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Spielplan
The Space In-Between (Berlin Edition)
No Limits_Space in Between_c_Welly-OBrien
November 16 | 16.00 Uhr - 21.00 Uhr Festival
gesamtes Haus | 15/10 EURO

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Riebensahm/Ahmad Haschemi/Hourmazdi/Christians/Schwenk SWEAT
freischwimmen_sweat_HP
November 29 30 | 19.00 Uhr Performance
Kantine | 15/10 EURO

Jubelnd und schwitzend entwickeln die Performx einen intersektional-feministischen Zwölfkampf aus Übungen, in denen sie sich als Champions fühlen.

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hannsjana Die große M.I.N.T.-Show
MINT-Show_c_Marie Weich_HP
November 29 30 | 21.00 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

In einem performativen Labor, das Comedy-, Talk- und Game-Show zugleich ist, stellen sich hannsjana den Ausgrenzungsmechanismen wissenschaftlicher Disziplinen.

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Gruppe CIS Dark Daily Soap
c_Sabrina Schray, Surja Ahmed_HP
Dezember 01 | 17.30 Uhr - 19.00 Uhr
Dezember 03 04 | 17.30 Uhr - 20.30 Uhr
Dezember 05 | 17.30 Uhr - 20.00 Uhr
Dezember 06 | 18.00 Uhr - 19.00 Uhr
Video-Installation
Raum 213 | Eintritt frei

Dark Daily Soap verbannt die Darsteller*innen vom Filmset und setzt ihre Leerstellen mit Licht, Musik und Kamerafahrten effektvoll in Szene.

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Politics of Love #6 - Softness
Freischwimmer_innen_Motiv_HP_neu
Dezember 01 | 19.00 Uhr Diskurs
Kantine | 5 EURO

Die Festival-Ausgabe der Gesprächsreihe nimmt sich aktuellen queerfeministischen Strategien im Spannungsfeld von Ästhetik und Politik an.

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Sööt/Zeyringer Angry Hour
DSC01621_01_kurz_HP
Dezember 03 04 | 19.00 Uhr Performance
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Eine performative Enzyklopädie weiblicher Wutausbrüche, die Ausrasten als Empowerment-Strategie anwendet.

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Coombs Marr / Martinez / Truscott Wild Bore
Wild Bore_Promobild_c_Maria Baranova
Dezember 03 04 | 20.30 Uhr Performance
Festsaal | 15/10 EURO

Drei internationale Meisterinnen der Komik verarschen die Kunstkritik – im wahrsten Sinne des Wortes!

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Follow Us Nora oder ein Altenheim
Follow Us_c_Annina Machaz, Mira Kandathil_hoch_HP
Dezember 05 | 20.00 Uhr
Dezember 06 | 21.00 Uhr
Performance
Kantine | 15/10 EURO

Follow Us holen Henrik Ibsens bekannteste Frauen-Figur in die Gegenwart und versetzen sie – dem demografischen Wandel unserer Zeit entsprechend – ins Senior*innenheim.

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Meet the Freischwimmer*innen
Freischwimmer_innen_Motiv_HP_neu
Dezember 06 | 15.00 Uhr - 18.00 Uhr Präsentation
Festsaal-Foyer | Eintritt frei

Die Freischwimmen-Gruppen die apokalyptischen tänzer*innen, Rotterdam Presenta und Gruppe CIS stellen ihre aktuellen Projekte zur Diskussion.

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Jack Halberstam TRANS* FEMINISM AND PERFORMANCE
Freischwimmer_innen_Motiv_HP_neu
Dezember 06 | 19.00 Uhr Vortrag
Festsaal | 5 EURO

In diesem Vortrag spürt Jack Halberstam in der Geschichte weiblicher Punk-Performances die unerzählten Geschichten trans-feministischer Sängerinnen auf.

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Caroline Creutzburg Woman with Stones
Fotos_c_Caroline Creutzburg, Charlotte Pistorius_HP
Dezember 07 08 | 18.00 Uhr Performance/Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Woman with Stones erweitert die Annahme, Drag sei ausschließlich das kunstvolle Spiel mit Genderidentitäten um einen ganzen Pool an Verwandlungsfantasien.

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Last Yearz Interesting Negro i ride in colour and soft focus, no longer anywhere
Last Yearz Interesting Negro_i ride in colour and soft focus, no longer anywhere_Carlos Jimenez and Katarzyna Perlak_2017_HP
Dezember 07 08 | 20.00 Uhr Performance/Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Eine choreografische Meditation über das Gefühl, von den Fantasien anderer Menschen beherrscht und durchdrungen zu werden.

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Public in Private / Clément Layes ONON
ONON_c_Public in Private_HP
Dezember 12 13 14 15 | 19.30 Uhr Tanz
Festsaal | 15/10 EURO

Ein choreografisches Labyrinth: ONON blickt auf die Dinge und digitalen Systeme, die unseren Alltag ordnen.

