Spielplan
Heute
TANZSCOUT 2.0
Fur_c_Dieter Hartwig_Tanzscout
Juli 25-31
August 01
Tune-In und Wrap-Up
Online

Mit diesem AUDIO Tune-in & COLLAGE Wrap-up online ist es dem Tanzscout-Team möglich, weiterhin Verbindungen zwischen Tanzstück und Zuschauer*innen herzustellen.

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Jess Thom
Biscuits Without Borders + Disability Culture in a Time of Pandemic
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Juli 25-31

Jess Thoms Lecture Disability Culture in a Time of Pandemic und ihr Gespräch Biscuits Without Borders mit Noa Winter sind nun auch als Videos on Demand verfügbar. Beide Veranstaltungen fanden im Oktober 2020 im Rahmen des Performancefestivals Risk and Resilience statt. >> Hier geht es zu den Videos

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Rita Mazza
DANDELION II
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Juli 25-30
Eintritt frei

Nach Erfahrungen in der europäischen tauben Performance-Community zeigt Rita Mazza nun ihre erste choreografische Arbeit an den Sophiensælen. Die Bühne als Spielwiese betrachtend erforscht sie die Kombination von Tanz und Gebärdensprache und schafft eine ganz neue Form von visueller Poesie. >>HIER GEHT ES ZUM VIDEO

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Ania Nowak
INFLAMMATIONS (PANDEMIC EDITION)
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Juli 29 30 31
August 01
Tickets
Website |

Verletzlichkeit wird zur Wegbereiterin einer neuen Körper-, Sprach- und Care-Ökonomie: Ausgehend von der Frage, welche Erwartungen wir an hyperfunktionale Körper auf der Bühne und im Alltag haben, fordern die Performer*innen einen Platz für instabile Körper - mit all ihren Risiken und Potenzialen, im Tanz ebenso wie in der Gesellschaft.

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Rachel Bagshaw
THE SHAPE OF THE PAIN / WHERE I GO
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Juli 29 | 19.00 Uhr
EINTRITT FREI

Während der Pandemie adaptierten Rachel Bagshaw und ihr künstlerisches Team die Bühnenperformance The Shape of the Pain für den Bildschirm. Aus diesem Prozess entstand das 18-minütige BBC-Feature Where I Go

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RAQUEL MESEGUER ZAFE
A CRASH COURSE IN CLOUDSPOTTING
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Juli 30 31 | 16.00 Uhr
Juli 30 31 | 19.00 Uhr
Tickets
Website | 15/10 €

Eine besondere und intime Audio-Reise von fragiler Schönheit: Für ihre dokumentarische Arbeit hat Raquel Meseguer Zafe über 300 Geschichten von Menschen gesammelt, die wie sie selbst darauf angewie­sen sind, sich im öffentlichen Raum hinzulegen und auszuruhen. 

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WORKSHOP: CREATIVE CAPTIONS
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Juli 31 | 11.00 Uhr - 15.00 Uhr
Eintritt frei

Barrierefreiheit ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern ein noch viel spannenderes kreatives Werkzeug: Rachel Bagshaw und Sophie Woolley teilen ihre Erfahrungen im kreativen Umgang mit Untertitelung und stellen einige Übungen vor, die andere Kunstschaffende bei der eigenen Verwendung und Stil-Entwicklung von Untertiteln unterstützen.

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IN CONVERSATION
August 01 | 18.00 Uhr
Eintritt frei

Digitales Gespräch auf Zoom mit den Künstler*innen der Produktionen Inflammations, A Crash Course in Cloudspotting und The Shape of the Pain: Sie thematisieren das Navigieren durch einen oft ableistischen Kunstsektor und erzählen, welche Arbeitsmethoden und Ästhetiken sie entwickelt haben.

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Layton Lachman & Samuel Hertz
DOOM (THE MOVIE)
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August 05 | 19.30 Uhr
Tickets

Gemeinsam mit Layton Lachman & Samuel Hertz und Open Air Neukölln im Freiluftkino Hasenheide möchten wir euch zur Premiere von DOOM (THE MOVIE) einladen.

