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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          Gast.Freundschaft Yosi Wanunu / Toxic Dreams COFFEE WITH BRUNO KREISKY THE ART OF COMPLAINING

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          2012 Juni 23 | 17.00 Uhr - 01.00 Uhr
          2012 Juni 24 | 16.00 Uhr - 20.00 Uhr
          Berlin Mitte, Start Sophiensæle

          In englischer Sprache

          COFFEE WITH BRUNO KREISKY führt die ZuschauerInnen in jenen österreichischen Sport ein, mit dem das Land am meisten verbunden wird: die Kunst des sich Beschwerens. Bei Kaffee und Kuchen holt Kreisky aus gegen wirkliche und imaginäre Feinde; von israelischen Juden bis zu konservativen Ökonomen, von Jörg Haider bis zu Simon Wiesenthal. Er beklagt den Tod seines engen Freundes Muammar al-Gaddafi und erneuert sein Bekenntnis zur Finanzierung durch Staatsverschuldung. Er lebt für den Kampf und zieht den Schlag ins Gesicht dem Kuss auf die Wange vor. So lange er seine Unzufriedenheit und seinen Verdruss über den Stand der Dinge zum Ausdruck bringen kann, ist er glücklich. Die Kunst des Beschwerens kennt kein Ende, sie vollzieht sich in Kreisen, und funktioniert wie eine Art Atmung: so lange man sich beschwert, lebt man.

          YOSI WANUNU, geboren und aufgewachsen in Akko/Israel, lebt und arbeitet in Wien. Er studierte Kunstgeschichte, Film- und Theaterwissenschaft in Israel und in den USA. Nach acht Jahren als Regisseur und Bühnenbildner in New York (Ontological Hysteric Theatre, Here, BCBC u.a.), zog er 1997 nach Wien, wo er zusammen mit Kornelia Kilga toxic dreams gründete. Seit dem hat er mehr als 40 Bühnenarbeiten mit der Gruppe geschaffen; Arbeiten, die mit dem Unbekannten und mit der trügerischen Natur der Realität umgehen, die Kohärenz verweigern und die Ambiguität des Alltagslebens zelebrieren. toxic dreams ist der Ensemblearbeit verpflichtet.

          Foto © Grygoriew/ Himmelspach

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