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Spielplan
Vanessa Stern Auf der Suche nach der komischen Alten
Motiv_HP
Januar 24 | 10.00 Uhr - 13.00 Uhr Theaterspielworkshop
Kantine | Eintritt frei

Die komische Alte ist eine der wenigen Rollen, in der es weibliche Komik überhaupt zum Charakterfach gebracht hat. Erst im Alter, wenn sie vom Raster der üblichen, insbesondere sexualisierenden Zuschreibungen ignoriert werden, wird Frauen Komik zugestanden.

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Hausführung
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Januar 24 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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T4-Gedenkveranstaltung i can be your translator: Das Konzept bin ich
Das Konzept bin ich_Foto_Jana Mila Lippitz_HP
Januar 26 | 17.00 Uhr Performance
Festsaal | Eintritt frei

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen lädt zum Auftakt der jährlichen T4-Gedenkveranstaltung zu einer Theateraufführung in den Festsaal der Sophiensæle.

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Tanzschreiber: Blattkritik #4
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Januar 30 | 18.00 Uhr - 21.00 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

Die öffentliche Blattkritik ist eine begleitende Veranstaltungsreihe zu tanzschreiber, dem Online-Portal für aktuelle Rezensionen zum Berliner Tanzgeschehen des Tanzbüro Berlin. Bei der kostenlosen Veranstaltung teilt und diskutiert ein Gast Leseerfahrungen aktueller tanzschreiber-Rezensionen.

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KiezKantine: Wohnen
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Februar 05 | 19.00 Uhr Salon
Kantine | 5 EURO INKL. SUPPE

Im neuen Jahr erobert die Kiezkantine die Stadt! Wir weiten den Blick von unserer vertrauten Nachbarschaft auf andere Kieze aus und beschäftigen uns mit den Themen und Problemen, die Berlin bewegen.

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Sheena McGrandles Flush
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Februar 06 07 08 09 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Sheena McGrandles choreografiert stilisierte Körperlandschaften zwischen Erotik und Absurdität.

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TANZSCOUT-Einführung zu Flush
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Februar 09 | 18.30 Uhr Einführung
Kantine | 5 EURO

In einer einstündigen Einführung nähern wir uns der Inszenierung Flush an.

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Cécile Bally The End of the Road
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Februar 13 14 15 | 20.30 Uhr
Februar 16 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Mit sozialkritischem Blick beleuchtet Cécile Bally die Visionen radikaler Veränderung im peripheren Stadtleben, die Vororte oftmals zu gebauten und bewohnten Alpträumen werden lassen.

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Wagner-Feigl-Forschung/Festspiele Hyperobjekte?
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Februar 14 | 18.30 Uhr
Februar 26 27 28 29 | 20.30 Uhr
Performative Kunstinstallation
Kantine | 15/10 EURO

Ein performatives Kunst-Experiment: Auf der Materialebene von zwei Autohälften suchen Wagner/Feigl nach den großen Konflikten unserer Zeit und finden dabei eine ganz eigene Poesie.

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Eva Meyer-Keller Living Matters
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Februar 20 21 22 | 20.00 Uhr
Februar 23 | 18.00 Uhr
Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Eine hybride Performance zwischen bildender und darstellender Kunst, die die methodische Untersuchung von „Leben“ mit unübersichtlicher, undurchsichtiger, eben: gelebter Überforderung verbindet.

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Gespräch zu Living Matters
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Februar 22 | 18.00 Uhr Gespräch
Festsaalfoyer | Eintritt frei

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Markus&Markus Die Berufung
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Februar 27 28 29 | 19.30 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Markus&Markus haben per Flaschenpost letztere ausfindig gemacht, sie per Video begleitet und sind bei ihnen in die Lehre gegange: eine hoffnungsvolle Reise quer durch die Republik.

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Olivia Wenzel 1000 serpentinen angst
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März 04 | 19.00 Uhr Buchpremiere: Performative Lesung + Party
Kantine | 5 EURO

Olivia Wenzel lädt zur Séance: Alte und neue Bilder rings um ihren Debütroman 1000 serpentinen angst werden heraufbeschworen, Lesungen, Videoarbeiten, Livemusik und Talks gehen assoziativ ineinander über.

