Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Sebastian Matthias study/groove space

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          Showing

          2014 August 08 09 | 19.00 Uhr
          Hochzeitssaal

          Suitable for Non-German Speakers

          Wir sind täglicher Teil einer urbanen Dauerchoreografie. Vielfältige, hoch sensible physische Fähigkeiten ermöglichen es uns StadtbewohnerInnen, auf die verschiedenen Dynamiken unseres Umfelds einzugehen. groove space ist eine Forschungs- und Performanceserie, die als gemeinschaftliches Projekt in Berlin startet und in den nächsten Monaten auch in Hamburg, Zürich, Freiburg, Düsseldorf, Tokio und Basel Station machen wird. Mit lokalen KünstlerInnen und ZuschauerInnen erarbeitet das Forschungsteam um Sebastian Matthias in kollaborativer Methode das Stück immer wieder aufs Neue. Wie muss ein Kunstraum beschaffen sein, damit Kompetenzen der Straße darin zum Tragen kommen und nicht an der Garderobe abgegeben werden?

          Nach einer intensiven tänzerischen Recherche der Dynamiken des Zusammenlebens und- bewegens in Berlin lädt das Team um Sebastian Matthias zu einer Präsentation der entwickelten Entwürfe von Raum, Sound und Bewegung ein. Die ZuschauerInnen sind eingeladen, während des Showings und bei den anschließenden Proben im August selbst Teil des Forschungsteams zu werden und ihre Kompetenz als StadtbewohnerInnen und BerlinerInnen einzubringen.

          Weitere Informationen über Jan Burkhardt: janburkhardt@gmail.com

          SEBASTIAN MATTHIAS studierte bis 2004 an der Juilliard School in New York und tanzte anschließend am Nürnberger Staatstheater und bei Hubbard Street Dance Chicago, USA. Nach Deutschland zurückgekehrt, studierte er an der FU Berlin Tanzwissenschaft (MA,  2010) und beschäftigte sich gemeinsam mit Karin Hermes mit dem Tanzrepertoire des 20. Jahrhunderts. Ausgehend vom Bauhaus beginnt die Beschäftigung mit Bewegungsqualitäten, welche seine choreografische Arbeit bis heute prägt. 2009 war er Artist‐in-Residence im Rahmen von Pépinières européennes pour jeunes artists am LADMMI, Montréal und 2010 Residenzchoreograf am K3 | Tanzplan Hamburg. Seine Arbeit Tremor (2011) wurde mit dem Jurypreis der Sophiensæle beim 100° Festival 2011 ausgezeichnet und zur Tanzplattform Deutschland 2012 und ImPulsTanz eingeladen. Er vertiefte seinen Ansatz zur künstlerischen Forschung mit einem Doktoranden-Stipendium am Graduiertenkolleg Versammlung und Teilhabe der Hafen Universität Hamburg. Er erweitert seinen Fokus um partizipative Prozesse aus und erprobt diese in Forschungsgruppen mit Zuschauern innerhalb der groove space- Serie, die in Form von Performances von 2014 bis 2017 in unterschiedlichen Städten produziert wurde.

          sebastianmatthias.com

          CHOREOGRAFIE, KONZEPT Sebastian Matthias CO-CHOREOGRAFIE, TANZ Jubal Battisti, Lisanne Goodhue, Kiriakos Hadjiioannou, Isaac Spencer, Harumi Terayama, Idan Yoav, Deborah Hofstetter SOUND Tamer Fahri Özgönenc RAUM Eva Berendes LICHT Tanja Rühl KOSTÜM Nina Irina Witkiewicz DRAMATURGIE Marcus Droß, Jan Burkhardt ASSISTENZ Luisa Scholz, Marie Schmieder TECHNISCHE LEITUNG Arne Schmitt PRODUKTIONSDRAMATURGIE Mira Moschallski FOTOINSTALLATION Jonas Paul Wilisch

          Eine Produktion von Sebastian Matthias in Koproduktion mit Tanzhaus NRW Düsseldorf, Kaserne Basel, Theater Freiburg, Kampnagel Hamburg und SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Unterstützt durch eine Forschungsresidenz am CCN de Franche-Comté in Belfort. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern rbb Kulturradio und taz.die tageszeitung.

          Foto © Jonas Paul Wilisch