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Heute

Kareth Schaffer Question of Belief

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April 14 Replay
Tickets

In ihrer neuen Arbeit widmet sich Choreografin Kareth Schaffer den Dämonen der heutigen Zeit: Zwischen Aktionismus und Faulheit, Ablenkung und Apathie erkämpfen sich die Performerinnen Mădălina Dan und Manon Parent einen Weg durch die sich aufblasende Bühnenlandschaft.

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Vanessa Stern Sleeping Duties
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April 20 | 18.00 Uhr
April 21-30
Mai 01 02 03 04
Theaterfilm
Online | Solidarische Preisstufen 5/10/15/20/25 Euro Tickets

Railroadmovie trifft Kammerspiel: Der Theaterfilm von Vanessa Stern ist noch einmal auf www.dringeblieben.de zu sehen.

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Lea Sherin Kübler + Soraya Reichl & Ensemble Remember Now!
Hauptmotiv_quer
Mai 07 08 09 | 14.00 Uhr
Mai 07 08 09 | 17.00 Uhr
Performance/Audiowalk
Start im Hof der Sophiensaele | Tickets 5€

An wen wollen wir erinnern und welche Wege gibt es, dies zu tun? Remember Now! lädt zu einem performativen und interaktiven Audiowalk im Berliner Stadtraum ein und wirft einen kritischen Blick auf Berliner Erinnerungsorte. In dynamischen Szenencollagen erlebt das Publikum Geschichte(n) aus einer Perspektive des Widerstands.

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          Ulrich Rasche Wir Kinder vom Bahnhof Zoo. Eine Installation für Schauspieler nach dem Buch der Christiane F. Ulrich Rasche


          Festsaal

          ?Ich kam auf ein richtiges Glücksgefühl. Eins, wie ich es selten erlebt hatte. Ich fühlte mich geborgen. Ich fühlte mich zu Hause. Am Nachmittag auf dem Bahnhof Zoo und am Wochenende in der stinkenden Fixerbude.? (Christiane F.)

          ?Ich glaube, dass es in allen Gesellschaften Utopien gibt, die einen bestimmten, realen, auf der Karte zu findenden Ort besitzen und auch eine genau bestimmbare Zeit, die sich nach dem alltäglichen Kalender festlegen und messen lässt. (...) Aber vielleicht müssen wir unter die Kleidung und bis auf die Haut gehen, um zu erkennen, dass der Körper in manchen Grenzfällen seine utopischen Fähigkeiten gegen sich selbst richtet.? (Michel Foucault)
          Ulrich Rasche lässt in seiner als Meditation angelegten Inszenierung die im Körper eingeschlossenen Utopien aus den zum Kult gewordenen Geschichten der Kinder vom Bahnhof Zoo in vielfältigen wahrnehmbaren Formen hervortreten ? Menschen im Zustand des Rausches.

          Nach Harold Pinters Betrogen, einer Koproduktion mit den Sophiensælen in der Staatsbank, zeigte Ulrich Rasche im Frühjahr 2004 seine Inszenierung 231, East 47th Street im Festsaal der Sophiensæle. Im Oktober 2004 realisierte Rasche Singing! Immaterielle Arbeit im Rahmen des Projektes Volkspalast im Palast der Republik. Andy Warhols legendäre Fabrik, zum Politikum gewordener Ort reger Legendenbildung oder historische Arbeiterlieder in Konfrontation mit Maurizzio Lazzaratos soziologischen Überlegungen zu immaterieller Arbeit - Uli Rasche setzt sich immer wieder mit politisch-historischen Themen auseinander. Seiner Arbeit eignet ein ganz eigener, zugleich formaler und hochgradig sinnlicher Zugang. Charakteristisch ist dabei Rasches interdisziplinärer Ansatz, der aus einer fruchtbaren Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern wie Monica Bonvicini, Musikern wie Ed Osborn, Ekkehard Ehlers und Bernadette La Hengst sowie Tänzer*innen und Choreograf*innen resultiert. 2006 bearbeitete Rasche den Roman Wir Kinder vom Bahnhof Zoo von Christiane F. für die Sophiensæle. 2010 hatte im Hochzeitssaal der Sophiensæle Die Entführung aus dem Serail. Ein Monolog nach Wolfgang Amadeus Mozart Premiere, die ein euphorisches Presse-Echo zur Folge hat.

          Regie: Ulrich Rasche, Kostüme: Sara Schwartz, Chorleitung: Jürgen Lehmann, Lichtdesign: Jörg Bittner, Musik: Ekkehard Ehlers, Produktionsleitung: Carolin Schrape
          Mit: Pedro Stirner, Klara Manzel, Dominik Bliefert, Marcus Schinkel, Anna Schmidt, Markus Tomczyk, Jana Klinge, Katharina Vötter

          Eine Produktion von Ulrich Rasche und Sophiensæle nach dem Buch »Christiane F. Wir Kinder vom Bahnhof Zoo« von Kai Hermann und Horst Rieck. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.