Programm
Heute | 18:00 Uhr
Sebastian Matthias
Urban Creatures
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August 12 | 18.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal | 25/15 €

In dem Stück, das Musiktheater und Tanzperformance zugleich ist, wird das Publikum selbst Teil einer lebendigen Soundinstallation. Aus den eigenen Handylautsprechern ertönen elektronische Klänge, die sich je nach Distanz zu den Performer*innen verändern und zu einem einzigen kollektiven Klangkörper verschmelzen.

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Public in Private / Aimé C. Songe
The River - Part 1
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August 15-19 | 19.45 Uhr
Tickets
Performance
17,17 €

Eine traumgleiche Reise auf einem Ruderboot: Zeit zur Entschleunigung und zum Hinterfragen des produktiven Lebens.

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Mette Ingvartsen
The Dancing Public
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August 17 18 19 | 21.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal | 25/15 €

Inspiriert vom historischen Phänomen der Tanzwut - mischt der Solotanz ekstatische Eruptionen mit stampfenden Beats und ist Party, Spoken-Word-Konzert und Ausdruck körperlichen Wahnsinns bis zur Erschöpfung in einem. 

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Faye Driscoll
Thank You For Coming: Space
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August 24 25 26 27 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 25/15 €

Faye Driscoll steht alleine auf der Bühne, lässt jedoch eine dynamische Gruppenerfahrung entstehen. Sie ist Teil einer komplexen Installation, ist für die Tonübertragung verkabelt und wird von Flaschenzügen, Seilen oder dem Gewicht anderer getragen.

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Pelenakeke Brown
Enter // Return
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September 09 10 | 18.00 Uhr
Tickets
Performance
Festsaal | 15/10 €

Die Sāmoa-Pākeha-Künstlerin Pelenakeke Brown präsentiert im Rahmen des Festivals Queering the Crip, Cripping the Queer erstmalig eine künstlerische Arbeit in Deutschland. Mit ihrem Kollektiv aus behinderten Kunstschaffenden wirft sie in dieser interdisziplinären Performance einen neuen Blick auf die Ästhetik und Kunst des behinderten Körpers.

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Sindri Runudde
A Sensoral Lecture
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September 09 10 | 21.00 Uhr
September 11 | 16.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Kann eine Sprachnachricht intimer sein als ein Nacktfoto? Gemeinsam mit der Komponistin Marta Forsberg erforscht Sindri Runudde das Konzept der Sprachnachricht und die Kultur der auditiven gegenüber der textbasierten SMS: In A Sensoral Lecture dreht sich alles um die auditive Romantik und Liebe bei der ersten Frequenz – eine Erkundung von Klang und insbesondere der Stimme als Form der Berührung.

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Quiplash (Amelia and Al Lander-Cavallo)
Queere Audiodeskription
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September 13 | 14.00 Uhr - 18.30 Uhr
September 14 | 11.00 Uhr - 15.30 Uhr
Festsaal | 10/20/30/40 €

Quiplash lädt ein, gemeinsam zu erkunden, was es bedeutet, Audiodeskription in Performances zu integrieren – und zwar auf queere Weise. Der Workshop findet an zwei halben Tagen (mit Pausen) im Festsaal der Sophiensæle statt.

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Anajara Amarante
Butching Cowboys
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September 15 | 20.00 Uhr
September 16 17 | 18.00 Uhr
Tickets
Kantine | 15/10 €

Anajara Amarante entführt das Publikum in eine queere Version des südamerikanischen Surrealismus und lässt daraus ganze Tanzlandschaften entstehen: Gemeinsam mit den Künstler*innen erlebt das Publikum einen Crescendo-Abend, der visueller Protest und rituelle Feier zugleich ist.

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Quiplash
Unsightly Drag and Friends
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September 16 17 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Willkommen zu Unsightly Drag and Friends: Quiplash lädt das Publikum zu einem schillernden und etwas anderen Kabarett-Abend ein! Zwischen Musical und Stand-Up-Comedy, abstrakten Welten und smoothen Moves zeigt uns das Ensemble aus Queer Crips (kurz Quips), wie sexy die Mischung aus Entertainment und Barrierefreiheit sein kann.

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Angela Alves
Tennis
TENNIS_©DorotheaTuch_Presse
September 23 24 | 19.00 Uhr
September 26 27 | 20.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

In der Tanzperformance TENNIS untersucht Angela Alves Sport, Kunst und Gesellschaft nach ableistischen und klassistischen Diskriminierungsmustern und erkundet Methoden, diesen zu begegnen, ohne die Nerven zu verlieren: Im Setting eines Tennis Courts nimmt die Tänzerin den Schläger in die Hand und macht sich bereit, für eine barrierefreie Zukunft aufzuschlagen.

