlichen Maßnahmen – wie der Dodd-Frank Act oder die OECD-Richtlinien –, die den Handel und die Verarbeitung von sogenannten „Konfliktmineralien“ aus dem Ostkongo eindämmen sollen, scheinen bis heute vor allem der Imagepflege der Elektronikindustrie zu dienen, während sich die Lage vor Ort kaum verbessert. Stattdessen werden die kongolesischen Minenarbeiter verdrängt von multinationalen Unternehmen, die von der politischen Instabilität während des Krieges profitiert und Konzessionen zu günstigen Bedingungen erworben haben.

          Leitfrage: Sind die Unternehmen mitverantwortlich für die Menschenrechtsverletzungen im Ostkongo oder tragen sie im Gegenteil zur Stabilisierung der Region bei?

          SESSION 2: VERANTWORTUNG DER EU, IHRER MITGLIEDSSTAATEN UND DER SCHWEIZ (SAMSTAG, 27. JUNI, 17:00-20:00 UHR)

          Während die Sanktionen gegen die „Konfliktmineralien“ vor allem die kongolesischen Minenarbeiter treffen, werden die multinationalen Unternehmen für Verstöße gegen die Menschenrechte im Kongo kaum zur Verantwortung gezogen. Angesichts des weiterhin steigenden Rohstoffbedarfs in den westlichen Industriestaaten scheint die Regulations-Politik der EU in Zentralafrika vor allem der Sicherung des zukünftigen Konsums zu dienen. So setzt die „saubere“ Energiepolitik der Industriestaaten auf eine neokoloniale Auslagerung aller „schmutzigen“ Primärindustrien und wird von gewaltigen Umsiedlungsaktionen begleitet.

          Leitfrage: Werden die multinationalen Unternehmen für ihre Menschenrechtsverletzungen nicht belangt, weil ihr Engagement in Afrika notwendig ist für die aktuelle Rohstoff- und Energiepolitik Europas?

          SESSION 3: VERANTWORTUNG DER NGOS UND DER VEREINTEN NATIONEN (SONNTAG, 28. JUNI, 14:00-20:00 UHR, 18:00 Schlusssitzung MIT SCHLUSSREDEN)

          Im Kongo wie in vielen anderen ehemaligen Kolonien konnte sich nach der Unabhängigkeit nie eine stabile demokratische Regierung ausbilden – geschweige denn eine funktionierende Zivilgesellschaft. An die Stelle der zerstörten traditionellen und zivilgesellschaftlichen Strukturen und des abwesenden staatlichen Gewaltmonopols traten westlich finanzierte Parallelstrukturen: die NGOs und die Friedensmissionen der UNO. Als bloß sich selbst erhaltende, fatal in die jeweiligen Machtsysteme verstrickte, jeden Wandel durch Paternalismus und Mediation verhindernde Apparate neokolonialer Machart verschrien, befinden sich die NGOs und die UNO-Missionen aktuell in einer Legitimationskrise.

          Leitfrage: Ist die Peace-Keeping Politik der internationalen Gemeinschaft vor Ort mitverantwortlich für den anhaltenden Konflikt?

          PRESSEKONFERENZ (MONTAG, 29. JUNI, 14:00-16:00 UHR)

          Präsentation der Befunde durch die Jury

          Ort: bpb - Bundeszentrale für politische Bildung, Friedrichstr. 50, 4.OG

          Eintritt: frei

          Anmeldung unter AUGUSTIN PR | Yven Augustin
          T +49.30.240 88 28 21 | presse@augustinpr.de

          Das IIPM – INTERNATIONAL INSTITUTE OF POLITICAL MURDER wurde vom Regisseur und Autor MILO RAU 2007 gergründet. Seitdem konzentriert sich das IIPM auf die multimediale Bearbeitung historischer oder gesellschaftspolitischer Konflikte: Unter anderem holte die Produktionsgesellschaft die Erschießung des Ehepaars Ceausescu (Die letzten Tage der Ceausescus), den ruandischen Völkermord (Hate Radio) und den norwegischen Terroristen Anders B. Breivik (Breiviks Erklärung) auf die Bühne, boxte per Theaterperformance das Ausländerstimmrecht ins Parlament einer Schweizer Stadt (City of Change) und hob mit mehrtägigen Justiz-Spektakeln (Die Moskauer Prozesse und Die Zürcher Prozesse) ein völlig neues Theaterformat aus der Taufe. Die vom IIPM produzierten Filme, Videoinstallationen, Performances und Inszenierungen touren international. Im November 2013 fand in den Sophiensælen unter dem Titel Die Enthüllung des Realen (2013) eine Retrospektive zur Arbeit von Milo Rau und dem IIPM statt. Anlässlich der Ausstellung erschien im Verlag Theater der Zeit eine gleichnamige Monographie mit Beiträgen, die das „Realtheater“ (Alexander Kluge) des IIPM aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. In den Sophiensælen zeigte Milo Rau You will not like what comes after america - Die Berliner Gespräche (2014), Das Kongotribunal (2015) und Five Easy Pieces (2016), das zum 54. Theatertreffen eingeladen wurde.

          international-institute.de

          KONZEPT, DREHBUCH, REGIE Milo Rau RECHERCHE, CASTING Eva-Maria Bertschy BÜHNE, AUSSTATTUNG Anton Lukas SOUND Jens Baudisch PRODUKTIONSLEITUNG Mascha  Euchner-Martinez, Eva-Karen Tittmann RECHERCHE VOR ORT Chrispin Mvano, Kris Berwouts, Jean-Moreau Tubibu ASSISTENZ REGIE, RECHERCHE Mirjam Knapp VORSITZ DES TRIBUNALS Jean-Louis Gilissen, Sylvestre Bisimwa GERICHTSSCHREIBERIN Kathrin Röggla VIDEOEINSPIELUNGEN Marc Stephan

          Ein Film- und Theaterprojekt von Milo Rau/IIPM - International Institute of Political Murder in Koproduktion mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHDK) und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, des Hauptstadtkulturfonds, des Goethe Instituts Johannesburg und der Bundeszentrale für politische Bildung. Mit freundlicher Unterstützung von Brussels Airlines. Medienpartner: taz.die tageszeitung