Programm
Thorsten Lensing
Verrückt nach Trost
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September 30 | 19.00 Uhr
Oktober 01 02 07 08 09 | 19.00 Uhr
Tickets
Theater
Festsaal | 28/18 €

Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein.

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Public in Private / Aimé C. Songe
The River - Part 1
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September 28 | 18.15 Uhr
September 29 30 | 18.00 Uhr
Tickets
Performance
17,17 €

Eine traumgleiche Reise auf einem Ruderboot: Zeit zur Entschleunigung und zum Hinterfragen des produktiven Lebens.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen
Let‘s J̶u̶s̶t̶ Be Friends
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Oktober 13 14 15 | 19.00 Uhr
Oktober 16 | 17.00 Uhr
Tickets
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Let‘s Just Be Friends interviewt Simone Dede Ayivi Menschen, die ihre Freund*innenschaften als feministisches Gegenkonzept zu Familienunternehmen oder Ehen leben: Freund*innen, die gemeinsam Projekte machen oder für einander Verantwortungen übernehmen, die für gewöhnlich dem engen familiären Kontext oder romantischen Zweierbeziehungen zugeschrieben werden.

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James Batchelor & Collaborators
Shortcuts to Familiar Places
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Oktober 17 18 19 20 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

James Batchelor schafft mit Shortcuts to Familiar Places eine sehr persönliche Performance über den Körper als Ort der historischen und choreografischen Einschreibung.

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Company Christoph Winkler
Radical Minimal
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Oktober 20 21 | 19.30 Uhr
Tickets
15/10 €

Mit Radical Minimal untersucht die Berliner Company Christoph Winkler das radikale Potenzial von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz. In drei Choreografien interpretiert das Team drei bekannte Stücke der Minimal Music neu: Come Out von Steve Reich, Coming Together von Frederic Rzewski und Stay on it von Julius Eastman. 

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Lois Alexander
Yeye
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Oktober 22 25 | 20.00 Uhr
Oktober 23 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Lois Alexander
BIPoC-only*: Yeye
BIPOC-ONLY (1)
Oktober 24 | 20.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Anna Natt
Queering Nosferatu
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Oktober 27 28 29 | 20.00 Uhr
Oktober 30 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In ihrer neuen Performance untersucht Anna Natt gemeinsam mit dem Experimentalmusiker Robert Curgenven die Vampirfigur des Nosferatu auf ihre Queerness.

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Hausführung
Hausführung
Oktober 28 | 17.00 Uhr
Tickets
gesamtes Haus | 5 €

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Queering the Crip, Cripping the Queer Quiplash (Amelia and Al Lander-Cavallo) Queere Audiodeskription

Al and Amelia_c_Chris Andreau
© Chris Andreau
Zweitägiger Workshop
2022 September 13 | 14.00 Uhr - 18.30 Uhr
2022 September 14 | 11.00 Uhr - 15.30 Uhr
Festsaal

Relaxed Event

In Englischer Lautsprache mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache (DGS)

Solidarisches Preissystem:
10 € / 20 € / 30 € / 40 € (Zahlung vor Ort)

Bitte wähle die passende Preisstufe mit Blick auf deine aktuelle finanzielle Situation. Es sind keine Nachweise erforderlich.

INFORMATIONEN ZUM workshop IN DEUTSCHER GEBÄRDENSPRACHE (DGS)

Mit dem Abspielen des Videos stimme ich der Datenschutzerklärung von Vimeo und damit auch der Übertragung von Daten in die USA zu.

Quiplash lädt ein, gemeinsam zu erkunden, was es bedeutet, Audiodeskription in Performances zu integrieren – und zwar auf queere Weise. Der Workshop findet an zwei halben Tagen (mit Pausen) im Festsaal der Sophiensæle statt. Für wen Audiodeskription noch völlig neu ist, keine Sorge! Der Workshop beginnt mit einer kurzen Einführung zu Disability Awareness (politisches Bewusstsein rund um Behinderung) und Disability Justice (Behindertengerechtigkeit). Anschließend wird Quiplash euch an verschiedene Methoden der Audiodeskription heranführen, inklusive ihrer eigenen Methode: Queere AD. Danach gibt es ausreichend Raum, um zu erproben, wir ihr Audiodeskription als kreatives Werkzeug in eure Arbeit integrieren könnt. Dieser Teil des Workshops wird sehr praktisch, also seid bereit, euch zu bewegen, zu spielen und neue Dinge auszuprobieren.

Anmeldung
Max. Teilnehmer*innenzahl: 30
Die Hälfte der Plätze wird bevorzugt an behinderte und Taube Künstler*innen vergeben.

Um sich für den Workshop anzumelden, schreibt bitte eine E-Mail an konrad@sophiensaele.com mit den folgenden Informationen:

  • Name
  • Beruf (z. B. Performer*in, Dramaturg*in)
  • ob du dich als behindert und/oder Taub identifizierst (andere Selbstbezeichnungen sind willkommen)
  • welche Barrierefreiheit für dich vorhanden sein muss, um am Workshop teilzunehmen 

Quiplash ist ein queeres, von behinderten Künstler*innen geführtes Beratungs- und Performance-Projekt, das von dem queeren Crip-Ehepaar Al und Amelia Lander-Cavallo geleitet wird. Quiplash ist einerseits ein Kunstkollektiv, das barrierefreie Performances von und mit queeren, behinderten Künstler*innen anbietet. Außerdem beraten und schulen sie andere Fachleute in den Bereichen Barrierefreiheit, Disability Awareness und Disability Justice (dt. Behindertengerechtigkeit). In beiden Bereichen arbeiten Quiplash aus einer Access-First-Perspektive, d. h. Barrierefreiheit hat höchste Priorität und steht im Vordergrund der Art, wie sie arbeiten. Diese Perspektive prägt sowohl ihre kreative Praxis als auch ihre allgemeinen Grundsätze. Sie arbeiten an den Schnittstellen von Queerness und Behinderung und glauben fest daran, dass die Produktion von barrierefreien Arbeiten ein radikaler und kreativer Akt ist, der die künstlerische Arbeit bereichern und Gleichberechtigung und Inklusion für t/Taube, behinderte und neurodivergente Menschen im gesamten LGBTQQIA+ Spektrum schaffen kann.