Specials

Performance/Audiowalk

Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble
Remember Now! Eine Geschichte des einander Erinnerns | Jugendprojekt

Hauptmotiv_quer
©Shirin Esione

Mai 07 08 09 l 14 Uhr + 17 Uhr

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Theaterdiscounter Jeder & Solche - eine Betriebsstörung Theaterdiscounter

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          Hochzeitssaal

          ?Das Gehirn des männlichen Homo Sapiens wird früh mit Testosteron überschüttet, soviel ist klar.? (Spiegel 2/08)

          Sitzen zwei Schwule auf der Parkbank. Sagt der eine: ?Dies ist eine undidaktische Untersuchung heterosexuell geprägter Realität, schwuler Praxis und der daraus resultierenden Kollisionen.?
          Sagt der andere: ?Ist das wirklich nötig?? ? Jeder Körper ist sexuell. Und die Jungs glotzen, weil die Jungs ficken. Kein Grund zur Panik. Den Körpern ist keine Betriebsanleitung beigelegt, wie die Öffnungen zu nutzen sind. Schwul ist positive Selbstbenennung und Schimpfwort. Beide Verwendungen sind Werkzeug und Waffe, markieren Körper mit Bedeutung. Und Namen tendieren dazu, Identität zu erzwingen. Gibt es sie wirklich, die ?schwule Identität??
          Schwulsein 2008 ? Auf schwules Selbstverständnis scheißen, die besten Typen abschleppen, Liebe nur mit drei Buchstaben schreiben und jenseits von Sex trotzdem eine Gemeinschaft bilden? Weshalb sollten wir? Wütende Manifeste treffen auf Reproduktionsmythen, Hassreden auf schweigsame Körper, authentische Interviews auf radikale Ansichten und Fleisch.

          Mit: Christian Bormann, Konstantin Achmed Bürger, Alexander Schröder, Heiko Senst, Ingmar Skrinjar

          Regie: Michael Müller
          Dramaturgie: Heike Pelchen
          Bühne: Silke Bauer
          Fotos: Martin Profittlich

          Eine Produktion von blint und Theaterdiscounter. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin ? Senatskanzlei ? Kulturelle Angelegenheiten.

          Foto © Martin Profittlich