Programm
Faye Driscoll
Thank You For Coming: Space
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August 24 25 26 27 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 25/15 €

Faye Driscoll steht alleine auf der Bühne, lässt jedoch eine dynamische Gruppenerfahrung entstehen. Sie ist Teil einer komplexen Installation, ist für die Tonübertragung verkabelt und wird von Flaschenzügen, Seilen oder dem Gewicht anderer getragen.

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Pelenakeke Brown
Enter // Return
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September 09 10 | 18.00 Uhr
Tickets
Performance
Festsaal | 15/10 €

Die Sāmoa-Pākeha-Künstlerin Pelenakeke Brown präsentiert im Rahmen des Festivals Queering the Crip, Cripping the Queer erstmalig eine künstlerische Arbeit in Deutschland. Mit ihrem Kollektiv aus behinderten Kunstschaffenden wirft sie in dieser interdisziplinären Performance einen neuen Blick auf die Ästhetik und Kunst des behinderten Körpers.

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Sindri Runudde
A Sensoral Lecture
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September 09 10 | 21.00 Uhr
September 11 | 16.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Kann eine Sprachnachricht intimer sein als ein Nacktfoto? Gemeinsam mit der Komponistin Marta Forsberg erforscht Sindri Runudde das Konzept der Sprachnachricht und die Kultur der auditiven gegenüber der textbasierten SMS: In A Sensoral Lecture dreht sich alles um die auditive Romantik und Liebe bei der ersten Frequenz – eine Erkundung von Klang und insbesondere der Stimme als Form der Berührung.

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Quiplash (Amelia and Al Lander-Cavallo)
Queere Audiodeskription
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September 13 | 14.00 Uhr - 18.30 Uhr
September 14 | 11.00 Uhr - 15.30 Uhr
Festsaal | 10/20/30/40 €

Quiplash lädt ein, gemeinsam zu erkunden, was es bedeutet, Audiodeskription in Performances zu integrieren – und zwar auf queere Weise. Der Workshop findet an zwei halben Tagen (mit Pausen) im Festsaal der Sophiensæle statt.

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Anajara Amarante
Butching Cowboys
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September 15 | 20.00 Uhr
September 16 17 | 18.00 Uhr
Tickets
Kantine | 15/10 €

Anajara Amarante entführt das Publikum in eine queere Version des südamerikanischen Surrealismus und lässt daraus ganze Tanzlandschaften entstehen: Gemeinsam mit den Künstler*innen erlebt das Publikum einen Crescendo-Abend, der visueller Protest und rituelle Feier zugleich ist.

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Quiplash
Unsightly Drag and Friends
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September 16 17 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Willkommen zu Unsightly Drag and Friends: Quiplash lädt das Publikum zu einem schillernden und etwas anderen Kabarett-Abend ein! Zwischen Musical und Stand-Up-Comedy, abstrakten Welten und smoothen Moves zeigt uns das Ensemble aus Queer Crips (kurz Quips), wie sexy die Mischung aus Entertainment und Barrierefreiheit sein kann.

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Angela Alves
Tennis
TENNIS_©DorotheaTuch_Presse
September 23 24 | 19.00 Uhr
September 26 27 | 20.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

In der Tanzperformance TENNIS untersucht Angela Alves Sport, Kunst und Gesellschaft nach ableistischen und klassistischen Diskriminierungsmustern und erkundet Methoden, diesen zu begegnen, ohne die Nerven zu verlieren: Im Setting eines Tennis Courts nimmt die Tänzerin den Schläger in die Hand und macht sich bereit, für eine barrierefreie Zukunft aufzuschlagen.

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Sheena McGrandles
Dawn: A Musical on Reproduction
DAWN - Sheena McGrandles - Photo Michiel Keuper - _OSR0016
September 23 24 | 21.00 Uhr
September 24 | 14.00 Uhr
September 25 | 16.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Sheena McGrandles erfolgreiches Experimental-Musical ist zurück: Zwischen Konzert, Spoken Word und Performance spekuliert ein Ensemble mit einem kleinen Chor aus Kinderlosen über neue Wege der Familiengründung!

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Thorsten Lensing
Verrückt nach Trost
Verrückt nach Trost_ThorstenLensing_01_FotoArmin Smailovic
September 30 | 19.00 Uhr
Oktober 01 02 07 08 09 | 19.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 28/18 €

Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen
Let‘s J̶u̶s̶t̶ Be Friends
Oktober 13 14 15 | 19.00 Uhr
Oktober 16 | 17.00 Uhr
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Let‘s Just Be Friends interviewt Simone Dede Ayivi Menschen, die ihre Freund*innenschaften als feministisches Gegenkonzept zu Familienunternehmen oder Ehen leben: Freund*innen, die gemeinsam Projekte machen oder für einander Verantwortungen übernehmen, die für gewöhnlich dem engen familiären Kontext oder romantischen Zweierbeziehungen zugeschrieben werden.

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James Batchelor & Collaborators
Shortcuts to Familiar Places
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Oktober 17 18 19 20 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

James Batchelor schafft mit Shortcuts to Familiar Places eine sehr persönliche Performance über den Körper als Ort der historischen und choreografischen Einschreibung.

