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          Freischwimmer Turbo Pascal Ich bin nicht wirklich die Gefahr Turbo Pascal

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          Festsaal

          Sind die elektrischen Leitungen in diesem Gebäude eigentlich sehr alt? Wie gefährlich können 150 Leute sein, die in einem Raum versammelt sind? Kommt hier heute noch die wilde Party? Ist die Bühne der sicherste Ort der Welt? Soll ich meine Ängste vor dem atomaren Overkill reaktivieren? Bin ich schon geistig verwirrt?
          Turbo Pascal spielt in diesem Projekt mit der Logik des Worst-Case-Denkens und veranstaltet mit dem Publikum ein Gedankenexperiment zu der Frage, in welcher Gefahr wir eigentlich zu schweben meinen. Überall werden Worst-Case-Szenarien entwickelt, aber was ist hier eigentlich wirklich die Gefahr? Wir befinden uns in einer Versammlungsstätte, wir sind ein Ausschnitt der Bevölkerung von Zürich oder Berlin. Aus aktuellen und vergessenen Gefahrenmeldungen, Gesprächen mit Worst-Case-SpezialistInnen vor Ort und der Szenariotechnik aus dem Feld der Zukunftsforschung legt Turbo Pascal eine große Gefahrensammlung an, die dann im Theater auf den Prüfstand kommt: Das Publikum wird zum Katastrophenkomitee, das über das eigene Gefahrenpotential entscheiden kann.

          Das Theaterkollektiv Turbo Pascal befragt sich und andere zu sozialen und politischen Fragestellungen, zu widersprüchlichen Erfahrungen unserer Zeit, über die man zusammen besser nachdenken kann als alleine. Der kollektive Ansatz ist immer auch Teil der Performances, indem das Publikum zum Ko-Autor wird.
          Gegründet während des Studiums in Hildesheim, arbeitet die Gruppe mittlerweile in Berlin und Niedersachsen.

          www.turbopascal.info

          www.freischwimmer-festival.com

          TURBO PASCAL entwickelt interaktive Performances, die das Theater zum Versammlungs- und Verhandlungsraum gesellschaftlicher Prozesse, Dynamiken und Utopien machen. Zudem realisiert das Kollektiv, das sich im Kontext des Studiengangs Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis in Hildesheim gründete, partizipative Projekte mit Bürger*innen oder Jugendlichen und konzipiert Gesprächs- und Kommunikationsformate. Seit 2008 hat das Kollektiv seinen Sitz in Berlin und arbeitet kontinuierlich mit den Sophiensælen zusammen.

          Von und mit: Veit Merkle, Luis Pfeiffer, Frank Oberhäußer, Eva Plischke
          Konzept: Turbo Pascal
          Musik: Friedrich Greiling
          Bühne und Kostüm: Magda Willi
          Dramaturgie und Produktion: Anne Schulz
          Regieassistenz: Aishe Spalthoff

          Eine Produktion von Turbo Pascal. Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung Niedersachsen.

          Rahmenprogramm
          God?s Entertainment
          ...Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


          Oktober 8) bis (18
          Foyer
          Eintritt frei

          God?s Entertainment: Der Name der österreichischen PerformerInnen allein steht seit ?Fight Club? und ?Europa ? Schön, dass Sie hier sind!? (Freischwimmer 2008) für Provokation mit künstlerischen Mitteln. Für das Freischwimmer-Festival installieren sie im Foyer der Sophiensaele eine massive Fernseh-Lounge und sagen ?...Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!?

          Mit freundlicher Unterstützung von GATE Veranstaltungstechnik GmbH

          FREISCHWIMMER. PLATTFORM FÜR JUNGES THEATER ist ein Gemeinschaftsprojekt von Sophiensaele Berlin, FFT Düsseldorf, Kampnagel Hamburg, brut Wien und Theaterhaus Gessnerallee Zürich. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin, des Kulturamtes der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, der Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich, der Kulturabteilung der Stadt Wien, der Stadt Zürich Kultur, des Migros Kulturprozent und der Fachstelle Kultur Kanton Zürich.

          Foto © Turbo Pascal