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          Things That Surround Us

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          2012 November 15 16 17 18 | 19.30 Uhr
          2013 April 28 | 18.30 Uhr
          Kunstfabrik am Flutgraben (Am Flutgraben 3, 12435 Berlin)

          Suitable for Non-German Speakers

          Wir sind von Dingen umgeben, die eine ganz bestimmte Bedeutung haben und eine Funktion erfüllen. Meist sind sie einfach nur da. Objekte – zuverlässige Assistenten, unbemerkte Begleiter. Sie sind da, wenn wir aus ihnen trinken, auf ihnen Platz nehmen oder mit ihnen den Boden von Unrat befreien. Doch sind sie wirklich so passiv, diese Dinge? Unbemerkt bestimmen sie unser Handeln und geben durch ihre Beschaffenheit ganz bestimmte Abläufe vor. Schlafwandlerisch bewegen wir uns mit ihnen durch den Parkours des Alltags – vom morgendlichen Kaffee kochen bis zum nächtlichen Zähneputzen – in einer unbewussten aber nicht minder einstudierten Choreografie. Ihre Anforderungen sind unsere eigenen geworden. Aber was passiert, wenn die Dinge sich nicht mehr verhalten, wie wir es erwarten? Was wäre ein Stuhl, wenn er sich seiner Stuhlhaftigkeit entledigen könnte? Nicht mehr auf die gewohnte Art seiner Bestimmung nachkommt, sondern ungewohnt und eigenwillig reagiert?

          In Things that surround us betreten die Performer eine Dingwelt, in der der erste Eindruck immer trügt. Die gewohnten Assoziationsketten sind im Schwingen. Mal stockend, mal sanft kreisend nähern sich überraschende bis beunruhigende Zusammenhänge und der zweite Blick wird zu einem Anfang.

          Mit seinem Debüt Allege begeisterte Clément Layes auf europäischen Festivals und jonglierte gewitzt wie gekonnt mit unserer Sicht auf die Welt. In seiner neuen Arbeit Things that surround us blickt die Welt zurück und erschüttert unsere gewohnten Routinen.

          Konzept, Choreografie Clément Layes Performance, Co-Choreografie Felix Marchand, Ante Pavic, Vincent Weber Dramaturgie Florian Feigl Dramaturgie, ChoreografieJasna Layes-Vinovrski Bühne, Objekte Marinus van Eldik Licht Ruth Waldeyer Musik Tian Rotteveel Produktion björn & björn

          Eine Produktion von Public in Private in Koproduktion mit Workspace Brussels und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und dem Fonds Darstellende Künste e.V.. Dank an die BSR, Haver & Boecker, Alfred Kärcher GmbH und Kärcher Center Benne. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

          Foto © Gianina Urmeneta- Ottiker