Ihr Browser ist veraltet!

Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um diese Website korrekt darzustellen. Den Browser jetzt aktualisieren

×

Spielplan
Public in Private / Clément Layes ONON
ONON_c_Public in Private_HP
Dezember 12 13 14 15 | 19.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Ein choreografisches Labyrinth: ONON blickt auf die Dinge und digitalen Systeme, die unseren Alltag ordnen.

» mehr

Laurie Young + Justine A. Chambers One hundred more
one-hundred-more_c_marianne-duval_HP
Dezember 12 13 14 15 | 21.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Tanz als politisches Experimentierfeld.

» mehr

TANZSCOUT-Einführung zu ONON
ONON_TS
Dezember 13 | 18.00 Uhr Einführung
Kantine | 5 EURO

In einer einstündigen Einführung nähern wir uns der Inszenierung ONON an.

» mehr

Hausführung
1329135615
Dezember 17 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

» mehr

Lange / Kress / Mazza / Stymest VIER
Vier_c_Paul Sleev_HP
Dezember 17 18 | 20.00 Uhr Musical
Kantine | 15/10 EURO

Vier taube Performer_innen haben sich zusammengeschlossen, um kollektiv ihr erstes Stück zu erarbeiten: Ein Musical!

» mehr

Das große Kiezchortreffen #2
musikkantine-2018-12-19 small ©arne schmitt-2451
Dezember 19 | 19.00 Uhr Singalong
Festsaal | 10/7 EURO

Unser besinnliches Weihnachtsschmankerl geht in die zweite Runde!

» mehr

Lois Alexander Neptune
Neptune_c_ Michiel Goudswaard_HP
Januar 08 | 19.00 Uhr
Januar 10 | 20.30 Uhr
Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Lois Alexander nutzt das Element Wasser als Ausgangspunkt für eine choreografische Auseinandersetzung mit ihrer Position als Frau und Marginalisierte.

» mehr

Sasha Amaya // Frida Giulia Franceschini Sarabande // Tricks for Gold (T4$)
Sarabande
Januar 08 09 | 20.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Sasha Amaya holt barocke Tänze in die Gegenwart und sucht nach ihren Verbindungen zum zeitgenössischen Tanz. // Tricks for Gold (T4$) ist ein zynisches Märchen über die Vermarktung des weiblichen Körpers im Zeitalter des Spätkapitalismus.

» mehr

ZTB präsentiert: Incite! Dance!
SOP_TATA2020_1280x870
Januar 09 | 18.00 Uhr Austausch
Hochzeitssaal | Eintritt frei

Ausgehend von den Erfahrungen rund um die Kampagne Dance for Millions of Reasons eröffnet der ZTB einen interaktiven Raum, um Strategien von Protest, Widerstand und Dissens praktisch zu erkunden.

» mehr

Caner Teker Kırkpınar
HP
Januar 10 11 | 19.00 Uhr Tanz
Kantine | 15/10 EURO

Caner Teker eignet sich Techniken des türkischen Öl-Wrestlings (Yağlı Güreş) an und eröffnet damit neue queere Räume.

» mehr

JUCK JUCK
Linus Enlund_HP
Januar 11 12 | 20.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

„Juck“ ist Schwedisch und bedeutet Stoßen – und diese Bewegung des Beckens ist das Markenzeichen der sechs Performerinnen in Schuluniform.

» mehr

Around the World
c_Kunal Vijaykar_HP
Januar 12 | 18.00 Uhr
Januar 13 | 20.30 Uhr
Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

In diesem Jahr ist das interdisziplinäre Kunstfestival Gender Bender aus Bangalore in Südindien zu Gast und bringt eine Performance mit, die 2018 im Festival zu sehen war: An Evening of Lavani.

» mehr

Suvi Kemppainen + Josefine Mühle A Child Has Been Beaten
A CHILD HAS BEEN BEATEN_c_Kemppainen_Mühle_HP
Januar 13 14 | 19.00 Uhr Tanz
Kantine | 15/10 EURO

Zwei Performer*innen sprengen den Dualismus von Dominanz und Unterwerfung und konfrontieren das Publikum mit Intimität und Fragen nach der eigenen Verantwortung als Zuschauer*in.

» mehr

Amirhossein Mashaherifard Aftermath
c_Robin Junicke_HP
Januar 14 15 | 20.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Mit Tanz, Sprache und Sound erzählt Aftermath von Ausnahmezuständen und deren Auswirkungen auf den Körper.

» mehr

Maque Pereyra Solar Threshold
yamila-macías_HP
Januar 16 17 | 19.00 Uhr Tanz
Kantine | 15/10 EURO

In einer indigen-futuristischen Performance verbindet Solar Threshold zeitgenössischen Tanz mit rituellen Gesängen, Reggaeton und Perreo zu einer dekolonialen Tanzpraxis, die konventionelle Vorstellungen von Sexualität und Sinnlichkeit zum Bersten bringt.

» mehr

Areli Moran La Postal de nuestra Existencia
Arelie Moran @Manon Siv Duquesnay_HP
Januar 16 | 20.30 Uhr
Januar 18 | 19.00 Uhr
Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

In einer intimen Erkundung verhandelt Areli Moran die Bedeutung von Haar als Speicherort von sozialen Normen, Identität und Begehren.

