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          Solistenensemble KALEIDOSKOP XI ? ein Polytop für Iannis Xenakis (Teil 3) Solistenensemble KALEIDOSKOP

          • stueck_875

          2011 Juli 02 | 21.00 Uhr
          Gleisdreieck (Zugang über Schöneberger Ufer)

          Das Solistenensemble KALEIDOSKOP verlässt den Konzertsaal und spielt eine Konzert- und Performanceserie auf Plätzen und Straßen der Stadt als Hommage an den griechischen Komponisten und Architekten Iannis Xenakis. "Polytop" - viele Orte - nannte Xenakis seine Gesamtkunstwerke aus Klang, Raum, Licht und Bewegung. Daran angelehnt bespielt KALEIDOSKOP über zwei Tage die Stadt. Xi beginnt am 1. Juli mit einem Konzert in der Philharmonie. Am 2. Juli tauchen die Musiker in Guerilla-Aktionen an 6 verschiedenen Orten in der Stadt auf. Am Abend entsteht auf dem Gleisdreieck das "Ringpolytop", eine Komposition aus 15 klingenden Autos, einer Blaskapelle und 15 unsichtbaren Musikern.

          Teil 3
          Ringpolytop / Musikperformance 2. Juli ab 21 Uhr Gleisdreieck (Zugang über Schöneberger Ufer)

          XI gipfelt in dem Ringpolytop des österreichischen Komponisten Georg Nussbaumer auf der Brachfläche des Gleisdreiecks. Das Konzept von Xenakis Architektur und Landschaft in großformatige Licht-Klang Orte zu verwandeln wird auf eine Stadt, eine Region ausgedehnt: die ?vielen Orte? verschwinden aus dem Blickfeld und dem Hörradius.
Die Musiker sind über die ganze Stadt verteilt und nur akustisch anwesend. Ihre Klänge und die ihrer jeweiligen Umgebung werden von jeweils einem Mobiltelefon belauscht und auf 15 Autos übertragen. Die Autos bewegen sich choreographiert auf dem Gleisdreieck. Außen herum sind MusikerInnen mit Blasinstrumenten postiert, die den Platz in rotierende Klänge hüllen. Das Publikum bewegt sich frei über das Gelände.

          Solistenensemble KALEIDOSKOP / Ringpolytop Komposition: Georg Nussbaumer

          Finde die Orte unter www.xi11.de

          Eine Konzertperformance des Solistenensemble Kaleidoskop.
          Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

          Foto © Adam Berry