Spielplan

Vanessa Stern Sleeping Duties

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April 20 | 18.00 Uhr
April 21-30
Mai 01 02 03 04
Theaterfilm
Online | Solidarische Preisstufen 5/10/15/20/25 Euro Tickets

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Der Theaterfilm von Vanessa Stern ist noch einmal auf www.dringeblieben.de zu sehen.

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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now!
Hauptmotiv_quer
Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
Mai 07 08 09 | 17.00 Uhr
Performance/Audiowalk
Start im Hof der Sophiensaele | Tickets 5€

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Qudus Onikeku + Sebastian Matthias Yuropa

          • nn-nig-sim-3-nyancho-nwanri_hp
            © Nyancho Nwanri

          Tanz

          2018 Mai 30 31 | 20.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Suitable for English Speakers

          In Lagos, einer der größten und lebhaftesten Metropolregionen der Welt, treffen sich im Rahmen von The Choronauts der nigerianische Choreograf Qudus Onikeku und Sebastian Matthias aus Deutschland. Für ihre Tanzproduktion Yuropa lassen sie ihre ästhetischen Praktiken aufeinandertreffen, besuchen gegenseitig ihre Heimaten und verbinden ihre künstlerischen Interessen. Yuropa ist ein Kunstwort aus den beiden Namen Yoruba, einer westafrikanischen Volksgruppe, Sprache und Kultur, die heute überwiegend in Nigeria beheimatet ist, und Europa. Es steht für das gemeinsame Interesse der beiden Tanzschaffenden an Transfers, (Unter)-Wanderungen und Übergängen. In einem offenen Bühnenformat oszillieren und verweben sie ihre Choreografien: als Fortsetzung eines andauernden Dialogs kultureller Verflechtung und als Grundlage eines transkulturellen Grooves.


          Qudus Onikeku verortet Yuropa zwischen magischem Realismus, einer Odyssee und ihrer abrupten Unterbrechung. Was ist eine Reise in Zeiten humanitärer und existenzieller Krisen? Wo bleibt ihre nomadische Qualität, ihr Zauber? Können wir an eine Zeit anknüpfen, in der es möglich war, sich frei über Grenzen hinweg zu bewegen um zu teilen und zu lernen? Yuropa verhandelt eine Vision für das Zusammenleben. Hier wird ein Freiraum gewebt, der an die Vergangenheit anschließt, ohne mit der Bürde der Erinnerung gefüllt zu werden: Vier Körper in Transit, in Transition, in Trance, in einem Raum, in dem nichts sicher gelingt und alles improvisiert werden muss.


          Von Onikekus Ansatz ausgehend befragt Sebastian Matthias gemeinsam mit den Tänzer_innen von QDance Center Lagos, wie sich soziale Situationen organisieren und physisch einschreiben. In unbekannten Umgebungen braucht es die Fähigkeit, sich auf diese einzulassen. Jede Situation beeinflusst und lässt sich beeinflussen. Lässt man diese Interaktionen zu? Oder begegnen sie einem als Kontrollverlust? Mit choreografischen Mitteln sucht Matthias nach der Möglichkeit, performative Situationen in Akten der Überzeichnung, des Widerstands oder der Phantasie zu verformen. Wenigstens im Theater können wir entscheiden, dass Dinge nicht so bleiben, wie sie beginnen.
          Aus Elementen kultureller Erzählungen und Liedern, ihrem Groove, ihren Ritualen und ihrer Maskerade entspinnt sich zwischen Tänzer_innen und Zuschauern in Yuropa ein eigener Mythos als kollektive Vision.

          CHOREOGRAFISCHES KONZEPT Qudus Onikeku, Sebastian Matthias MIT Tänzer_innen vom QDanceCenter Lagos

          Eine Produktion von steptext dance project in Koproduktion mit Ruhrfestspiele Recklinghausen, Tanz! Heilbronn und Theater Bremen. In Kooperation mit Dance Forum Johannesburg (Südafrika), Hessisches Staatstballett / Staatstheater Darmstadt & Hessisches Staatstheater Wiesbaden, Forgotten Angle Dance Theatre/Ebhudlweni Arts Centre Mpumalanga (Südafrika), Nationaltheater Mannheim Tanz, QDanceCenter Lagos (Nigeria), Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, TRANSIT Abidjan (Elfenbeinküste) und SOPHIENSÆLE. Yuropa ist Teil des Projekts The Choreonauts - Afro-European Navigations in Dance, präsentiert im Rahmen des Festivals Africtions. The Choreonauts – Afro-European Navigations in Dance wird gefördert im Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes. Medienpartner: taz. die tageszeitung

               

          Foto © Nyancho Nwanri