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James Batchelor + Collaborators
An Evening-length Performance
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August 12 13 14 15 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Mit An Evening-length Performance reimaginiert der australische Choreograf James Batchelor den barocken Ballsaal als Ort queeren Ausdrucks und der Begegnung.

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Colette Sadler + Mikko Gaestel
ARK 1
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August 13 | 16.00 Uhr
August 13 | 17.30 Uhr
August 13 | 19.00 Uhr
August 13 | 20.30 Uhr
Tickets
Tanz

In einer immersiven Solo-Performance-Installation befragen die Choreografin Colette Sadler und der bildende Künstler Mikko Gaestel im Rahmen einer virtuellen 3D-Umgebung die Zukunft des Menschen in Beziehung zur Technologie.

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Turbo Pascal
Irgendwie Mitte
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August 18 19 20 21 | 21.30 Uhr
Tickets
10/15/25/50 €

Viele Menschen ordnen sich der Mitte zu. Doch wo liegt die eigentlich genau – irgendwo zwischen oben und unten, arm und reich? Im Rahmen einer vierteiligen Live-Reality-Serie begibt sich Turbo Pascal auf die Suche nach den diffusen Kategorien und Verhältnissen, die die sogenannte Mitte ausmachen.

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Thiago Granato
The Sound They Make When No One Listens
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August 19 20 21 22 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Der brasilianische Choreograf Thiago Granato erforscht den Akt des Zuhörens in Zeiten ökologischer, politischer und persönlicher Krisen.

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Melanie Jame Wolf mit Teresa Vittucci
SHOW BUSINESS
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August 30 31 | 20.00 Uhr
September 01 02 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

There’s no business like show business. In ihrem ersten gemeinsamen Performance-Abend gehen Melanie Jame Wolf und Teresa Vittucci der Frage nach: Was braucht es, um eine Show great zu machen? 

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Making A Difference
Owning spaces - Conversations and actions from bed
Konferenz save the date
September 01-05

Konferenz Auf Zoom
September 01-05

Als Team behinderter Künstler*innen/Kurator*innen laden Kate Marsh und Noa Winter ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. 

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Specials
Festival
Cripping the Pain
A Crash Course in Cloudspotting Main Image Credit Paul Samuel White-SMALL
© Paul Samuel White

JULI 29 – AUGUST 01

Schmerzen werden auf der Bühne selten verhandelt. Der Schwerpunkt CRIPPING THE PAIN, der pandemiebedingt im Juni 2020 nicht stattfinden konnte und nun in digitaler Form nachgeholt wird, präsentiert künstlerische Arbeiten, Workshops und Gespräche, die dieser Komplexität Raum geben und sich dominanten ableistischen Körperwahrnehmungen widersetzen.

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Festival
Coming of Age
Coming of Age_Festival_HP
© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Politics of Love #9 Afrodiasporic Spiritual Practice Black History Month

Politics of Love_c_Isaiah Lopaz_HP
Collage | Isaiah Lopaz
Zoom-Webinar
2021 Februar 25 | 19.00 Uhr
Online
Auf Englisch mit Simultanübersetzung in deutsche Lautsprache

Anmeldung HIER. Anleitung zur Teilnahme hier. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmer*innenzahl auf 100 begrenzt ist. Für die Teilnahme muss die Software Zoom heruntergeladen und deren Datenschutzerklärung zugestimmt werden.

Auch als Livestream (nur in englischer Sprache) hier sowie auf Facebook zu sehen.

In den traditionellen afrikanischen Religionen und afrodiasporischen spirituellen Praktiken finden wir bestimmte Momente unserer Geschichte archiviert: die Fähigkeit, uns mit unseren Vorfahren zu verbinden, nützliche Werkzeuge für Gesundheit, Nachhaltigkeit und Widerstand, Wissensvermittlung und Wege, jene zu erreichen, die vor uns kamen. Einige von uns waren schon immer mit diesen Praktiken verbunden, andere sind zurückgekehrt zu ihnen, und wieder andere fühlen sich neu zu den Kosmologien, Methodologien und Philosophien hingezogen, die in diesen spirituellen Praktiken verankert sind. Wo und mit welchen Mitteln finden diejenigen von uns, die sich als Schwarz und Queer identifizieren, Befreiung, Heilung, Innovation und Transformation in den Praktiken und Disziplinen unserer Vorfahren? Durch Dialog und Austausch werden Praktizierende verschiedener Disziplinen in ein multilokales, multikulturelles Gespräch eintreten, das Queerness und afrikanische sowie afro-diasporische spirituelle Praktiken thematisiert. 

