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Spielplan

Morgen | 18:00 Uhr - 20:30

Tanzschreiber: Blattkritik #4

SOP_HP_01-2020
Januar 30 | 18.00 Uhr - 20.30 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

Die öffentliche Blattkritik ist eine begleitende Veranstaltungsreihe zu tanzschreiber, dem Online-Portal für aktuelle Rezensionen zum Berliner Tanzgeschehen des Tanzbüro Berlin. Bei der kostenlosen Veranstaltung teilt und diskutiert ein Gast Leseerfahrungen aktueller tanzschreiber-Rezensionen.

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KiezKantine: Wohnen
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Februar 05 | 19.00 Uhr Salon
Kantine | 5 EURO INKL. SUPPE

Im neuen Jahr erobert die Kiezkantine die Stadt! Wir weiten den Blick von unserer vertrauten Nachbarschaft auf andere Kieze aus und beschäftigen uns mit den Themen und Problemen, die Berlin bewegen.

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Sheena McGrandles Flush
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Februar 06 07 08 09 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Sheena McGrandles choreografiert stilisierte Körperlandschaften zwischen Erotik und Absurdität.

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TANZSCOUT-Einführung zu Flush
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Februar 09 | 18.30 Uhr Einführung
Kantine | 5 EURO

In einer einstündigen Einführung nähern wir uns der Inszenierung Flush an.

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Cécile Bally The End of the Road
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Februar 13 14 15 | 20.30 Uhr
Februar 16 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Mit sozialkritischem Blick beleuchtet Cécile Bally die Visionen radikaler Veränderung im peripheren Stadtleben, die Vororte oftmals zu gebauten und bewohnten Alpträumen werden lassen.

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Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele Hyperobjekte?
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Februar 14 | 18.30 Uhr
Februar 26 27 28 29 | 20.30 Uhr
Performative Kunstinstallation
Kantine | 15/10 EURO

Ein performatives Kunst-Experiment: Auf der Materialebene von zwei Autohälften suchen Wagner/Feigl nach den großen Konflikten unserer Zeit und finden dabei eine ganz eigene Poesie.

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Eva Meyer-Keller Living Matters
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Februar 20 21 22 | 20.00 Uhr
Februar 23 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine hybride Performance zwischen bildender und darstellender Kunst, die die methodische Untersuchung von „Leben“ mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung verbindet.

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Gespräch zu Living Matters
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Februar 22 | 18.00 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

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Markus&Markus Die Berufung
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Februar 27 28 29 | 19.30 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Markus&Markus haben per Flaschenpost letztere ausfindig gemacht, sie per Video begleitet und sind bei ihnen in die Lehre gegange: eine hoffnungsvolle Reise quer durch die Republik.

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Olivia Wenzel 1000 serpentinen angst
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März 04 | 19.00 Uhr Buchpremiere: Performative Lesung + Party
Kantine | 5 EURO

Olivia Wenzel lädt zur Séance: Alte und neue Bilder rings um ihren Debütroman 1000 serpentinen angst werden heraufbeschworen, Lesungen, Videoarbeiten, Livemusik und Talks gehen assoziativ ineinander über.

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Florentina Holzinger TANZ
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März 05 06 07 08 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Festsaal | 23/15 EURO

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition.

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Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch
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März 13 14 | 19.30 Uhr Salon + Liederabend
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Liederabend und Lesung zum Migrationshintergrund Ost.

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Oozing Gloop The Gloop Show
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März 13 14 | 21.30 Uhr Live Art
Kantine | 15/10 EURO

Die weltweit bedeutendste autistische grüne Drag Queen Oozing Gloop erklärt uns die Welt und fängt dabei ganz am Anfang an: beim Buchstaben A.

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MusikKantine #5 – Songslam
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März 18 | 19.30 Uhr Songslam
Kantine | 10/7 EURO

Einen Abend lang kämpfen Musiker*innen um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums.

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Hausführung
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März 20 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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Vanessa Stern La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik
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März 20 | 20.00 Uhr Abendshow
Festsaal | 15/10 EURO

Die Frauen am Rande der Komik gehen nun ins neunte Jahr und Vanessa Stern entdeckt wieder komische Talente, wo nie welche geschlummert haben. 

