Specials

Tanz/Film

Isabelle Schad
Knotting mit Francesca d’Ath

knotting_c_dieter-hartwig_HP 1
© Dieter Hartwig

März 12 | 19.00 Uhr
März 13-21

Der Film zu der Performance Knotting ist als Experiment kurz vor der Premiere entstanden und dokumentiert in Ausschnitten die Recherche zum Stück. Das choreografische Porträt ist inspiriert von den flüssigen, elastischen, raumgreifenden Bewegungen der Tänzerin Francesca d’Ath, die sich physisch mit der Form des Knotens auseinandersetzt. 

» mehr

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

» mehr

Service
Begleitprogramm
Haus
Suche + Archiv
Programm
    Festivals
      Künstler*innen
        Sonstiges
           

          Ulf Otto Die Zeit, die bleibt Ulf Otto

          • stueck_533


          Hochzeitssaal

          ?Er ergriff ihre Hand....
          'Hattie, wir werden alle nach Hause gehen und dort weinen. Aber halten Sie durch... dann können Sie wenigstens in dieser Hinsicht mit sich zufrieden sein.'
          'Mr. Williams', schluchzte sie..." ?

          Naturkatastrophen, Hungersnöte, Lieblosigkeit und Unmoral kennzeichnen unser Zeitgeschehen. Die Polkappen schmelzen: Zukunftsangst macht sich breit. Wo wird all das hinführen? Wo wird all das enden? ? Mit den Restbeständen unserer humanistischen Vernunftbegabung stehen wir am Ende der Geschichte und stellen erstaunt fest: Wir haben die Zukunft eingeholt, die wir jahrhundertelang nur verfolgt haben. Unsere Zeit neigt sich dem Ende zu, und wir können es uns nicht mal vorstellen. Und während manche eine rationale Erklärung suchen, ahnen andere längst, wo die wirklichen Antworten zu finden sind. ? Lange haben wir die fundamentalistischen Apokalyptiker mit ihren Technicolor-Endzeitvisionen belächelt. Aber sie verfügen inzwischen über einen entscheidenden Anpassungsvorteil: »Unendliche Banalität und unvorstellbarer Schrecken; die Katastrophenfantasie ermöglicht uns mit beidem fertig zu werden.« (Susan Sontag) ? Ausgehend von evangelikalen Endzeit-Thrillern widmet sich »Die Zeit, die bleibt« in einer Mischung aus Hörspiel und Theater der popkulturellen Begeisterung für das Ende und den Untergang.

          April 24*) Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung

          Der junge Regisseur Ulf Otto startete seine Regielaufbahn an den Sophiensælen. Im Rahmen des Festivals Ausser Atem - Die Plattform für den Theaternachwuchs (heute: Freischwimmer) inszeniert er 2003 die Spiderman-Adaption Die Spinne und ich. Seither ist er eng mit den Sophiensælen verbunden. Die Inszenierung Kohlhaas- komplex 04.1 realisierte er mit Unterstützung der Sophiensæle und aus eigenen Mitteln eigens für 100° Berlin, das lange Wochenende des freien Theaters im Januar 2004. Seine Produktion Wilde Schafsjagd (2005) nach dem gleichnamigen Roman von Haruki Murakami wurde sowohl vom Publikum wie auch von der Presse mit großer Begeisterung aufgenommen. 2008 hatte Die Zeit, die bleibt an den Sophiensælen Premiere, 2011 präsentierte er Science Fiction mit seiner Arbeit Erinnerung an die Zukunft. Ulf Otto arbeitet inzwischen verstärkt im akademischen Umfeld.

          Mit: Godehard Giese, Jan Maak, Vanessa Stern, Jens Stoll, Jan Viethen, David von Westphalen

          Regie: Ulf Otto
          Dramaturgie: Felicitas Zürcher
          Musik: Jens Stoll
          Technische Leitung: Peter Göhler
          Ausstattung: Jelka Plate
          Regieassistenz: David von Westphalen
          Produktionsleitung: Claudia Jansen

          Eine Produktion von 2e bureau und Sophiensaele. Gefördert aus Mitteln des Regierenden Bürgermeisters von Berlin ? Senatskanzlei ? Kulturelle Angelegenheiten.