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Florentina Holzinger TANZ
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März 05 06 07 08 | 20.00 Uhr Tanz/Performance
Festsaal | 23/15 EURO

Der schwindelerregende Abschluss von Holzingers Trilogie zum Körper als Spektakel: TANZ beschäftigt sich mit körperlicher Disziplinierung und dem Schönheitskult der Tanz-Tradition.

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Tucké Royale + Kaey Aufbruch, Abbruch, Umbruch
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März 13 14 | 19.30 Uhr Salon + Liederabend
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Liederabend und Lesung zum Migrationshintergrund Ost.

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Oozing Gloop The Gloop Show
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März 13 14 | 21.30 Uhr Live Art
Kantine | 15/10 EURO

Die weltweit bedeutendste autistische grüne Drag Queen Oozing Gloop erklärt uns die Welt und fängt dabei ganz am Anfang an: beim Buchstaben A.

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MusikKantine #5 – Songslam
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März 18 | 19.30 Uhr Songslam
Kantine | 10/7 EURO

Einen Abend lang kämpfen Musiker*innen um Ruhm, Ehre und die Gunst des Publikums.

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Hausführung
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März 20 | 17.00 Uhr Führung
gesamtes Haus | 5 EURO

Eine Hausführung zur wechselvollen Geschichte der Sophiensæle von ihrem Bau 1904/05 bis heute.

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Vanessa Stern La Dernière Crise – Frauen am Rande der Komik
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März 20 | 20.00 Uhr Abendshow
Festsaal | 15/10 EURO

Die Frauen am Rande der Komik gehen nun ins neunte Jahr und Vanessa Stern entdeckt wieder komische Talente, wo nie welche geschlummert haben. 

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Politics of Love #7
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März 23 | 19.00 Uhr Diskurs
Kantine | 5 EURO

Die Queer Darlings-Ausgabe der Gesprächsreihe widmet sich aktuellen queeren Strategien der Inszenierung von Race.

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Joana Tischkau BEING PINK AIN'T EASY
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März 24 25 26 | 19.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Gangstas, Pimps und Hoes: Joana Tischkau untersucht am Beispiel des pinken Modetrends in der hypermaskulinen Rap-Szene, wie zerbrechlich soziale Konstrukte von Race und Geschlecht sind.

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Nima Séne Beige B*tch
Beige B_tch - Website Image © Daniel Hughes_HP
März 24 25 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Nehmen Sie Platz in der Live-TV-Show Beige Nation! Als Star und Gastgeber*in scrollt die Post-Internet-Ikone Beige B*tch durch die satte Wirklichkeit ihrer beigen Welt und nimmt das (sur-)reale Fantasiekonstrukt von „mixed race“-Frauen ins Visier.

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CHICKS* Love me harder
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März 26 | 20.30 Uhr
März 27 28 | 21.00 Uhr
Performance
Kantine | 15/10 EURO

Love me harder sucht nach einer queeren, fluiden Version männlicher Erotik, die Unsicherheiten zulässt und Einverständnis zum Prinzip macht.

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Marcel Schwald + Chris Leuenberger EF_Femininity
EF_FEMININITY2_©SchwaldLeuenberger_HP
März 27 28 | 19.00 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

In vier Soli teilen sie persönliche Erlebnisse und Sehnsüchte, die bis heute ihre politischen Kämpfe und die Beziehung zum eigenen Körper prägen. Ein Abend, der den Widerstand gegen die Norm und den Stolz auf die eigene Weiblichkeit feiert!

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          Wörterbuch des Krieges


          Festsaal

          VON A BIS Z: DAS UNMÖGLICHE ALPHABET DES KRIEGES

          Zweitägige Wörterbuch-Performance von und mit internationalen
          Künstlern, Theoretikern und Wissenschaftlern
          am 23.2.2007 ab 17:00 und 24.2.2007 ab 14:00 Uhr, Sophiensæle

          Krieg ist im weitesten Sinne ein Kampf um Deutungsmacht und Bedeutung,
          der nicht im Zentrum, sondern an den Rändern der Wörter ausgetragen
          wird. Was aber können Wörter noch ausrichten, wenn der Krieg längst
          zum weltweiten Normalzustand geworden ist?