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Politics of Love #7
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März 23 | 19.00 Uhr Diskurs
Kantine | 5 EURO

Die Queer Darlings-Ausgabe der Gesprächsreihe widmet sich aktuellen queeren Strategien der Inszenierung von Race.

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Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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März 24 25 26 | 19.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Gangstas, Pimps und Hoes: Joana Tischkau untersucht am Beispiel des pinken Modetrends in der hypermaskulinen Rap-Szene, wie zerbrechlich soziale Konstrukte von Race und Geschlecht sind.

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Nima Séne Beige B*tch
Beige B_tch - Website Image © Daniel Hughes_HP
März 24 25 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Nehmen Sie Platz in der Live-TV-Show Beige Nation! Als Star und Gastgeber*in scrollt die Post-Internet-Ikone Beige B*tch durch die satte Wirklichkeit ihrer beigen Welt und nimmt das (sur-)reale Fantasiekonstrukt von „mixed race“-Frauen ins Visier.

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CHICKS* Love me harder
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März 26 | 20.30 Uhr
März 27 28 | 21.00 Uhr
Performance
Kantine | 15/10 EURO

Love me harder sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht.

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Marcel Schwald + Chris Leuenberger EF_Femininity
EF_FEMININITY2_©SchwaldLeuenberger_HP
März 27 28 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

In vier Soli teilen sie persönliche Erlebnisse und Sehnsüchte, die bis heute ihre politischen Kämpfe und die Beziehung zum eigenen Körper prägen. Ein Abend, der den Widerstand gegen die Norm und den Stolz auf die eigene Weiblichkeit feiert!

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          Milo Rau / IIPM – International Institute of Political Murder You will not like what comes after america - Die Berliner Gespräche

          berliner_gespraeche

          2014 März 22 | 20.15 Uhr
          Schweizerische Botschaft, Otto-von-Bismarck-Allee 4a, 10557 Berlin

          Französisch mit deutscher Simultanübersetzung

          Anlässlich des deutschen Kinostarts von Milo Raus Dokumentarfilm Die Moskauer Prozesse und der aktuellen Prozesse gegen den französischen Komiker Dieudonné debattiert der Schweizer Regisseur zum Abschluss der ersten Staffel der Berliner Gespräche mit dem Dieudonné-Anwalt Sanjay Mirabeau, dem Schriftsteller Richard Millet – der 2013 mit einem Essay über den Attentäter Anders B. Breivik einen europaweiten Entrüstungssturm auslöste – und dem deutschen Rechtsanwalt und Fernsehmoderator Michel Friedman über Kunst, Provokation und Politik.

          In den letzten Jahren waren Dieudonnés antisemitischen Witze während seinen Auftritten bereits mehrmals Grund für zivil- und strafrechtliche Klagen gewesen, über 65.000 Euro Bußgeld musste er für seine Ausschweifungen bezahlen. Im Januar diesen Jahres setzte schließlich der französische Innenminister Manuel Valls ein Verbot seiner neuen Show durch und sorgte damit für Empörung – auch bei den KritikerInnen von Dieudonné, für die dieser Angriff auf die Meinungsfreiheit ein Schritt in die falsche Richtung ist. Dieudonné wurde zur Symbolfigur einer diffusen europäischen Bewegung, die unterschiedlichste Radikalismen in sich vereint. Alle wenden sich gegen ein politisches Establishment, das – folgt man ihren Protestrufen – im Namen der „political correctness“ all denjenigen „Maulkörbe“ verpasst, die „unangenehme Wahrheiten“ thematisieren. Zu ihnen gehört auch der französische Schriftsteller Richard Millet, der in seinen Essays unermüdlich gegen einen literarischen Mainstream anschreibt, der Europa gefangen hält. Aber wo endet die Freiheit der Kunst? Wie sollen die „geistigen Brandstifter“ – wie Michel Friedman sie nennt – zur Verantwortung gezogen werden für ihre Anfeindungen? Wie kann man in einem Rechtsstaat Minderheiten vor ihnen schützen? Und wo verhindert wiederum ein zu eng gefasstes Konzept der „political correctness" notwendige gesellschaftspolitische Diskussionen?

          In der dritten Folge der Berliner Gespräche werden die aktuellen Proteste gegen Zensur und Mainstream, die sich jenseits eines politisch rechten und linken Lagers zu bewegen scheinen, ihre Vorgeschichte und ihre juristischen Implikationen genauer in den Blick genommen und nach den sich abzeichnenden politischen Verschiebungen gefragt.

