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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Freischwimmer 2014/2015 - Intim Stephan Stock Theater der Peinlichkeit

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          Performance

          2014 Oktober 17 18 | 20.30 Uhr
          Hochzeitssaal

          Auf Deutsch - in German

          Besuch zu Hause, meine Mutter fragt, wie es mir geht, ich kann es nicht beantworten. Sie hat ein Fitnessstudio, das nicht läuft. Sie fragt: "Würdest du für mich als innerer Schweinehund verkleidet Promo machen?" Ich sage ja und stehe im Schweinehundkostüm auf dem Marktplatz. Alles ist besser, als von sich zu erzählen. Alles ist einfacher als ein Gespräch.

          Peinliche Momente sind ehrliche Momente. Es sind schwache Momente, die nicht dem entsprechen, was die Gesellschaft von uns fordert. Dabei sind wir im Grunde doch alle seltsame EinzelgängerInnen mit seltsamen Vorlieben, die sich viel öfter verbunden fühlen müssten. Denn was soll das eigentlich sein: peinlich? Das Theater der Peinlichkeit will berühren – dort, wo wir uns ins Lachen retten oder uns abwenden müssen. Es führt uns zu einer Begegnung mit uns selbst und Anderen, zu einem Moment, in dem wir in der Scham die Schönheit erkennen und uns ehrlich freuen.

          Trailer

          Stephan Stock studierte Schauspiel in Bern und Zürich. Er ist Mitglied und Mitbegründer der Gruppe vorschlag:hammer und des paradoxen Kollektivs neue Dringlichkeit. Letzteres führt in Zürich politisches Theater und Aktionen durch, kuratierte das Festival Let`s talk about Money, Honey und präsentierte die Arbeit Neue Männlichkeit  - beides an der Gessnerallee Zürich. Ausserdem ist er Teil und engagiert sich für das Netzwerk cobratheater.cobra

          VON UND MIT Stephan Stock PRODUKTIONSLEITUNG Miriam Walther Kohn

          Gefördert aus Mitteln der Stadt Zürich Kultur, von Migros Kulturprozent und Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung. Dank an das Team der Gessnerallee, Linda Sepp, Anna-Sophie Fritz,Lina Hoppe, die neue Dringlichkeit, vorschlag:hammer und cobratheater.cobra.

          Foto © Ulrike Hergert