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Company Christoph Winkler
Radical Minimal
Oktober 20 21 | 19.30 Uhr
15/10 €

Mit Radical Minimal untersucht die Berliner Company Christoph Winkler das radikale Potenzial von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz. In drei Choreografien interpretiert das Team drei bekannte Stücke der Minimal Music neu: Come Out von Steve Reich, Coming Together von Frederic Rzewski und Stay on it von Julius Eastman. 

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Lois Alexander
Yeye
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Oktober 22 24 25 | 20.00 Uhr
Oktober 23 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Anna Natt
Queering Nosferatu
Oktober 27 28 29 | 20.00 Uhr
Oktober 30 | 18.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

In ihrer neuen Performance untersucht Anna Natt gemeinsam mit dem Experimentalmusiker Robert Curgenven die Vampirfigur des Nosferatu auf ihre Queerness.

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Hausführung
Hausführung
Oktober 28 | 17.00 Uhr
gesamtes Haus |

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.

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Specials
Festival
Tanz im August 2022
Tanz im August Header

34. Internationales Festival Berlin
August 05-27

Das internationale Festival Tanz im August, präsentiert von HAU Hebbel am Ufer, zeigt vom 5.-27. August 2022 erstmals seit zwei Jahren wieder ein volles, dreiwöchiges Programm, mit internationalen und lokalen Choreograf:innen unterschiedlicher Generationen. Am HAU Hebbel am Ufer und an 6 weiteren Spielorten in Berlin werden in 87 Vorstellungen, mit rund 200 Künstler*innen aus mehr als 25 Ländern, insgesamt 21 Produktionen gezeigt.

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Festival
Queering the Crip, Cripping the Queer
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© Jan Grygoriew

September 09-17

Erstmals in Deutschland bringen die Sophiensæle im Rahmen des Performancefestivals Queering the Crip, Cripping the Queer internationale Arbeiten queerer behinderter Künstler*innen zusammen – mit allen Herausforderungen und Potenzialen, die die Intersektionen von Behinderung und Queerness mit sich bringen.

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Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv

Say anything? Politiken des Sprechens (in Kunst und Kultur) #2

2017 Mai 24 | 21.15 Uhr
Foyer Festsaal
Auf Deutsch - in German

Schnell überhitzen die Debatten, wenn es um Themen wie Rassismus in Deutschland und die Auseinandersetzung mit dem deutschen kolonialen Erbe geht. Die Suche nach einer Gesprächskultur, die wirklich alle einschließt und nicht gesellschaftliche Machtstrukturen weiterschreibt ist lange noch nicht abgeschlossen. Wer spricht eigentlich? Wer spricht wie über und für wen? Und vor allem: Wer wird gehört? Das Theater glaubt an die Wirkmacht von Sprache – und an die künstlerische Freiheit. Ist dann aber jede Entscheidung gegen bestimmte Stimmen mit Zensur gleichzusetzen? Welche künstlerischen Taktiken gibt es, um die Debatte über Re-Präsentationen auf die Bühne zu bringen? Angelehnt an drei Produktionen in unserem Spielplan verständigen wir uns über diese und weitere Fragen mit Künstler_innen, Expert_innen und dem Publikum in einer Tischgesellschaft Plus. Den Abschluss der Reihe bildet ein Abend als Gesprächs-Parcours.

Tischgesselschaft PLUS

MAI 24  | 21.15 UHR | IM ANSCHLUSS AN FIRST BLACK WOMAN IN SPACE VON SIMONE DEDE AYIVI

MIT Simone Dede Ayivi, Joy Kristin Kalu

SIMONE DEDE AYIVI studierte Kulturwissenschaft in Hildesheim und inszenierte anschließend am postmigrantischen Theater Ballhaus Naunynstraße. Dort arbeitete sie mit Schauspieler_innen of Color gegen Rollenbilder und Zuschreibungen an, mit denen sie im Alltag und am Theater konfrontiert sind. 2012 entwickelte sie die Performance Krieg der Hörnchen, in der sie die Verdrängung unseres Eichhörnchens durch das nordamerikanische Grauhörnchen in Bezug zur Migrationsdebatte, der Diskussion um Rassismus am Theater und ihrer eigenen afrodeutschen Biografie setzt. Ihre Arbeit Performing Back – eine zukünftige Erinnerungsperformance zur deutschen Kolonialgeschichte hatte im September 2014 an den Sophiensælen Premiere.

Joy Kristin Kalu, Dr. phil., arbeitet am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. 2013 erschien ihr Buch Ästhetik der Wiederholung. Momentan widmet sie sich unter dem Arbeitstitel Das Subjekt der Enthüllung Inszenierungen der Therapie in psychologischer und künstlerischer Praxis. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind das deutsche und US-amerikanische experimentelle Gegenwartstheater und Critical Whiteness Studies. Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit ist sie theaterpraktisch und kuratorisch tätig und hat u.a. an der Berliner Volksbühne, bei der New Yorker Wooster Group und an den Kunst-Werken Berlin gearbeitet. 

WEITERE TERMINE

Tischgesellschaft Plus im Anschluss an Schädel X von Flinn Works | Juni 16  | 21.30 Uhr

Abschlussgesprächsrunde  | Juni 28 | 19.00 Uhr

Eine Gesprächsreihe der SOPHIENSÆLE.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien und Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.