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Sheena McGrandles
Dawn: A Musical on Reproduction
DAWN - Sheena McGrandles - Photo Michiel Keuper - _OSR0016
September 23 24 | 21.00 Uhr
September 24 | 14.00 Uhr
September 25 | 16.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Sheena McGrandles erfolgreiches Experimental-Musical ist zurück: Zwischen Konzert, Spoken Word und Performance spekuliert ein Ensemble mit einem kleinen Chor aus Kinderlosen über neue Wege der Familiengründung!

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Thorsten Lensing
Verrückt nach Trost
Verrückt nach Trost_ThorstenLensing_01_FotoArmin Smailovic
September 30 | 19.00 Uhr
Oktober 01 02 07 08 09 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 28/18 €

Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen
Let‘s J̶u̶s̶t̶ Be Friends
Oktober 13 14 15 | 19.00 Uhr
Oktober 16 | 17.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Let‘s Just Be Friends interviewt Simone Dede Ayivi Menschen, die ihre Freund*innenschaften als feministisches Gegenkonzept zu Familienunternehmen oder Ehen leben: Freund*innen, die gemeinsam Projekte machen oder für einander Verantwortungen übernehmen, die für gewöhnlich dem engen familiären Kontext oder romantischen Zweierbeziehungen zugeschrieben werden.

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James Batchelor & Collaborators
Shortcuts to Familiar Places
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Oktober 17 18 19 20 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

James Batchelor schafft mit Shortcuts to Familiar Places eine sehr persönliche Performance über den Körper als Ort der historischen und choreografischen Einschreibung.

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Company Christoph Winkler
Radical Minimal
Oktober 20 21 | 19.30 Uhr
15/10 €

Mit Radical Minimal untersucht die Berliner Company Christoph Winkler das radikale Potenzial von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz. In drei Choreografien interpretiert das Team drei bekannte Stücke der Minimal Music neu: Come Out von Steve Reich, Coming Together von Frederic Rzewski und Stay on it von Julius Eastman. 

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Lois Alexander
Yeye
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Oktober 22 24 25 | 20.00 Uhr
Oktober 23 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Anna Natt
Queering Nosferatu
Oktober 27 28 29 | 20.00 Uhr
Oktober 30 | 18.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

In ihrer neuen Performance untersucht Anna Natt gemeinsam mit dem Experimentalmusiker Robert Curgenven die Vampirfigur des Nosferatu auf ihre Queerness.

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Hausführung
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Oktober 28 | 17.00 Uhr
gesamtes Haus |

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.

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Specials
Festival
Tanz im August 2022
Tanz im August Header

34. Internationales Festival Berlin
August 05-27

Das internationale Festival Tanz im August, präsentiert von HAU Hebbel am Ufer, zeigt vom 5.-27. August 2022 erstmals seit zwei Jahren wieder ein volles, dreiwöchiges Programm, mit internationalen und lokalen Choreograf:innen unterschiedlicher Generationen. Am HAU Hebbel am Ufer und an 6 weiteren Spielorten in Berlin werden in 87 Vorstellungen, mit rund 200 Künstler*innen aus mehr als 25 Ländern, insgesamt 21 Produktionen gezeigt.

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Festival
Queering the Crip, Cripping the Queer
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© Jan Grygoriew

September 09-17

Erstmals in Deutschland bringen die Sophiensæle im Rahmen des Performancefestivals Queering the Crip, Cripping the Queer internationale Arbeiten queerer behinderter Künstler*innen zusammen – mit allen Herausforderungen und Potenzialen, die die Intersektionen von Behinderung und Queerness mit sich bringen.

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Service
Begleitprogramm
Haus
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Rita Mazza + Anne Zander Space 1880

  • Space 1880-Foto_Mayra Wallraff-13
    © Mayra Wallraff
  • Space 1880-Foto_Mayra Wallraff_63
    © Mayra Wallraff
  • Space 1880-Foto_Mayra Wallraff_72
    © Mayra Wallraff
  • Rita Mazza_Space 1880_c_Mayra Wallraff_HP
    © Mayra Wallraff
  • Rita Mazza Space 1880_c_Mayra Wallraff_HP1
    © Mayra Wallraff
Performance
2021 November 26 27 28 | 19.00 Uhr
Hochzeitssaal
In Deutscher Gebärdensprache (DGS)

NOVEMBER 27 | Audiodeskription und vorangehende Bühnenführung in deutscher Lautsprache für blinde und sehbehinderte Menschen. Die Tastführung beginnt 90 Minuten vor Vorstellungsbeginn.

