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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Performance Platform. Body Affects Patricia Ticineto Clough THE NEW AESTHETIC: AFFECT, MEDIA AND OBJECTS Lecture

          2012 Juli 06 | 17.00 Uhr
          Sophiensæle - Foyer Festsaal

          In englischer Sprache


          Dieser Vortrag widmet sich den aktuellen Diskursen, die sich kritisch mit digitalen Technologien, Affekten und Objekten auseinandersetzen. Er zeigt auf, wie die Verknüpfung dieser Diskurse eine Wendung hin zur Lebendigkeit der Materie und der Objekte sowie der Affektivität der Medien anregt. Es sollen Fragen bezüglich der Performativität aufgeworfen werden, die Ästhetik und Kausalität eng verbinden, und damit den Schwerpunkt zum Reiz des Sinnlichen, der Kraft des Affektiven und der Rhythmizität der dynamischen Materie verlagern. Durch eine Neukonzipierung des Verhältnisses von Leben und Materie, digital und analog, Affekt und Erkenntnis, verschieben diese Diskurse Erkenntnistheorie und Ontologie gegeneinander und setzen eine Verbindung auf der Basis einer tieferen Wechselbeziehung zwischen den Sozialwissenschaften, den Geisteswissenschaften, den Naturwissenschaften und der Kunst voraus.

          Die auf Affekte bezogenen, aktuellen interdisziplinären Diskussionen sollen vertieft werden, um die Beziehung der Affekte zu allen Dimensionen der Materie und zur Singularität jedes einzelnen Objekts einzuschließen.




          PATRICIA TICINETO CLOUGH ist Professorin für Soziologie und “Women’s Studies” am Graduiertenzentrum und dem Queens College der City University of New York. Sie ist Autorin von Autoaffection: Unconscious Thought in the Age of Teletechnology (2000); Feminist Thought: Desire, Power and Academic Discourse (1994) und The End(s) of Ethnography: From Realism to Social Criticism (1998). Sie ist die Herausgeberin von The Affective Turn: Theorizing the Social, (2007) und zusammen mit Craig Willse auch von Beyond Biopolitics: Essays on the Governance of Life and Death (2011). Die Arbeit von Clough bezieht sich auf theoretische Traditionen, die sich mit Technologie, dem Affekt, unbewussten Prozessen, dem „timespace“ und der politischen Ökonomie auseinandersetzen. Aktuell befasst sie sich mit dem Ecstatic Corona: Philosophy and Family Violence, einem experimentellen Schreibprojekt, das sich auf Ethnografie und historische Forschung stützt und sich mit dem Stadtteil Queens in New York beschäftigt, dem Ort, an dem sie aufgewachsen ist.