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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Richard Siegal / Arto Lindsay (The Bakery) Muscle Richard Siegal / Arto Lindsay (The Bakery)

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          2010 April 22 23 | 21.00 Uhr
          Festsaal

          ?Muscle? bietet dem Publikum einen synästhetischen Reiz der besonderen Art: man sieht den Musiker Arto Lindsay Gitarre spielen und hört Richard Siegal dazu tanzen. In der Performance sind dabei improvisiertes, komponiertes und aufgenommenes Material oft nicht voneinander zu unterscheiden. Lindsay und Siegal erkunden damit die Möglichkeiten, die Arbeit des jeweils anderen Künstlers zu dämpfen oder zu verstecken. Zusammen mit dem Architekten und Softwaredesigner Peter Zuspan und dem Lichtdesigner Gilles Gentner wollen sie eine neue Sprache entwickeln ? und diese dann auch sprechen. Wie können sich verschiedene Performance-Elemente und die PerformerInnen gegenseitig hervorheben oder aber aufheben? Kann Harmonisierung durch Subtraktion erreicht werden? Und was heißt Hingabe in der Kunst ? dass die Kontrolle jemand anderem überlassen wird?

          Tanz und Musik, insbesondere der aus dem Rock kommende Sound von Arto Lindsay, benötigen in ihrer Performance unterschiedliche Grade an Intensität. Den Tanz auf die hohe Intensität der Musik zu bringen und von der Musik das Artikulationsniveau von Tanz zu verlangen, erfordert ein Maß an Konzentration, das selten in einer der beiden Disziplinen gefunden wird. Arto Lindsay und Richard Siegal versuchen mit ?Muscle?, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden.

          Choreografie: Richard Siegal (The Bakery Paris-Berlin), Arto Lindsay
          Tanz: Richard Siegal
          Komposition Musik: Arto Lindsay
          Bühne/Sounddesign: Peter Zuspan, Hubert Machnik
          Lichtgestaltung: Gilles Gentner, Guillaume de Calan
          Dramaturgie: Christine Peters
          Produktionsleitung: Dieta Sixt (The Bakery Berlin)

          Eine Produktion von The Bakery in Koproduktion mit Rencontres chorégraphiques internationales de Seine-Saint-Denis, Sophiensaele, Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar GmbH - Staatstheater Thüringen, Choreographisches Zentrum NRW GmbH und PACT Zollverein.
          Gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ aus Mitteln des Tanzplans Deutschland der Kulturstiftung des Bundes.

          www.thebakery.org

          Foto © Laurent Paillier / photosdedanse.com