Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          SPACE The Cloud SPACE

          • stueck_777

          2010 Juli 01 02 03 | 20.30 Uhr
          Festsaal

          Peace no. 28. Eagerly looking forward to your arrival.
          Eine Führung durch das historische Museum der Zukunft


          In englischer, deutscher und chinesischer Sprache

          Wir schreiben das Jahr 2060. Fünfzig Jahre nach dem großen Umbruch, durch den die Geschichte der Menschheit sich dank der Wolke (?The Cloud?) ein für allemal zum Besseren gewendet hat. In diesem Jubiläumsjahr blicken Museen weltweit noch einmal auf das Jahr des großen Umbruchs, auf das Leben im Jahr 2010. Die BesucherInnen erleben eine perfekt nachgebildete Welt in einer Open Air-Installation. Objekte, Szenen, Menschen und Begebenheiten dieses wichtigen Zeitenwechsels sind lebensecht wiedergegeben, die MuseumsführerInnen geleiten durch einen Parcours der Beinah-Katastrophe. Zukunft mischt sich mit Vergangenheit und Gegenwart.
          Im Laufe der Zeit haben wir allmählich unsere Geschichte vergessen und uns an das gute und harmonische Leben im Jahr 2060 gewöhnt und dabei jegliche Wertschätzung für das damalige gewaltige Ereignis verloren. Kommt wieder die Gefahr einer neuen Katastrophe auf?

          Für diese spezielle Audio-Tour wird das Publikum mit einem Kopfhörer-Headset ausgestattet bei dem vorproduzierte Audio-Aufnahmen mit Live-Interviews von zufälligen PassantInnen gemischt werden.

          Das niederländisch-ungarische Künstlerkollektiv SPACE um Petra Ardai und Luc van Loo erarbeitet interventionistische und dokumentarische Theaterperformances und Projekte in unterschiedlichen Konstellationen. Die interdisziplinären Arbeiten beziehen sich auf konkrete gesellschaftliche Fragestellungen und untersuchen die Überblendung zwischen Privatem und Politischem. SPACE löst soziale Prozesse aus ihrem Kontext heraus, legt sie operativ frei und unterzieht sie einer künstlerischen Analyse, in der Ton, Bild, Text und Performance als gleichrangige Elemente interagieren.

          Konzept: Petra Ardai, Luc van Loo, Anna Veress
          Mit: Li Yang, Petra Ardai, Luc van Loo
          Stimmen: Viviane de Muynck, Kati Lázár
          Regie: Petra Ardai
          Dramaturgie: Anna Veress
          Text: Eszter Babarczy (Cloud), Petra Ardai, Anna Veress
          Musik und Sound: Samu Gryllus, Luc van Loo
          Ausstattung: Márton Ágh
          Kostüme: Ildikó Schopp
          Forschung: Anneke Jansen
          Audiovisuelle Gestaltung: Tamás Szakál
          Kamera: Balázs Lajti
          Interview Video-Installation: Vilmos Csányi (Professor für Verhaltensbiologie)
          Technisches Produktionsdesign: Marco Chardon
          Technik: Jasper Koekoek
          Foto: Dávid Lukács
          Grafikdesign: Gábor Domján Tuo
          Lichtdesign: András Éltetö
          Produktionsleitung: Dóra Büki (HU), Nienke Berghuis (NL), Marc Pohl (D)
          PR: Gigi Schuiten (NL), Györgyi Falvai (HU)
          Produzent in Ungarn: Workshop Foundation, Gergely Talló
          Management: Willemijn Lamp
          Deutsche Übersetzung: Isabel Schröder

          Eine Produktion von SPACE, Kaaitheater Brüssel und Forum Freies Theater Düsseldorf.
          Gefördert aus Mitteln des Nederlands Fonds voor Podiumkunsten (NFPK+), des Amsterdamer Fonds der Künste, der European Cultural Foundation, der Botschaft des Königreichs der Niederlande Budapest, des National Cultural Funds Budapest, des NORMA fonds und des SNS Reaal Fonds. Mit freundicher Unterstützung von Vlaams cultuurhuis De Brakke Grond, Amsterdam, Krétakör, Artus und SíN Budapest. Die Berliner Fassung ist eine Koproduktion mit Sophiensaele und wird gefördert aus Mitteln von KUNST-SToFF e.V. Berlin und der Botschaft des Königreichs der Niederlande Berlin.

          www.spaceworld.nl

          Foto © Dávid Lukács