Ausgehend von der Geschichte und Kultur der tauben Community widmen sich Rita Mazza und Anne Zander in einer visuellen Gebärdensprachperformance neuen Formen der Kunst in der Gebärdensprache.

Der Mailänder Kongress aus dem Jahre 1880 bedeutete für die taube Community eine große Zäsur: Hörende Pädagog*innen verbannten den Gebrauch der Gebärdensprache aus dem europäischen Bildungswesen und werteten die Taubenkultur maßgeblich ab. Erst 2002 wurde die Deutsche Gebärdensprache in Deutschland als vollwertige Sprache und damit als gleichberechtigt mit der Laut- und Schriftsprache anerkannt. Doch immer noch ist der gleichberechtigte Zugang zu den Künsten in der Gesellschaft für die meisten tauben Menschen kaum möglich – eine Lücke, auf die Space 1880 aufmerksam machen möchte. Gemeinsam forschen die Choreografin und Performerin Rita Mazza und die Schauspielerin Anne Zander nach neuen Formen des künstlerischen Ausdrucks, die über die bestehenden – oft männlich dominierten – Formen der Gebärdensprachpoesie und Visual Vernacular hinausgehen. In einer eigens geschaffenen Bewegungssprache zwischen Gebärdensprachpoesie, Körpersprache, Tanz und abstrakten Improvisationen begegnen sie so dem Schmerz ihrer tauben Vorfahren und forschen nach Formen der Heilung.

Das Stück dauert ca. 45-60 Minuten. Es ist sehr visuell und nutzt in Teilen Deutsche Gebärdensprache (DGS). Es ist aber auch für ein Publikum ohne Kenntnisse der Deutschen Gebärdensprache geeignet. In manchen Momenten ist die Lichtsituation hell, in anderen eher dunkel mit einigen flackernden und überraschenden Lichteffekten. Es kommen starke Bass-Sounds und Vibrationen vor. Gehörschutz wird am Eingang zur Verfügung gestellt. Der Publikumsbereich auf der Tribüne ist bestuhlt. Es gibt einen Sitzsackplatz und zwei Rollstuhlplätze, die nach Verfügbarkeit telefonisch reserviert oder im Online-Ticketshop sowie an der Abendkasse gekauft werden können. Die Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend aktualisiert. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

RITA MAZZA ist eine taube, queere, freischaffende Künstlerin, Schauspielerin, visuelle Gebärdenperformerin und Tänzerin. Für ihre Hauptrolle der Sarah in God's Forgotten Children bei der Theater Artisti Associati Company in Italien erhielt sie einige Preise. Außerdem ist Rita Mazza als künstlerische Leiterin des Festival del Silenzio tätig, einer internationalen Veranstaltung für darstellende Kunst mit dem Schwerpunkt Gebärdensprache und Taubenkunst. Sie spricht die italienische Gebärdensprache fließend sowie die deutsche, französische und International Sign. Seit 2010 lebt Rita Mazza in Berlin und arbeitet derzeit als künstlerische Leiterin und Performerin an visuellen Gebärdensprachperformances in Berlin. Mit Making a Difference verbindet sie eine langjährige Zusammenarbeit.

ANNE ZANDER wurde in Berlin geboren und ist ausgebildete Schauspielerin. Als taube Frau macht sie immer noch viele intersektionale Erfahrungen. Sie wirkte in verschiedenen Filmen und Fernsehsendungen mit, aber auch in Theaterstücken, z. B. in A Midsummer Night’s Dream unter der Regie von Michaela Caspar im Ballhaus Ost und im Deutschen Gehörlosentheater. In ihrer Hauptrolle als Conny in Du sollst hören (ZDF) spielt sie zum ersten Mal durchgehend in ihrer Muttersprache.  Außerdem ist sie eine leidenschaftliche Roller-Derby-Skaterin und nahm bereits an einigen europäischen Wettbewerben teil.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG, Choreografie, PERFORMANCE Rita Mazza CREATIVE PERFORMANCE Anne Zander LICHTDESIGN Michele Piazzi TONTECHNIK Tim Schwerdter BEWEGUNGS-, KÜNSTLERISCHE MENTORENSCHAFT Gal Naor, Matan Zamir VIDEO, SCHNITT Barbara Toraldo FOTOS Mayra Wallraff DANK AN Anne Rieger und Noa Winter AUDIODESKRIPTION Gerald Pirner, Gina Jeske

Eine Produktion von Rita Mazza in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert durch die IMPACT-Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Medienpartner: taz.die tageszeitung.