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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Das Ost-West-Ding 2 Rike Flämig / Anna Hentschel / Zwoisy Mears-Clarke POSTOST 2O9O Eine ossifuturistische Retrospektive

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            © Franziska Cazanave
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            © Franziska Cazanave
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            © Franziska Cazanave
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            Mit dem Abspielen des Videos stimme ich der Datenschutzerklärung von Vimeo und damit auch der Übertragung von Daten in die USA zu.

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          Tanz/Performance

          2020 September 24 25 26 | 20.00 Uhr
          2020 September 26 | 16.00 Uhr
          Festsaal

          Deutsch + Englisch

          Aus dem Material, das Rike Flämig, Anna Hentschel und Zwoisy Mears-Clarke während ihrer Recherchearbeit gesammelt haben, ist ein Magazin, ein sogeanntes Zine entstanden, das Sie sich hier downloaden können.

          Wir schreiben das Jahr 2O9O und feiern: Die utopischen Ansätze der Friedlichen Revolution wurden erfolgreich umgesetzt. POSTOST 2O9O - eine ossifuturistische Retrospektive greift inspirierende Zukunftsentwürfe und feministische Utopien der Frauen- und Bürgerrechtsbewegung 1989/9O auf und betrachtet das visionäre Potential von 199O aus intersektionaler Perspektive.
           
          Gemeinsam feiern wir 1OO Jahre Feministische Utopien, 1OO Jahre Verfassungsentwurf und 1OO Jahre Ossifuturismus, die gesellschaftliche Zusammenhänge mitten im Umbruch neu imaginiert haben. In performativen Ritualen und kurzen „Reenactments“ aus den Jahren 2O42, 2O63 und 2O82 stellen die Künstler*innen unterschiedliche Ausprägungen des Ossifuturismus vor, die es bis 2O9O gegeben haben wird. Zwischen Sprache und Tanz entstehen improvisierte Strukturen, die gerade durch ihre Flüchtigkeit Raum für Neues öffnen. Feiert mit uns! Auf nach POSTOST!
           
          INFORMATIONEN ZUR BARRIEREFREIHEIT
          Wir, die 40 Gäst*innen und acht Künstler*innen des Abends, sind in den Festsaal der Sophiensaele geladen. Jede*r der Gäst*innen wird persönlich über einen selbstgewählten Eingang – das Treppenhaus oder den Aufzug – hineinbegleitet. Während der 45 Minuten, die wir im Festsaal miteinander teilen, wird unser Sitzkomfort durch drehbare Hocker, fünf Stühle mit Rücken- und Armlehne sowie einen Sitzsack sichergestellt. Jede*r der Gäst*innen darf den eigenen Sitzplatz frei wählen. Diese sind mit einem Abstand von 1,5 Metern zueinander angeordnet und gewährleisten damit viel Beinfreiheit. Kommt (mit Masken und allem Drum und Dran), nehmt Platz und feiert mit uns. Auf nach POSTOST!
           

          Rike Flämig (postost) und Zwoisy Mears-Clarke (postx) haben in ihrer bisherigen gemeinsamen künstlerischen Arbeit postkoloniale und postkommunistische Perspektiven sichtbar gemacht und in den Produktionen Idiosyncrasies (Tanztage Berlin 2016) und Fleischsalat (2017) die Wirkungsweisen westlicher Narrative auf ihre Körper thematisiert. Für POSTOST 2O9O greifen sie gemeinsam mit der Szenografin Anna Hentschel (postwest) das utopische Erbe der Frauen- und Bürgerbewegung 89/90+ in der DDR auf und laden ins futuristische Setting der 1OO-Jahr-Feier POSTOST 2O9O ein.

          Interaktiv

          Künstlerische Leitung Rike Flämig Konzeption Rike Flämig, Anna Hentschel, Zwoisy Mears-Clarke Choreografie, Performance Rike Flämig, Zwoisy Mears-Clarke Performance Pham Minh Duc, Rike Flämig, Claudia Graue, Zwoisy Mears-Clarke, Yvonne Sembene Bühnen-, Kostümbild Anna Hentschel Technische Leitung, Lichtkonzept Emese Csornai Sound Environment Martyna Poznańska Social Media Katja Musafiri Video Felipe Frozza Zine, Fachliche Beratung Elske Rosenfeld  Zine Gestaltung Kerem Jehuda Halbrecht Künstlerische Mitarbeit Zine Josefine Mühle Outside Eye Peggy Mädler Dramaturgie Maria Rössler Dramaturgie Schwerpunkt Barrierefreiheit Noa Winter Produktionsleitung ehrliche arbeit - freies Kulturbüro Administration Smart eG De Dank an Eva Bakardjiev, Ulrike Gerhardt, Heiko Lietz, Fine Kwiatkowski und Samirah Kenawi

          Eine Produktion von Rike Flämig mit Anna Hentschel und Zwoisy Mears-Clarke. Gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und vom Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung von SMart eG De, ehrliche arbeit - freies Kulturbüro sowie der Somatischen Akademie, dem Mime Centrum Berlin, Eden*** und den Uferstudios Berlin. Medienpartner: taz. die tageszeitung.