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Heute

Kareth Schaffer Question of Belief

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April 14 Replay
Tickets

In ihrer neuen Arbeit widmet sich Choreografin Kareth Schaffer den Dämonen der heutigen Zeit: Zwischen Aktionismus und Faulheit, Ablenkung und Apathie erkämpfen sich die Performerinnen Mădălina Dan und Manon Parent einen Weg durch die sich aufblasende Bühnenlandschaft.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
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April 20 | 18.00 Uhr
April 21-30
Mai 01 02 03 04
Theaterfilm
Online | Solidarische Preisstufen 5/10/15/20/25 Euro Tickets

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Der Theaterfilm von Vanessa Stern ist noch einmal auf www.dringeblieben.de zu sehen.

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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now!
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Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
Mai 07 08 09 | 17.00 Uhr
Performance/Audiowalk
Start im Hof der Sophiensaele | Tickets 5€

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Solvejg Franke Hans Gál: Die heilige Ente Premiere

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          2012 September 06 07 08 11 12 | 20.00 Uhr
          Festsaal

          Eine Geschichte wie aus einem Hollywood-Drehbuch: Ein ferner Ort, eine Liebesgeschichte, Identitätswechsel und Opiumrausch, eingebunden in einen Krimi um eine Ente, Götter, die sich über Menschen lustig machen, bis schließlich sich alle im Schein oder doch Sein wiederfinden. Das Paradies ist wirklich nebenan? Irrtum oder Wahrheit, oder doch Flucht in die Heiligkeit - ach wie langweilt es doch die Götter. Aber wer sind die Götter? Und auf wen ist hier eigentlich Verlass?

          Hans Gál (1890–1987) – bis 1933 hochgeschätzt und sehr erfolgreich – rangiert heute leider noch immer unter den zu Unrecht vergessenen jüdischen Komponisten. Die komische Oper Die heilige Ente (UA 1923) ist sein zweites Werk und eine Aufforderung zu reichlichen Gedankenexperimenten über das komische Spiel von Göttern und Menschen – aber auch über uns selbst.

          Die Regisseurin Solvejg Franke bringt die "Die heilige Ente" an einem Ort für experimentelles Musiktheater fast vollständig wieder auf die Bühne. Die Sophiensaele, in Berlins ehemaligem jüdischen Viertel gelegen, stehen für zeitgenössische Kunst und experiementierfreudiges Befragen der Zeit, und nichts anderes entwickelten Gál (Komposition) und Levetzow (Text) auf allerhöchstem künstlerischen Niveau mit ihrem Werk. Große Oper sei ferne Kunstmusik? Weit gefehlt. Mit Hans Gáls und Karl Levetzows Heiliger Ente wird hier mit sieben Sängern, drei Göttern und einem Klavier als wirkungsvoll reduzierte Besetzung die Beschwerlichkeit des Lebens leichtfüßig und kurzweilig auf die Schippe genommen.

          Trailer

          www.solvejgfranke.de + www.substitut.net

          *Die ursprünglich angekündigte Vorstellung am 9. September entfällt aus organisatorischen Gründen.

          Solvejg Franke, geboren in Dresden, studierte Schulmusik, Germanistik und Musiktheaterregie in Berlin und Israel. Während des Studiums inszenierte und produzierte sie unterschiedliche Projekte, darunter 2005 ihre Diplominszenierung der Puccini-Oper La Bohème“ als Bohème der Republik“ in einem Berliner Szeneclub im Prenzlauer Berg. Nach dieser in der Presse- und Medienwelt vielbeachteten Inszenierung arbeitete sie drei Jahre am Theater Heidelberg. Dort entstand z.B. ein mehrteiliger Zyklus der sehr selten aufgeführten Kirchenopern von Benjamin Britten in verschiedenen Kirchen. Ihre Arbeit, Opernwerke an theaterfremden Orten zu inszenieren, setzte sie 2009 u.a. mit der deutschen Erstaufführung Ophelias Death by Watersinging von H. Hellstenius im Alten Osnabrücker Güterbahnhof beim „Spieltriebe-Festival“ des Osnabrücker Theaters fort. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Wiederaufführung von Werken verfemter und vergessener KomponistInnen des 20. Jahrhunderts. Dazu gehört auch Hans Gál, dessen große komische Oper, 80 Jahre nach dem Aufführungsverbot 1933 nun erstmalig wieder gespielt wird.

          REGIE Solvejg Franke MUSIKALISCHE LEITUNG Antonis Anissegos BÜHNE, KOSTÜME Kristina Siegel MANDARIN Thorbjörn Björnsson (Bariton) LI Osnat Kaydar (Sopran) YANG Markus Ahme (Tenor) TÄNZERIN Martha O’Hara (Sopran) GAUKLER Ulf Dirk Mädler (Bariton) BONZE Gamaliel von Tavel (Bassbariton) HAUSHOFMEISTER Richard Nordemalm (Tenor) BÜHNENBILDASSISTENZ Julia Skrabs KOSTÜMBILDASSISTENZ Rowena Waack

          Eine Produktion von Solvejg Franke in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und des Fonds Darstellende Künste e.V.. Wir bedanken uns bei unseren Medienpartnern kulturradio vom rbb und taz.die tageszeitung.

          Fotos © Michael Lindner