Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Sophiensæle Landpartie zum Rohkunstbau ? Siegmar Zacharias fear_lab Sophiensæle Landpartie zum Rohkunstbau ? Siegmar Zacharias


          Rohkunstbau

          Anreise mit dem Rohkunstbau Shuttlebus:
          Zu den Festival-Veranstaltungen verkehrt ein Shuttlebus (Selbstkostenpreis: 10 Euro).

          Achrung! Reservierungen für den Shuttlebus, der am Samstag um 16.00 Uhr vom Schlossplatz Berlin Mitte abfährt, müssen bis allerspätestens Donnerstag, den 2. August, 14.00 bei uns eingegangen sein: per Kartentelefon 030-49 50 09 79 oder per Mail an info@rohkunstbau.de

          Abfahrt nach Sacrow ist am Schlossplatz Berlin-Mitte um 16 Uhr (Breite Strasse, gegenüber dem ehemaligen Staatsratsgebäude). Rückfahrt ist nach Ende der Veranstaltung.

          ?Man wird doch noch Angst haben dürfen? (Die Zeit, 11.05.2005)

          Angst ist ein Dauerthema der politisch-medialen Diskurse. Die Rhetorik der Angst im Großen kann dabei auf ein Fundament bauen, das sich aus einem um Mikro-Ängste und -Anlässe im Alltag kreisenden Angstgeflecht zusammensetzt. Wo Visionen und Hoffnungen entsorgt worden sind, wird das Geschäft mit Aufmerksamkeit in Medien und Politik mit der Modellierung und Steuerung von Angst betrieben. Angst als Gefühl wird durch ständige Übermittelung Angst erzeugender Bilder zum Permanentzustand ohne genaues Ziel.
          ?fear_lab? spielt mit den Mechanismen und Techniken der Angststeuerung und fragt was sie mit den eigenen persönlichen Ängsten zu tun haben. In Anlehnung an die Ästhetik von Horror-Filmen und Psychothrillern erstellen De Boer, Heather und Zacharias einen Live-Film aus Versatzstücken ihres Labors. Modelleisenbahnlandschaften, Miniaturstudios aus Pappkarton, die gehetzten Schritte einer Person erzeugt mit Geräuschemachertricks... Die Techniken werden entblößt, die Effekte entstehen im Kopf. Gefahr wird durch make-believe gepflanzt, durch die Suggestivkraft fragmentierter Kausalzusammenhänge. Es ist das Spiel: ?Virtual Reality in the dark?. Die Spielzeuglandschaft ist dabei erstmalig in einer Parklandschaft gedoppelt.

          Von & mit Xander De Boer, Steven Heather, Siegmar Zacharias
          Konzept Siegmar Zacharias, Video Xander De Boer, Ton Steven Heather

          Eine Produktion von Sophiensaele und Gasthuis Amsterdam mit Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes. Aufführung bei Rohkunstbau 2007 in Kooperation mit dem Bildungswerk Berlin der Heinrich Böll Stiftung.