Spielplan
Heute
Ania Nowak
INFLAMMATIONS (PANDEMIC EDITION)
Inflammations_c_Anu Czerwiński
Juli 31
August 01
Tickets
Video Performance

Verletzlichkeit wird zur Wegbereiterin einer neuen Körper-, Sprach- und Care-Ökonomie: Ausgehend von der Frage, welche Erwartungen wir an hyperfunktionale Körper auf der Bühne und im Alltag haben, fordern die Performer*innen einen Platz für instabile Körper - mit all ihren Risiken und Potenzialen, im Tanz ebenso wie in der Gesellschaft.

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Heute | 11:00 Uhr - 15:00
WORKSHOP: CREATIVE CAPTIONS
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Juli 31 | 11.00 Uhr - 15.00 Uhr
Digitaler Workshop
Auf Zoom | Eintritt frei

Barrierefreiheit ist nicht nur ein Menschenrecht, sondern ein noch viel spannenderes kreatives Werkzeug: Rachel Bagshaw und Sophie Woolley teilen ihre Erfahrungen im kreativen Umgang mit Untertitelung und stellen einige Übungen vor, die andere Kunstschaffende bei der eigenen Verwendung und Stil-Entwicklung von Untertiteln unterstützen.

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Morgen | 18:00 Uhr
IN CONVERSATION
August 01 | 18.00 Uhr
Artist Talk
Auf Zoom | Eintritt frei

Digitales Gespräch auf Zoom mit den Künstler*innen der Produktionen Inflammations, A Crash Course in Cloudspotting und The Shape of the Pain: Sie thematisieren das Navigieren durch einen oft ableistischen Kunstsektor und erzählen, welche Arbeitsmethoden und Ästhetiken sie entwickelt haben.

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Jess Thom
Biscuits Without Borders + Disability Culture in a Time of Pandemic
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Juli 31

Jess Thoms Lecture Disability Culture in a Time of Pandemic und ihr Gespräch Biscuits Without Borders mit Noa Winter sind nun auch als Videos on Demand verfügbar. Beide Veranstaltungen fanden im Oktober 2020 im Rahmen des Performancefestivals Risk and Resilience statt.

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TANZSCOUT 2.0
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Juli 31
August 01

Mit diesem AUDIO Tune-in & COLLAGE Wrap-up online ist es dem Tanzscout-Team möglich, weiterhin Verbindungen zwischen Tanzstück und Zuschauer*innen herzustellen.

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Layton Lachman & Samuel Hertz
DOOM (THE MOVIE)
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August 05 | 19.30 Uhr
Tickets

Gemeinsam mit Layton Lachman & Samuel Hertz und Open Air Neukölln im Freiluftkino Hasenheide möchten wir euch zur Premiere von DOOM (THE MOVIE) einladen.

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James Batchelor + Collaborators
An Evening-length Performance
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August 12 13 14 15 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Mit An Evening-length Performance reimaginiert der australische Choreograf James Batchelor den barocken Ballsaal als Ort queeren Ausdrucks und der Begegnung.

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Colette Sadler + Mikko Gaestel
ARK 1
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August 13 | 16.00 Uhr
August 13 | 17.30 Uhr
August 13 | 19.00 Uhr
August 13 | 20.30 Uhr
Tickets
Tanz

In einer immersiven Solo-Performance-Installation befragen die Choreografin Colette Sadler und der bildende Künstler Mikko Gaestel im Rahmen einer virtuellen 3D-Umgebung die Zukunft des Menschen in Beziehung zur Technologie.

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Turbo Pascal
Irgendwie Mitte
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August 18 19 20 21 | 21.30 Uhr
Tickets
10/15/25/50 €

Viele Menschen ordnen sich der Mitte zu. Doch wo liegt die eigentlich genau – irgendwo zwischen oben und unten, arm und reich? Im Rahmen einer vierteiligen Live-Reality-Serie begibt sich Turbo Pascal auf die Suche nach den diffusen Kategorien und Verhältnissen, die die sogenannte Mitte ausmachen.

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Thiago Granato
The Sound They Make When No One Listens
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August 19 20 21 22 | 19.00 Uhr
Tickets
Tanz
Festsaal |

Der brasilianische Choreograf Thiago Granato erforscht den Akt des Zuhörens in Zeiten ökologischer, politischer und persönlicher Krisen.

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Melanie Jame Wolf mit Teresa Vittucci
SHOW BUSINESS
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August 30 31 | 20.00 Uhr
September 01 02 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

There’s no business like show business. In ihrem ersten gemeinsamen Performance-Abend gehen Melanie Jame Wolf und Teresa Vittucci der Frage nach: Was braucht es, um eine Show great zu machen? 

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Making A Difference
Owning spaces - Conversations and actions from bed
Konferenz save the date
September 01-05

Konferenz Auf Zoom
September 01-05

Als Team behinderter Künstler*innen/Kurator*innen laden Kate Marsh und Noa Winter ein zu Gesprächen, Praxis, Safer Spaces und öffentlichem Austausch. 

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TANZSCOUT ZU SHOWBUSINESS
Tanzscout Show Business
September 01 | 19.00 Uhr

Im Tanzscout Tune-In stimmen sich die Teilnehmer*innen in einer spielerisch-praktischen Auseinandersetzung auf die Vorstellung von Show Business ein.

