Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

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© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

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Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Tanz im August 2016 niv Acosta Discotropic

          • niv_acosta_discotropic_c_maria_baranova

          Tanz

          2016 August 25 | 19.00 Uhr
          2016 August 26 27 | 21.00 Uhr
          Festsaal

          Suitable for English Speakers

          Anregend, ungewöhnlich, marginalisiert: niv Acostas Performanceserie Discotropic setzt sich kritisch mit den rassistischen Darstellungen (weiblicher) Schwarzer Körper in den Medien auseinander. Discotropic  verbindet Science Fiction und Disco mit den Erfahrungen Schwarzer Amerikaner_innen. Ursprünglich für die Aufführung im Museum entwickelt, bezieht niv Acosta raffiniert die verschiedensten Genres ein und überträgt die Atmosphäre einer Club- und Undergroundperformance in den Theaterraum. Als Ausgangspunkt für Discotropic diente ihm die Sci-Fi-Fernsehsendung Star Wars Holiday Special aus dem Jahr 1978. Dort trat die bekannte afroamerikanische Schauspielerin Diahann Carroll auf – aber lediglich als holographische Projektion, in einer behaupteten Andersartigkeit zu den übrigen, Weißen Darsteller_innen. Derartige stereotype Repräsentationen afroamerikanischer Frauen demontiert niv Acosta in Discotropic, indem er etwa den provokanten Tanzstil des Twerking bis zur Verfremdung repetiert – eine Aneignung und Dekonstruktion der mit dem schwarzen Hip-Hop assoziierten Bewegungen: Das Publikum findet es absurd, anstrengend und vielleicht dass es nicht so lange dauern sollte, aber es geht um Aneignung und den schwarzen Körper, so Acosta. Beeinflusst ist seine Performance von Queer politics und Afrofuturismus. niv Acostas Aktivismus ist dabei untrennbar mit dem Physischen und dessen Darstellungen verbunden.

          PERFORMANCE, ZUSAMMENARBEIT Cheikh Abmb Athj, DJ TYGAPAW, Justin Allen, Ashley Brockington, Bleue Liverpool

          In Auftrag gegeben von PS122 und präsentiert von PS122 in Kooperation mit Westbeth Artists Community. Mit der Unterstützung von: MAP FUND (Creative Capital), Jerome Robbins Foundation via PS122 und einer erfolgreichen GoFund-Me Kampagne. Eine Kooperation mit SOPHIENSÆLE.

          Foto © Maria Baranova