          Die vierte und vorerst letzte Ausgabe des WÖRTERBUCH DES KRIEGES wird
          am 23. und 24. Februar 2007 in Berlin in den Sophiensaelen
          stattfinden. Frei nach diesem Motto "Begriffe erschaffen heißt
          zumindest, etwas tun" ist das WÖRTERBUCH DES KRIEGES eine
          kollaborative Plattform zur Herstellung von Begriffen. Bereits 75
          Begriffe zum Thema Krieg wurden in bislang drei öffentlichen, jeweils
          zweitägigen Veranstaltungen in Frankfurt, München, und Graz von
          Wissenschaftlern, Künstlern, Aktivisten, Theoretikern gebildet, vor
          Publikum vorgestellt und veröffentlicht.

          An der Berliner Ausgabe des WÖRTERBUCH DES KRIEGES nehmen teil:

          Der Londoner Künstler und Magier Jonathan Allen; der Dirigent
          Christian von Borries aus Berlin; der Berliner Science-Fiction-Autor
          Heinrich Dubel; der Historiker Stefan Doernberg, der 1945 als
          Dolmetscher der Roten Armee an den Kapitulationsverhandlungen mit der
          deutschen Wehrmacht beteiligt war; Theaterautor Felix Ensslin;
          Schriftsteller Stefan Heidenreich; der Choreograph und Regisseur Emil
          Hrvatin aus Ljubljana; der ehemalige Leiter des Museums Karlshorst,
          Peter Jahn; die serbische Künstlergruppe kuda.org; die Historikerin
          und Kuratorin Andrea Moll aus Berlin; die Kölner Kuratorin Vanessa
          Joan Müller; die Musiker Quio & Darius James; der us-amerikanische
          Philosoph Sylvere Lotringer; der Theoretiker Brian Massumi aus
          Montreal; der südafrikanische Filmregisseur Khalo Matabane; Avi
          Mograbi, Filmemacher aus Israel; die Frankfurter Grafiker Martin
          Neumeier & Nathalie Landenberger; der Künstler Michalis Pichler; die
          Theatermacher vom Rimini Protokoll; die Soziologin Saskia Sassen aus
          Chicago; der Münchner Fotograf Armin Smailovic; Künstler Simon
          Starling aus Glasgow; der Berliner Autor Marcus Steinweg; der
          Architekt Stephan Trüby aus Stuttgart; der israelische Fotograf Meir
          Wigoder und die Theoretikerin Irit Rogoff aus London; Soenke Zehle,
          Wissenschaftler aus Saarbrücken.

          Mit dem WÖRTERBUCH DES KRIEGES sollen Schlüsselbegriffe gebildet
          werden, die in den aktuellen Auseinandersetzungen um Krieg entweder
          eine bedeutende Rolle spielen, bislang vernachlässigt wurden oder erst
          erschaffen werden müssen. Ziel ist es, die Neubildung oder Umdeutung
          von Begriffen transparent zu machen als mehr oder weniger offene
          Prozesse, in die durchaus zu intervenieren ist; gleichzeitig sollen
          Modelle entwickelt werden, die die Bildung von Begriffen auf der
          Grundlage nicht interdisziplinärer, sondern undisziplinierter, nicht
          unbedingt kooperativer, sondern kollaborativer Prozesse neu bestimmen.

          Das Projekt WÖRTERBUCH DES KRIEGES startete im Juni 2006 in der
          Staedelschule in Frankfurt und zeichnete sich von Beginn an durch eine
          enorme Bandbreite von äußerst vielschichtigen Zugängen aus. Die
          Münchener Ausgabe Ende Juli vergangenen Jahres war überschattet vom
          Krieg im Nahen Osten, das Gesamtprojekt gewann durch viele fokussierte
          Beiträge an Substanz. In Graz, im Rahmen des Festivals "Steirischer
          Herbst", fand eine weitere beeindruckende Differenzierung der Begriffe
          und Vervielfältigung der Formate statt.

          Die kompletten, live von vier Kameras und Zuspielern gemischten
          Video-Mitschnitte der bisherigen Ausgaben des WÖRTERBUCH DES KRIEGES
          stehen auf der Website des Projektes zum kostenlosen Download zur
          Verfügung. woerterbuchdeskrieges.de/de-dict/v2v

          Auch die 25 Begriffe der Berliner Ausgabe werden leicht zeitversetzt
          im Netz unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht und legen
          zusammen mit den bereits publizierten Beiträgen die Grundlage für ein
          sicherlich einzigartiges, thematisch ausgerichtetes und über 50
          Stunden Material umfassendes Multimedia-Archiv. Schon jetzt werden die
          Video-Dokumente aus dem WÖRTERBUCH DES KRIEGES von Tausenden von Usern
          weltweit zu Recherchezwecken genutzt, in neuen Kontexten remixt und
          weiterverarbeitet oder als Unterrichtsmaterial eingesetzt. Im
          kommenden Herbst wird zudem im Merve Verlag tatsächlich ein Buch
          erscheinen, das als virtuelle, fünfte Ausgabe konzipiert ist.

          Die Berliner Ausgabe des WÖRTERBUCH DES KRIEGES beginnt am Freitag,
          den 23. Februar um 17:00 Uhr in den Sophiensaelen, Sophienstrasse 18
          in Berlin-Mitte, und wird am Samstag, den 24. Februar ab 14:00 Uhr
          fortgesetzt. Am 25. Februar wird das Projekt mit einem Postscriptum am
          historischen Ort der bedingungslosen Kapitalutation des faschistischen
          Deutschland, dem heutigen "Deutsch-russischen Museum" in Karlshorst,
          abgeschlossen. Und um 20:00 Uhr abends zeigt Pirate Cinema Chris
          Markers Film "Scenes from the Third World War 1967-1977".

          Die Begriffe werden von ihren jeweiligen Begriffspersonen in
          alphabetischer Reihenfolge in jeweils halbstündigen Präsentationen
          oder Performances vorgestellt.

          FREITAG, 23.2.2007

          17:00 Alert / Meir Wigoder & Irit Rogoff
          17:30 Anti-War / Saskia Sassen
          18:00 Anxiety / Felix Ensslin
          18:30 Autoxylopyrocycloboros / Simon Starling
          19:00 Coloniality / Soenke Zehle
          19:30 Davos/Dubai / Christian von Borries
          20:00 Disparu / Sylvere Lotringer
          20:30 Entertainment / Emil Hrvatin
          21:00 Experience / Arianna Bove
          21:30 Flintenweiber / Andrea Moll

          SAMSTAG, 24.2.2007

          14:00 Helikopter (Heinrich Dubel)
          14.30 Heraklit (Marcus Steinweg)
          15:00 Homefront (Michalis Pichler)
          15:30 Homeland Security Advisory System (Stephan Trüby)
          16:00 Magic (Jonathan Allen)
          16:30 Perception Attack (Brian Massumi)
          17:00 Pleasure (Avi Mograbi)
          17:30 Plündern (Vanessa Joan Müller)
          18:00 Porträt (Armin Smailovic)
          18:30 Präventivkrieg (Stefan Doernberg)
          19:00 Profit (Stefan Heidenreich)
          19:30 Resist...Refuse...Rebel (Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
          featuring: Darnell Stephen Summers and Dave Blalock)
          20:00 Safe Distance (kuda.org)
          20:30 Stance (Khalo Matabane)
          21:00 Untermensch im Osten (Peter Jahn)
          21:30 War, Nuclear (Quio & Darius James)

          Eintrittskarten kosten 10 Euro, ermässigt 5 Euro, pro Tag.

          Weitere Informationen unter:

          woerterbuchdeskrieges.de

          oder

          info@woerterbuchdeskrieges.de

          WÖRTERBUCH DES KRIEGES ist eine Veranstaltung von Multitude e.V. und
          Unfriendly Takeover, in Zusammenarbeit mit Sophiensaele. WÖRTERBUCH
          DES KRIEGES wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.