Unsere Gesprächsreihe Politics of Love widmet sich Formen des Füreinander-Einstehens, die sorgsam und liebevoll Gemeinschaft stiften. Fragen der Repräsentation bewegen aktuell Kultur und Politik. Wer vertritt hier eigentlich wen? Wer darf wen darstellen? Und wie steht man noch mal für sich selbst? Gemeinsam mit Gästen aus den Künsten, ästhetischer und politischer Theorie diskutieren wir Strategien der Stellvertretung und Selbstbehauptung und damit die Grundvereinbarungen von Theater und Demokratie. Im Mittelpunkt steht dabei die Affirmation von Konzepten mit solidarischer und hegemoniekritischer Ausrichtung.

Die aktuelle Ausgabe zu Afrodiasporischer Spiritueller Praxis ist von Isaiah Lopaz‘ Kurzgeschichten inspiriert, die er im Rahmen seines Projekts Anthology / Appendix veröffentlicht und kontextualisiert. Neben anderen Themen wird hier der Zusammenhang von Spiritualität und Queerness in Schwarzen Communities bedacht.

Konzept und Moderation Joy Kristin Kalu, Isaiah Lopaz Gäste Sokari Ekine, Hess Love, Goitse Freeverse Montsho

Sokari Ekine ist nigerianisch-britische*r Queer-Feminist*in und Abolitionist*in und hat bisher in Afrika, Europa, der Karibik und den Vereinigten Staaten gelebt und gearbeitet. Sokari Ekines Arbeiten wurden u. a. ausgestellt auf der 4. Biennale für Bildende Kunst und Dokumentarfotografie; Berlin, PhotoVille, New York und Los Angeles; New Orleans African American Museum; AfroFuture auf der Art Basel, Miami. Als praktizierende*r haitianische*r Vodouisant-Initiator*in konzentriert sich Ekine in ihrer Arbeit auf Dekolonisierung, Sexualität und afrikanische Diaspora-Spiritualitäten; in einer Weise, die sich in Ekines vielfältigen Rollen als Fotograf*in, unabhängige Wissenschaftler*in, Blogger*in und Community Builder*in ausdrückt.

Hess Love Geboren in Annapolis und derzeit verliebt in Baltimore, ist Hess Love die Ansammlung der Liebe ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter. Zugleich kreativ, fließend, mitfühlend und kämpferisch, ist Hess sehr beschützend demjenigen und derjenigen gegenüber, die und das Hess liebt. Das personifizierte Wasser mit all seinen Fähigkeiten. Auch Feuer. Schüler*in der Welt. Hergestellt aus Sternenstaub und den wildesten Träumen der Vorfahren. Neben den Arbeiten, die auf den Plattformen RaceBaitr, Black Youth Project, Wear Your Voice Mag, Brown Girls Out Loud und Medium zu finden sind, ist Hess Love online unterwegs und betreibt politicking zu Themen wie Blackness, Hoodoo, Geschichte, Feminismus, Mutterschaft, Queerness, Essen, Bücher, Sex und Humor.

Isaiah Lopaz ist ein transdisziplinärer Künstler, der mit Fotografie, Text, Collage und Performance arbeitet. Die Aufrechterhaltung einer sozial engagierten Praxis ist für Lopaz essentiell. Er kuratiert öffentliche Gespräche, leitet Workshops, schreibt über Kunst und Kultur, hält Vorträge und ist ein häufiger Kommentator der Medien. Zu den zentralen Themen seiner Arbeit gehören Geschlecht, race, Sexualität, Klasse, Bürgerrechte, Hoodoo, afrikanische und afro-diasporische Geschichten und Kulturen. Lopaz wurde in einer Arbeiterfamilie im besetzten Tongva-Territorium geboren und ist ein Afroamerikaner mit Geechee- und indigener Herkunft. Er identifiziert sich als queer und lebt in Los Angeles, Brüssel und Berlin.