Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Das Ost-West-Ding Peggy Piesche Labor 89 - Ein intersektionaler Erinnerungsabend

          • SOP_HP_Zirkus_1200x900

          Gesprächsrunde

          2019 Oktober 15 | 19.00 Uhr
          Kantine

          Auf Deutsch - in German

          Abendprogramm zum Download hier

          Ein Gesprächsabend über die Auswirkungen der Deutschen Einheit auf migrantische Communities.

          Nach dem Mauerfall gingen Ost- und West-Stadtteile mit hohem migrantischem Anteil – z.B. Friedrichshain und Kreuzberg - wieder fließend ineinander über. Welche Zusammenschlüsse, Solidaritäten und geteilten Erfahrungen gab es zwischen den ehemaligen „Vertragsarbeiter_innen“ der DDR und „Gastarbeiter_innen“ der BRD? Aus einer intersektional feministischen Perspektive richtet die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Peggy Piesche den Blick auf ein bisher wenig beachtetes Thema und bringt im Gespräch mit ihren Gästen neue Zusammenhänge ans Licht.

          Nicola Laure Al–Samarai ist Geschichts- und Kulturwissenschaftlerin, freie Autorin und Lektorin. Sie arbeitet zu Fragen marginalisierter Erinnerungs- und Kulturpolitiken, Auto/Biografien und Postkolonialität. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

          Natalie Bayer ist Kulturanthropologin mit den Themenschwerpunkten Migration, Gesellschafts- und Stadtentwicklung, Grenzregime und Politik. Sie leitet derzeit das Museum Friedrichshain-Kreuzberg.

          Katja Kinder ist eine Schwarze Deutsche Erziehungswissenschaftlerin*. Sie arbeitet als stellvertretende Geschäftsführerin der RAA Berlin. In den unterschiedlichen Kontexten ihrer Arbeit denkt sie Diskriminierungskritik und Diversitätsorientierung zusammen, um Veränderungen in der eigenen wie in anderen Organisationen anzustoßen.

          Peggy Piesche (Hg.), geboren und aufgewachsen in der DDR, ist eine Schwarze deutsche Literaturwissenschaftlerin und transkulturelle Trainerin für kritische Weißseinsreflexion, Intersektionalität, Diversität und Rassismus- und Machtkritik in Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Dieses Themenfeld bearbeitet und betreut sie auch in der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) als Referentin für Diversität, Intersektionalität und Dekolonialität (D.I.D.). Die Publikation Labor 89 ist am 30. Januar 2020 erschienen. Hier geht es zum Verlag.

          MIT Nicola Laure Al-Samarai, Natalie Bayer, Katja Kinder MODERATION Peggy Piesche

          Das Diskursprogramm im Rahmen von Das Ost-West-Ding wird gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Bundeszentrale für politische Bildung.