News
Angela Alves: NO LIMIT

JUNI 16 17 18 | 20.00 UHR

It’s show time! Bei der Remote-Performance NO LIMIT begegnen sich Zuschauer*innen und Performer*innen im Webinarformat und nehmen den Begriff von Norm in die Zange: Zu welcher Norm wollen wir nach der „Ausnahmesituation“ eigentlich zurückkehren? Und wollen wir in der Norm der Zukunft weiterhin Strategien der Selbstausbeutung glorifizieren?

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PAF @home: Introducing…

...präsentiert: Anleitungen für die Daheimgebliebenen: Zwischen NO FUTURE und THE FUTURE IS NOW! — Die Nachwuchsplattform Introducing... stellt Fragen nach der Zukunft und schafft Safe Spaces für Experiment und Austausch.

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NetzKantine: Kieze gegen rechts

MAI 04 05 06 07 08

Unsere KiezKantine findet diesmal als NetzKantine statt. Unter dem Motto "Kieze gegen rechts" bringen wir euch vom 04. bis 08. Mai jeden Tag ein Gespräch nach Hause. Zu Gast sind fünf Aktionen und Initiativen aus Berlin, die sich zivilgesellschaftlich gegen Rechtsextremismus engagieren und zeigen, wie man im Kleinen gegen Diskriminierung und für eine offene Gesellschaft einsteht.

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Theatertreffen: Florentina Holzinger im Gespräch

Das Theatertreffen findet erstmals im virtuellen Raum statt. Florentina Holzinger, die mit ihrer Arbeit TANZ zum Theatertreffen 2020 eingeladen wurde, ist am 05.05. im Rahmen des virtuellen TT Kontext-Programms "UnBoxing Stages – digitale Praxis im Theater" gemeinsam mit Beatrice Cordua und Renée Copraij in einem Künstler*innengespräch zu erleben.

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Spielplan
TANZSCOUT-WORKSHOP zu How to get rid of a body
Tanzscout-Einführung_How to get
Mai 30 | 18.30 Uhr Workshop
Kantine | FÄLLT AUS!

Im einstündigen Tanzscout-Workshop vor Beginn der Vorstellung nähern sich die Teilnehmenden spielerisch-praktisch dem Bewegungsmaterial des bevorstehenden Tanzstückes How to get rid of a body.

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Angela Alves: NO LIMIT

nolimit
© Philippe Krueger

JUNI 16 17 18 | 20.00 UHR

It’s show time! Bei der Remote-Performance NO LIMIT begegnen sich Zuschauer*innen und Performer*innen im Webinarformat und nehmen den Begriff von Norm in die Zange: Zu welcher Norm wollen wir nach der „Ausnahmesituation“ eigentlich zurückkehren? Und wollen wir in der Norm der Zukunft weiterhin Strategien der Selbstausbeutung glorifizieren?

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Haus
 

04 Januar 2011
Um sich selbst


Eine der schönsten Action-Szenen der letzten Zeit findet sich in der Neuauflage von ?Star Trek?: Der junge Captain Kirk springt mit Sulu und einem dritten Mann, der namenlos bleibt und der Logik der Serie entsprechend ein paar Sekunden später draufgeht, aus einem Raumschiff, sie stürzen lange ohne geöffnete Fallschirme auf eine schwebende Plattform zu, die Arme eng angelegt, die Köpfe Ausschau haltend nach unten gedreht. Lustig zu sehen, mit welch simplem Kniff Regisseur J. J. Abrams die Szene gedreht hat: Die Schauspieler stehen auf großen blank geschliffenen Platten, in welchen sich der Himmel spiegelt ? und die Crew sorgt mit Windmaschinen, Föhns und Kamerarütteln dafür, dass alles nervenaufreibend wirken kann. Die Kombination von Föhn und Spiegel, von Haarpflegeutensil und reflexivem Instrument, erinnert an die ersten Seiten von Joyces ?Ulysses?, wenn Buck Mulligan aus dem Turm ins Freie tritt, ?ein Seifenbecken in Händen, auf dem gekreuzt ein Spiegel und ein Rasiermesser lagen.? Das soll die Kunst, Reflexives bieten und gleichzeitig Position beziehen. Seiten und Stücke und Serien bauen ein Labyrinth unserer Kultur, einen Irrgarten mit Kanten und Gegenwind ? verliert die Französin sich vollends darin, spricht sie von der Mise-en-abyme, von einem Loop, der einen Abgrund auftut, einen mitreißenden Mahlstrom des Artifiziellen. Diesen Griff in die Zauberkiste nutzt die Musikerin M.I.A. für ihren aktuellen Internetauftritt, wo sich der eigene Computer-Arbeitsplatz mit den geöffneten Fenstern zu verschieben und zu pervertieren scheint, als wäre ein Virus ins System eingedrungen. Ich frage mich: Wie nah lasse ich etwas an mich heran? Welche Grenzen müssen überschritten werden, damit mich etwas bewegt, und wohin führt diese Bewegung? ?Cause every time / We try to get close / There is always something that I?m thinking about? (M.I.A., ?XXXO?) Schritte zurück, ein haltloses Vorwärts-Stürzen, ein Gang durchs abgedunkelte Spiegelkabinett, und dann kommen wir uns immer noch nicht näher, aber alle miteinander! Prinzipien der Serie: Gleicher Rahmen, anderer Inhalt, Umgruppierung der Figuren, Verdichtungen, Auflösungen, Andeutungen, Liebe, Leid, Aufgewärmtes, Auswechslungen, Katastrophenhäufung. Selbstbespiegelung und scharfe Cliffhanger.

Sibylle Vogtmüller

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