Spielplan

Interrobang Livestream: Familiodrom

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Mai 14 15 | 20.00 Uhr Performance auf Zoom
Online | 10/5 €
Tickets

In Familiodrom bringt Interrobang gemeinsam mit dem Online-Publikum ein Kind zur Welt. Sofort steckt das frisch gebackene Elternkollektiv im ideologischen Sumpf aus Stoffwindeln, Fertigbrei, Schlaftraining, Scham und Schuld.

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T.Will NEW TECHNIQUES II: RESIDENCY SHOWING
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Mai 15 | 19.00 Uhr
Mai 16-29
Film Release + DJ Set
Online |

Im Rahmen des Residenzprogramms NEW TECHNIQUES laden wir zum Online-Showing von T.Will ein, der gemeinsam mit seinem Team Einblicke in ihre Recherche rund um die Wechselbeziehung von Race, Gender und Melancholie gibt.

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Henrike Iglesias Livestream: Under Pressure
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Mai 19 | 19.30 Uhr Livestream
Online auf www.berlinerfestpiele.de | Pay what you want
Tickets

In einer interaktiven Wettbewerbsshow treten die Performer*innen von Henrike Iglesias gegeneinander an, wobei das Publikum per App entscheiden darf, wer den herausfordernden Leistungskategorien am besten standhält.

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Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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Mai 20 | 16.00 Uhr
Mai 21-31
Juni 01 02 03
Tanz/Film
Online | 10/5 Euro
Tickets

Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Joana Tischkau nimmt dies zum Anlass, die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbarzumachen. Wir zeigen die Performance als Filmfassung.

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Julian Warner AFTER EUROPE. BEITRÄGE ZUR DEKOLONIALEN KRITIK
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Mai 20 | 19.00 Uhr Buchvorstellung auf Zoom
Online | Eintritt frei

Im Rahmen des Festivals After Europe lud der Kurator Julian Warner im Herbst 2019 zu einem Symposium an die Sophiensæle ein, um mit seinen Gästen über zentrale – und streitbare – Begriffe und Fragestellungen rund um Postkolonialismus, Dekolonisierung und Identitätspolitik zu sprechen. Nun ist eine editierte Version der Diskussion im Verbrecher Verlag erschienen.

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KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN FASHIONSHOW: WORKING CLASS DAUGHTERS
Mai 26 | 15.00 Uhr
Mai 27 28 29 30
Online-Installation
Online | Eintritt frei

Im Rahmen von PAF Introducing … verhandelt die Installation im Hof der Sophiensæle Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Auf subtile Weise wird mit Konventionen von Fashion-Shows gespielt und auf ein aktuelles Phänomen verwiesen, bei dem sogenannte „Workwear“ in High Fashion-Kontexten Einzug hält. What's classy if you're rich, but trashy, if you're poor?

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KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN Artist Talk
Mai 28 | 20.00 Uhr Artist Talk
Online |

Mit dem ARTIST TALK gibt es die Möglichkeit, das Projekt Working Class Daughters und die Themen der Arbeit weiter kennenzulernen.

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hannsjana Die große M.I.N.T.-Show
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Mai 29 30 | 18.00 Uhr
Mai 31 | 19.00 Uhr
Juni 01 | 19.00 Uhr
Performance auf Zoom
Online | Solidarische Preisstufen 5-25 Euro

Die große M.I.N.T.-Show goes online! hannsjana programmieren im Rahmen des Performing Arts Festivals 2021 in gewohnt humorvoller Manier ein Zoom-Meeting in eine Late-Night-Show um und stellen sich den Ausgrenzungsmechanismen wissenschaftlicher Disziplinen.

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Specials

Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Liebes Publikum, liebe Freund*innen der Tanztage Berlin,

aufgrund der anhaltend unsicheren Planungssituation müssen wir euch schweren Herzens mitteilen, dass das Festival – nach dreimaliger Verschiebung seit Januar 2021 – in diesem Jahr nicht stattfinden wird. Die zwölf geplanten Performances haben eine Einladung zur nächsten Ausgabe der Tanztage im Januar 2022 erhalten. Den Künstler*innen sind ihre Produktions- bzw. Wiederaufnahmeförderung und Ausfallhonorare ausgezahlt worden. Sie haben Probenräume sowie dramaturgische Unterstützung während der gesamten Spielzeit erhalten, sodass die künstlerischen Arbeiten nun fertig und bereit sind, um live präsentiert zu werden. Am 1. Juli veröffentlichen wir zudem eine neue Ausschreibung für die Tanztage Berlin 2022.

Wir möchten uns bei den Künstler*innen und unserem Publikum für die Geduld und das Verständnis bedanken und haben uns sehr über das Interesse am Online-Kickoff der Tanztage im Januar gefreut – die Podcasts zum Online-Kickoff findet ihr weiterhin auf unserer Webseite
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          LANGE NACHT DER OPERN UND THEATER Rosalind Crisp / Andreas Müller THEY STILL SHOOT HORSES. Rosalind Crisp / Andreas Müller

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          Hochzeitssaal

          In heiterer Anlehnung an Pollocks Drama ?They Shoot Horses, Don't They?? von 1969, wo Standard-TänzerInnen sich einem 50-tägigen mörderischen Wettkampf ausliefern, an dem schließlich vor allem die Veranstalter gewinnen, müssen Crisp und Müller ?nur? einen langen Theaterabend lang tanzen.

          Dabei wollen sie immer genau dort sein, wo sich Tanzen im Übergang zu Tanz befindet: an der Schwelle des Bewegungsimpulses selbst, wo alles offen und möglich ist, prekär, auf Kippe, in Balance, im ständigen Fallen begriffen.
          Ein erarbeitetes Set dynamischer Prinzipien hält sie sowohl körperlich, als auch als denkende Menschen in Bewegung. Der choreografische Prozess wird als fortwährender momentaner Tanz der Entscheidungen sichtbar, Tanzen als Spiel der Bewegungsentscheidungen. Jede begonnene Bewegung informiert die nächste, beeinflusst ihre Ausrichtung, ihren Tonus, die Qualität, ob muskulös, knochig, organisch oder sinnlich, zart oder ekstatisch, schnell, still, formal oder lyrisch. Überraschende Wendungen ergeben sich, unerwartete Kombinationen und Situationen, wenn Impulse und Formen so ständig praktisch befragt werden, bevor Muster, Ideen oder Konzepte das Ende der Bewegung übernehmen könnten.

          Neben der vielleicht spektakeltauglichen Leistung (engl. performance) eines sechsstündigen Kurzmarathons unternimmt ?THEY STILL SHOOT HORSES.? das aufregende Ausdauern im vertrauten Unbekannten.
          Erster Preis: ZuschauerInnen, innerlich verführt auf diese Expedition.

          THEY STILL SHOOT HORSES. wurde bereits in der Besetzung mit Angela Schubot und Andreas Müller zum Festival ?100° BERLIN 2008? und zum Kunstfestival ?Was ist das Wert? 2008 in Dresden Hellerau aufgeführt.

          Eine Variante des d a n s e ? Projekts von Rosalind Crisp.
          Idee: Andreas Müller
          Performance: Rosalind Crisp, Andreas Müller