Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Spielstand 3 Es lebe die Bohème? ? Neue Arbeit und kreatives Leben Spielstand 3


          Virchowsaal

          Der Tag der Arbeit ist vorüber, die Fahnen sind eingerollt. Gewerkschaftler haben die mangelnde Vaterlandsliebe von Firmen angeprangert, Großkoalitionäre ihre Umverteilungspolitik verteidigt. Im Windschatten dieser eingespielten Rituale formiert sich eine soziale Bewegung aus umtriebigen Projektemachern und Do-it-yourself-Unternehmern, die den Bruch mit der Norm der Festanstellung vollzieht. Ihr Rollenmodell, das entfesselte Kreativität und geschicktes Netzwerken zu Erfolgsfaktoren erklärt, nähert sich stark dem autonomen Selbstbild von freien Künstlern an. Doch war die Kunst nicht eigentlich angetreten, Gegenökonomien und alternative Verwirklichungsmodelle zur Erwerbssphäre zu entwerfen? Wann schlägt bei Freelance-Jobs die Selbstbestimmung in Selbstausbeutung um? Wie passen Vorstellungen vom geglückten Familienleben in das Konzept einer flexiblen Existenz?

          Mit:
          Adrienne Goehler, Holm Friebe, Melissa Logan, Christiane Schnell

          Heinrich-Böll-Stiftung und Sophiensæle haben im Oktober 2006 die Kunst- und Kulturreihe ?Spielstand? gestartet.

          Im Rahmen der Reihe Spielstand werden im Kontext jeweils eines Genres pro Veranstaltung zentrale Themen unserer Zeit an der Schnittstelle zwischen Kunst und Politik diskutiert.