» mehr

House of Living Colors Endangered Species
SOP_TATA2020_1280x870
Januar 17 18 | 20.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Das Drag-Kollektiv House of Living Colors stellt die Perspektiven von queeren und trans People of Color auf die Klimakrise ins Zentrum und zeigt, dass die Vielfalt von Identitäten für eine Gesellschaft genauso überlebensnotwendig ist wie Biodiversität für die Natur.

» mehr

Spice
SOP_TATA2020_1280x870
Januar 18 | 22.00 Uhr Party
Kantine | Eintritt frei

Mit Spice zelebriert das House of Living Colors in einer explosiven Show die Stärke und Widerstandskraft von von QTBIPoC (queer + trans Black, Indigenous, People of Color).

» mehr

Interrobang Philosophiermaschine
SOP_HP_Zirkus_1200x900
Januar 23 24 25 26 | 19.00 Uhr Performance
Kantine | 15/10 EURO

Telefongespräche mit Philosoph*innen des 20. Jahrhunderts.

» mehr

Vanessa Stern Auf der Suche nach der komischen Alten
Motiv_HP
Januar 24 | 10.00 Uhr - 13.00 Uhr Theaterspielworkshop
Kantine | Eintritt frei

Die komische Alte ist eine der wenigen Rollen, in der es weibliche Komik überhaupt zum Charakterfach gebracht hat. Erst im Alter, wenn sie vom Raster der üblichen, insbesondere sexualisierenden Zuschreibungen ignoriert werden, wird Frauen Komik zugestanden.

» mehr

Specials
Service
Zugänge
Haus
Suche + Archiv
Programm
    Festivals
      Künstler_innen
        Sonstiges
           

          Performance Platform. Body Affects Tuija Kokkonen TECHNOLOGIES OF BELONGING - PERFORMANCE AND POLITICAL ECOLOGY Lecture

          2012 Juli 08 | 17.00 Uhr
          Foyer Festsaal

          In englischer Sprache


          Isabelle Stengers schrieb 2005 in einem Kommentar zu Brian Massumis These, dass „eine politische Ökologie eine Sozialtechnik der Zugehörigkeit wäre, die Koexistenz und ‚co-becoming’ als das Habitat der Praktiken annehmen würde.“ Mit sozialen Technologien der Zugehörigkeit bezieht sich Stengers auf das, was wir vielleicht machen, denken und fühlen könnten, weil wir dazugehören. Was bedeutet es zu wissen, dass man dazugehört?

          Der Ausgangspunkt für diesen Vortrag sind die folgenden Aspekte: Die noch unabsehbare Bedeutung der Beziehung zwischen dem Organismus und dem Ort/ der Umwelt für unser Verständnis von Performance und Leben und Bruno Latours Neudefinition der Vorstellung von Gesellschaft und dem Sozialen, in welcher ‚Gesellschaft’ und das ‚Soziale’ nicht als eine menschliche Sphäre verstanden werden, sondern als verschiedene Kollektive von menschlichen und nicht-menschlichen Akteuren. Für mich ist das Verhältnis zwischen dem Menschlichen und dem Nicht-Menschlichen der Raum, in dem die Performance stattfindet. Ich setze mich mit diesem Raum und den potenziellen Technologien der Zugehörigkeit im Kontext von zwei Performances auseinander: A Performance with an Ocean View (and a Dog/for a Dog)II Memo of Time (2008) und Chronopolitics – III Memo of Time (eine nicht endende Performance seit 2010).

          ANSCHLIESSEND: DISKUSSION (MOD. BETTINA KNAUP)

          TUIJA KOKKONEN ist eine Regisseurin, Schriftstellerin und Forscherin, die in Helsinki lebt und arbeitet. Seit 1996 arbeitet sie als Regisseurin und künstlerische Leiterin von Maus&Orlovski, einem sich ständig wandelnden Performancekollektiv von KünstlerInnen aus verschiedenen Bereichen, an einer Serie von ortsspezifischen „Memo-Performances“. Die Memos untersuchen die Beziehungen zwischen Performance, Natur und Zeit und die Rolle von Kunst in der Ära ökologischer Krisen. Sie erkunden das Gebiet zwischen den Kunstgattungen, zwischen den Spezies; ein Gebiet, wo Ästhetik, Ethik und Politik untrennbar verbunden sind. Seit 1999 werden die Memos im Programm des Kiasma Theaters/ Museums für zeitgenössische Kunst, Helsinki, aufgeführt. Ihr gegenwärtiges Dissertationsprojekt an der Theater Akademie Helsinki trägt den Titel Die potenzielle Natur von Performances. Die Beziehung zum Nicht-Menschlichen im Performanceereignis aus der Perspektive von Dauer und Potenzialität. Die Arbeit beinhaltet eine Serie von Performances, die sich „Memos der Zeit“ nennen, und bei denen es sich um Performances mit und für nicht-menschliche Wesen handelt.

          www.tuijakokkonen.fi

          >Zur Festivalübersicht