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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Schick & Kalauz CMMN SNS PRJCT

          • stueck_887

          2011 September 28 29 30 | 20.30 Uhr
          Virchowsaal

          Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie Hedgefonds funktionieren, sind Sie hier an der richtigen Adresse! Mit dem ?CMMN SNS PRJCT? bringen die sophiensæle erneut den Überraschungserfolg des diesjährigen Freischwimmer-Festivals auf die Bühne. Laura Kalauz und Martin Schick lassen den Theaterraum zu einer uneingeschränkten Handelszone werden und stellen ihr Publikum auf die Probe ? wie weit sind die Zuschauer bereit zu gehen? Und wie weit gehen die Performer selbst? Das Spiel um gängige Verhaltensweisen, vertraute Denkmuster und eine (scheinbar) bestechende Logik beginnt!

          In einer kollektiven Schöpfung greift das CMMN SNS PRJCT Kriterien und unausgesprochene Vereinbarungen auf, nach denen wir denken, handeln und Entscheidungen treffen, und die sich unbemerkt zu Gewohnheiten entwickeln. Konventionen, die unbeachtet Einfluss nehmen an unserem Tun; Dinge, die uns als normal und selbstverständlich erscheinen und die wir längst nicht mehr in Frage stellen... Doch was entsteht, wenn wir genau dies tun? Und was geschieht, wenn wir beginnen, uns unabhängig von ökonomischen Profitgedanken zu bewegen?

          Willkommen in der Welt von ?common sense?!

          In englischer Sprache

          Seit 2009 erforschen Laura Kalauz (ARG) und Martin Schick (CH/Berlin) in künstlerischer Kollaboration Gesetzmäßigkeiten und Grenzen der Kommunikation und hinterfragen Konventionen im theatralen Raum und darüber hinaus. Sie arbeiten an Bühnenstücken, performativen Aktionen, Installationen und Recherchen. Ihr letztes Bühnenstück "Title" wurde beim Theaterspektakel Zürich 2009 mit dem ZKB-Förderpreis prämiert.

          Pressestimmen

          ?Ein Höhepunkt des Festivals gelingt dem Züricher Duo Schick/Kalauz. In ihrem ?CMMN SNS PRJCT? (mit Vokalen: Common Sense Project) stellen sie intelligent menschliche Kommunikationsbeziehungen auf die Probe und erkunden Zwischenräume, die durch eigenwillige Tauschbeziehungen entstehen. [?] Das Duo ist herrlich skurril anzuschauen und verführt mit gelungenem Wortwitz zu reichlich Denkanstößen. Alles, was man von einer tollen Performance erwartet.?
          Hamburger Abendblatt, 04.04.2011

          ?Das CMMN SNS PRJCT erteilt den Zuschauern eine Lektion und führt uns vor Augen, wie sehr unser Denken und Handeln von Ökonomie und Eigenprofit fremdbestimmt ist. Das ist klug und rotzfrech. Sie bleiben ihrer Linie den ganzen Abend radikal treu, ziehen ihr System durch, ohne Ausnahme. Was zunächst wie ein lustiges Spiel wirkt, ist hochpolitisch und regt zum Nachdenken an. Das beeindruckt.?
          coolibri, Caroline Brendel, 30.05.2011

          www.kalauzschick.com

          Trailer
          vimeo.com/28456516

          Von und mit Laura Kalauz und Martin Schick Künstlerische Beratung Marina Belobrovaja, Dan Perjovschi Beratung in Rechtsfragen Ignacio Meroni Produktion Nada Especial Tanz

          Eine Koproduktion des Festivals Freischwimmer 2011, Theaterhaus Gessnerallee und sophiensæle. Mit freundlicher Unterstützung von SSA, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Förderpreis ZKB 2009, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Georges und Jenny Bloch - Stiftung und Ernst Göhner Stiftung. Die Wiederaufnahme wird ermöglicht mit freundlicher Unterstützung von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Wir bedanken uns bei unserem Medienpartner taz.die tageszeitung.

          Foto © Gerhard F. Ludwig