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Laurie Young + Justine A. Chambers One Hundred More
one-hundred-more_c_marianne-duval_HP
Dezember 12 13 14 15 | 21.00 Uhr Tanz
Hochzeitssaal | 15/10 EURO

Tanz als politisches Experimentierfeld.

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TANZSCOUT-Einführung zu ONON
ONON_TS
Dezember 13 | 18.00 Uhr Einführung
Kantine | 5 EURO

In einer einstündigen Einführung nähern wir uns der Inszenierung ONON an.

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Lange / Kress / Mazza / Stymest VIER
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Dezember 17 18 | 20.00 Uhr Musical
Kantine | 15/10 EURO

Vier taube Performer_innen haben sich zusammengeschlossen, um kollektiv ihr erstes Stück zu erarbeiten: Ein Musical!

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Das große Kiezchortreffen #2
musikkantine-2018-12-19 small ©arne schmitt-2451
Dezember 19 | 19.00 Uhr Singalong
Festsaal | 10/7 EURO

Unser besinnliches Weihnachtsschmankerl geht in die zweite Runde!

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          Wörterbuch des Krieges


          Festsaal

          VON A BIS Z: DAS UNMÖGLICHE ALPHABET DES KRIEGES

          Zweitägige Wörterbuch-Performance von und mit internationalen
          Künstlern, Theoretikern und Wissenschaftlern
          am 23.2.2007 ab 17:00 und 24.2.2007 ab 14:00 Uhr, Sophiensæle

          Krieg ist im weitesten Sinne ein Kampf um Deutungsmacht und Bedeutung,
          der nicht im Zentrum, sondern an den Rändern der Wörter ausgetragen
          wird. Was aber können Wörter noch ausrichten, wenn der Krieg längst
          zum weltweiten Normalzustand geworden ist?

          Die vierte und vorerst letzte Ausgabe des WÖRTERBUCH DES KRIEGES wird
          am 23. und 24. Februar 2007 in Berlin in den Sophiensaelen
          stattfinden. Frei nach diesem Motto "Begriffe erschaffen heißt
          zumindest, etwas tun" ist das WÖRTERBUCH DES KRIEGES eine
          kollaborative Plattform zur Herstellung von Begriffen. Bereits 75
          Begriffe zum Thema Krieg wurden in bislang drei öffentlichen, jeweils
          zweitägigen Veranstaltungen in Frankfurt, München, und Graz von
          Wissenschaftlern, Künstlern, Aktivisten, Theoretikern gebildet, vor
          Publikum vorgestellt und veröffentlicht.

          An der Berliner Ausgabe des WÖRTERBUCH DES KRIEGES nehmen teil:

          Der Londoner Künstler und Magier Jonathan Allen; der Dirigent
          Christian von Borries aus Berlin; der Berliner Science-Fiction-Autor
          Heinrich Dubel; der Historiker Stefan Doernberg, der 1945 als
          Dolmetscher der Roten Armee an den Kapitulationsverhandlungen mit der
          deutschen Wehrmacht beteiligt war; Theaterautor Felix Ensslin;
          Schriftsteller Stefan Heidenreich; der Choreograph und Regisseur Emil
          Hrvatin aus Ljubljana; der ehemalige Leiter des Museums Karlshorst,
          Peter Jahn; die serbische Künstlergruppe kuda.org; die Historikerin
          und Kuratorin Andrea Moll aus Berlin; die Kölner Kuratorin Vanessa
          Joan Müller; die Musiker Quio & Darius James; der us-amerikanische
          Philosoph Sylvere Lotringer; der Theoretiker Brian Massumi aus
          Montreal; der südafrikanische Filmregisseur Khalo Matabane; Avi
          Mograbi, Filmemacher aus Israel; die Frankfurter Grafiker Martin
          Neumeier & Nathalie Landenberger; der Künstler Michalis Pichler; die
          Theatermacher vom Rimini Protokoll; die Soziologin Saskia Sassen aus
          Chicago; der Münchner Fotograf Armin Smailovic; Künstler Simon
          Starling aus Glasgow; der Berliner Autor Marcus Steinweg; der
          Architekt Stephan Trüby aus Stuttgart; der israelische Fotograf Meir
          Wigoder und die Theoretikerin Irit Rogoff aus London; Soenke Zehle,
          Wissenschaftler aus Saarbrücken.

          Mit dem WÖRTERBUCH DES KRIEGES sollen Schlüsselbegriffe gebildet
          werden, die in den aktuellen Auseinandersetzungen um Krieg entweder
          eine bedeutende Rolle spielen, bislang vernachlässigt wurden oder erst
          erschaffen werden müssen. Ziel ist es, die Neubildung oder Umdeutung
          von Begriffen transparent zu machen als mehr oder weniger offene
          Prozesse, in die durchaus zu intervenieren ist; gleichzeitig sollen
          Modelle entwickelt werden, die die Bildung von Begriffen auf der
          Grundlage nicht interdisziplinärer, sondern undisziplinierter, nicht
          unbedingt kooperativer, sondern kollaborativer Prozesse neu bestimmen.