          Weitere Informationen und Aufzeichnung der Pilotfolge: www.afteramerica.net

           

          Ticketabholung MIT PERSONALAUSWEIS ab 19:30 Uhr in der schweizerischen Botschaft möglich.

          ES DISKUTIEREN:

          Sanjay Mirabeau ist Anwalt für Straf- und Wirtschaftsrecht und unterrichtet unter anderem an der Anwaltsschule Ecole de Formation du Barreau de Paris. Seit 2013 vertritt er den französischen Komiker, Politiker und Provokateur Dieudonné M’bala M’bala. 2007 hat Maître Mirabeau als Kandidat für die Zentrumspartei MoDem (Mouvemet Démocrate) an den französischen Kommunalwahlen teilgenommen.

          Richard Millet zählt zu den etabliertesten französischen Schriftstellern und war viele Jahrzehnte lang Verlagslektor beim Pariser Verlag „Gallimard“. 2012 veröffentlichte er den polemischen Essay Literarische Lobrede auf Anders Breivik, in der er die Osloer Mordtaten ästhetisiert und mit Breiviks Verlust der kulturellen Identität begründet. Daraufhin entwickelte sich in den französischen Medien eine bis heute anhaltende Polemik.

          Der Rechtsanwalt Michel Friedman wurde in Deutschland zunächst als CDU-Politiker und später durch seine Talkshows bekannt. 2000 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Als Mitbegründer von „Gesicht zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e. V.“ engagiert er sich seit Jahren gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rechte Gewalt.

          Milo Rau ist ein Schweizer Autor und Regisseur sowie Leiter der Produktionsgesellschaft „International Institute of Political Murder“. Seine Inszenierung „Breiviks Erklärung“ (2012) sorgt seit ihrer Uraufführung am Deutschen Nationaltheater Weimar für Debatten in ganz Europa. Aufgrund seines Projekts „Die Moskauer Prozesse“ wurde ihm die Einreiseerlaubnis nach Russland entzogen.

          Das IIPM – INTERNATIONAL INSTITUTE OF POLITICAL MURDER wurde vom Regisseur und Autor MILO RAU 2007 gergründet. Seitdem konzentriert sich das IIPM auf die multimediale Bearbeitung historischer oder gesellschaftspolitischer Konflikte: Unter anderem holte die Produktionsgesellschaft die Erschießung des Ehepaars Ceausescu (Die letzten Tage der Ceausescus), den ruandischen Völkermord (Hate Radio) und den norwegischen Terroristen Anders B. Breivik (Breiviks Erklärung) auf die Bühne, boxte per Theaterperformance das Ausländerstimmrecht ins Parlament einer Schweizer Stadt (City of Change) und hob mit mehrtägigen Justiz-Spektakeln (Die Moskauer Prozesse und Die Zürcher Prozesse) ein völlig neues Theaterformat aus der Taufe. Die vom IIPM produzierten Filme, Videoinstallationen, Performances und Inszenierungen touren international. Im November 2013 fand in den Sophiensælen unter dem Titel Die Enthüllung des Realen (2013) eine Retrospektive zur Arbeit von Milo Rau und dem IIPM statt. Anlässlich der Ausstellung erschien im Verlag Theater der Zeit eine gleichnamige Monographie mit Beiträgen, die das „Realtheater“ (Alexander Kluge) des IIPM aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. In den Sophiensælen zeigte Milo Rau You will not like what comes after america - Die Berliner Gespräche (2014), Das Kongotribunal (2015) und Five Easy Pieces (2016), das zum 54. Theatertreffen eingeladen wurde.

          international-institute.de

          Konzept, Regie, Moderation Milo Rau
 Bühne, Ausstattung Anton Lukas
 Videoregie Markus Tomsche
 Sounddesign Jens Baudisch
 Video Marc Stephan
 Recherche Eva-Maria Bertschy 
Produktionsleitung Mascha Euchner-Martinez

          Eine Produktion des IIPM – International Institute of Political Murder. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten. In Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Botschaft Berlin. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern Der Freitag und taz.die tageszeitung, sowie bei der Schweizerischen Botschaft Berlin für die Nutzung ihrer Räumlichkeiten.

          Foto © IIPM