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KRISTINA + KAROLINA DREIT, ANNA TRZPIS-MCLEAN
FASHIONSHOW: WORKING CLASS DAUGHTERS
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September 04 05 | 17.00 Uhr - 22.00 Uhr
Eintritt frei

Die Installation verhandelt Fragen von Klasse, Geschlecht und Migration. Auf subtile Weise wird mit Konventionen von Fashion-Shows gespielt und auf ein aktuelles Phänomen verwiesen, bei dem sogenannte „Workwear“ in High Fashion-Kontexten Einzug hält.

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Julia*n Meding
TRAUMASCAPE
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September 04-08 | 20.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10€

In ihrer neuen Arbeit Traumascape untersucht Julia*n Meding die Verbindungen von Rationalität und Gewalt in der europäischen Wissensgeschichte.

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Specials
Festival
Cripping the Pain
A Crash Course in Cloudspotting Main Image Credit Paul Samuel White-SMALL
© Paul Samuel White

JULI 29 – AUGUST 01

Schmerzen werden auf der Bühne selten verhandelt. Der Schwerpunkt CRIPPING THE PAIN, der pandemiebedingt im Juni 2020 nicht stattfinden konnte und nun in digitaler Form nachgeholt wird, präsentiert künstlerische Arbeiten, Workshops und Gespräche, die dieser Komplexität Raum geben und sich dominanten ableistischen Körperwahrnehmungen widersetzen.

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Festival
Coming of Age
Coming of Age_Festival_HP
© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Service
Begleitprogramm
Haus

Einladung zum Experiment: Infame Perspektiven

!KF / JUIAN KLEIN
INFAME PERSPEKTIVEN - Das Experiment

MÄRZ 4 - 17
täglich 10 bis 19 Uhr, UFERSTUDIOS


Was fasziniert LeserInnen an Erzählungen aus der Sicht von MörderInnen, GewalttäterInnen oder KriegsverbrecherInnen? Verkauft sich eine Zeitung besser, wenn sie mit einer grausamen Gewalttat titeln kann? Gilt: je abstoßender desto anziehender? Wir lesen von uns unbekannten Perversionen und empfinden Abscheu, Ekel oder Scham und wollen uns daher distanzieren. Warum fasziniert die Einnahme bösartiger, verbrecherischer, ekliger oder schambesetzter Perspektiven in Literatur, Theater, Kino und Computerspielen? Mit welchen Motiven und Strategien geschieht dies jeweils? Und wie gelingt der Ausstieg?

Das Institut für künstlerische Forschung und die Gruppe a rose is möchten diese Perspektivübernahmen untersuchen. Sie reichen vom bloßen Wissen um eine andere Weltsicht über Verständnis, Einfühlung bis hin zu Sympathie oder Identifikation. Bieten diese Perspektivübernahmen auch einen Sinn und Wert für den gesellschaftlichen Umgang, beispielsweise mit extremen Gewalttaten? Können sie gar zur Prävention beitragen?

In diesem Experiment möchten wir untersuchen, ob und wie es möglich ist, sich in die Perspektive extremer Figuren hinein zu versetzen. In einem Hotelzimmer im belgischen Aalst ermordete 1999 ein Elternpaar seine beiden Kinder. Vor Gericht sagten sie: „Wir wollten nur das Beste für sie.“ Beide wurden für schuldfähig erklärt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Das dokumentarisches Drama Aalst von Pol Heyvaert und Dimitri Verhulst beruht auf dem Gerichtsprozess gegen die Täter.

Wir möchten euch einladen, in einer Installation gemeinsam mit einer weiteren Person die beiden Rollen dieses Ehepaares zu sprechen. In einem anschließenden Gespräch möchten wir gern von euch wissen, ob und wie es euch gelungen ist, sich in die Perspektive der Täter hineinzuversetzen.

Für die anonyme Auswertung des Experiments ist es wichtig, dass alle TeilnehmerInnen bestimmte, möglichst gleiche Voraussetzungen erfüllen. Daher möchten wir dich bitten, als SpielpartnerIn eine dir bekannte Person des anderen Geschlechts mitzubringen, jedoch nicht deine(n) LebenspartnerIn. Die Muttersprache beider TeilnehmerInnen sollte Deutsch sein.

Das Sprechen von Texten wie in diesem Experiment kann emotional belastend sein. Dies trifft auf verschiedene Personen unterschiedlich stark zu. Insbesondere für Personen mit Erfahrung von körperlicher oder seelischer Gewalt sowie sexuellem Missbrauch oder Personen mit psychischen Störungen ist dieses Experiment möglicherweise nicht geeignet. Diese Personengruppen möchten wir daher vorsorglich bitten, nicht an dem Experiment teilzunehmen.

Insgesamt wird das Experiment ungefähr 75 Minuten dauern.

Wir würden uns freuen, wenn du dir vorstellen kannst, uns als TeilnehmerIn in unserem Projekt zu unterstützen!


Deine Anmeldung nehmen wir gern per E-mail (experiment@artistic-research.de) oder per Telefon (0163-7293880) entgegen.


INFAME PERSPEKTIVEN // DAS EXPERIMENT
Uferstudios, Uferstr. 8/23, 13357 Berlin
Karten: 7 € / erm. 4 € - für Teilnehmer am Experiment ist der Eintritt frei
Teilnahme nur nach Anmeldung (2 Besucher pro Stunde):
experiment@artistic-research.de oder telefonisch unter: 0163-72 938 80

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