          Das Projekt WÖRTERBUCH DES KRIEGES startete im Juni 2006 in der
          Staedelschule in Frankfurt und zeichnete sich von Beginn an durch eine
          enorme Bandbreite von äußerst vielschichtigen Zugängen aus. Die
          Münchener Ausgabe Ende Juli vergangenen Jahres war überschattet vom
          Krieg im Nahen Osten, das Gesamtprojekt gewann durch viele fokussierte
          Beiträge an Substanz. In Graz, im Rahmen des Festivals "Steirischer
          Herbst", fand eine weitere beeindruckende Differenzierung der Begriffe
          und Vervielfältigung der Formate statt.

          Die kompletten, live von vier Kameras und Zuspielern gemischten
          Video-Mitschnitte der bisherigen Ausgaben des WÖRTERBUCH DES KRIEGES
          stehen auf der Website des Projektes zum kostenlosen Download zur
          Verfügung. woerterbuchdeskrieges.de/de-dict/v2v

          Auch die 25 Begriffe der Berliner Ausgabe werden leicht zeitversetzt
          im Netz unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht und legen
          zusammen mit den bereits publizierten Beiträgen die Grundlage für ein
          sicherlich einzigartiges, thematisch ausgerichtetes und über 50
          Stunden Material umfassendes Multimedia-Archiv. Schon jetzt werden die
          Video-Dokumente aus dem WÖRTERBUCH DES KRIEGES von Tausenden von Usern
          weltweit zu Recherchezwecken genutzt, in neuen Kontexten remixt und
          weiterverarbeitet oder als Unterrichtsmaterial eingesetzt. Im
          kommenden Herbst wird zudem im Merve Verlag tatsächlich ein Buch
          erscheinen, das als virtuelle, fünfte Ausgabe konzipiert ist.

          Die Berliner Ausgabe des WÖRTERBUCH DES KRIEGES beginnt am Freitag,
          den 23. Februar um 17:00 Uhr in den Sophiensaelen, Sophienstrasse 18
          in Berlin-Mitte, und wird am Samstag, den 24. Februar ab 14:00 Uhr
          fortgesetzt. Am 25. Februar wird das Projekt mit einem Postscriptum am
          historischen Ort der bedingungslosen Kapitalutation des faschistischen
          Deutschland, dem heutigen "Deutsch-russischen Museum" in Karlshorst,
          abgeschlossen. Und um 20:00 Uhr abends zeigt Pirate Cinema Chris
          Markers Film "Scenes from the Third World War 1967-1977".

          Die Begriffe werden von ihren jeweiligen Begriffspersonen in
          alphabetischer Reihenfolge in jeweils halbstündigen Präsentationen
          oder Performances vorgestellt.

          FREITAG, 23.2.2007

          17:00 Alert / Meir Wigoder & Irit Rogoff
          17:30 Anti-War / Saskia Sassen
          18:00 Anxiety / Felix Ensslin
          18:30 Autoxylopyrocycloboros / Simon Starling
          19:00 Coloniality / Soenke Zehle
          19:30 Davos/Dubai / Christian von Borries
          20:00 Disparu / Sylvere Lotringer
          20:30 Entertainment / Emil Hrvatin
          21:00 Experience / Arianna Bove
          21:30 Flintenweiber / Andrea Moll

          SAMSTAG, 24.2.2007

          14:00 Helikopter (Heinrich Dubel)
          14.30 Heraklit (Marcus Steinweg)
          15:00 Homefront (Michalis Pichler)
          15:30 Homeland Security Advisory System (Stephan Trüby)
          16:00 Magic (Jonathan Allen)
          16:30 Perception Attack (Brian Massumi)
          17:00 Pleasure (Avi Mograbi)
          17:30 Plündern (Vanessa Joan Müller)
          18:00 Porträt (Armin Smailovic)
          18:30 Präventivkrieg (Stefan Doernberg)
          19:00 Profit (Stefan Heidenreich)
          19:30 Resist...Refuse...Rebel (Rimini Protokoll (Haug/Wetzel)
          featuring: Darnell Stephen Summers and Dave Blalock)
          20:00 Safe Distance (kuda.org)
          20:30 Stance (Khalo Matabane)
          21:00 Untermensch im Osten (Peter Jahn)
          21:30 War, Nuclear (Quio & Darius James)

          Eintrittskarten kosten 10 Euro, ermässigt 5 Euro, pro Tag.

          Weitere Informationen unter:

          woerterbuchdeskrieges.de

          oder

          info@woerterbuchdeskrieges.de

          WÖRTERBUCH DES KRIEGES ist eine Veranstaltung von Multitude e.V. und
          Unfriendly Takeover, in Zusammenarbeit mit Sophiensaele. WÖRTERBUCH
          DES KRIEGES wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes.