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Festival

Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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Haus
 

14 Dezember 2020
Wir suchen Euch für ein performatives Audio-Walk Projekt: Remember Now!

Welche Erinnerungsorte umgeben uns? Wer wird dort geehrt und wer entscheidet, wer erinnerungswürdig ist? An wen wollen wir erinnern und welche (neuen) Möglichkeiten gibt es zu erinnern?

Wir nähern uns diesen und anderen Fragen auf spielerische Weise, nehmen sie mit in den öffentlichen Raum und erarbeiten gemeinsam einen performativen Audio-Walk, der schließlich einem Publikum präsentiert wird. Wir begeben uns auf die Suche nach unseren Monumenten, schaffen mit unseren Körpern Gegenbilder, die uns an empowernde, politische Ereignisse und Persönlichkeiten erinnern und machen uns durch Interventionen sichtbar. Wir erschließen neue Räume, besetzen sie und verankern mit diesem Akt unsere Perspektiven im Berliner Stadtbild. Denn der öffentliche Raum ist für uns alle da!

Was genau ist ein Audio-Walk?
Ein Audio-Walk ist ein Hörspiel im Laufen, bei dem euer Hören-Gehen-Sehen verschmelzen. Dabei geht eine Gruppe entlang einer Route an spezifische Orte. Das, was ihr hört, bezieht sich auf eure Umgebung, deutet es um und verschmilzt mit dem, was ihr seht, zu einer neuen Wahrnehmung.

Wer kann mitmachen?
BIPoC (Black-Indigenous-People of Color), Nachkommen von Arbeitsmigrant:innen, Sinti:zze und Rom:nja, migrantisierte und geflüchtete Menschen, jüdische und muslimische Menschen zwischen 16 und 27 Jahren

Es sind keine Theatererfahrungen oder thematisches Vorwissen nötig!   
Wir brauchen nur euch und euer Interesse für Spiel, Bewegung, Sound, Rhythmus und kreatives Schreiben in einem gemeinschaftlichen Prozess.

Wann und wo?
Mitte Januar-Mai: ein- bis zweimal wöchentlich unter Berücksichtigung der Corona-Vorgaben (Ort und Termine teilen wir per Mail mit)

Wer leitet das Projekt?
Wir sind Lea Sherin Kübler und Soraya Reichl, haben uns im Theaterpädagogikstudium kennen und lieben gelernt und freuen uns auf euch und unser gemeinsames Projekt!

Neugierig geworden?
Dann schreibt uns bis zum 11. Januar an remembernow@posteo.de

DIE TEILNAHME IST KOSTENLOS!
Die Vorbereitungs- und Probenzeit sind als theaterpädagogischer Prozess konzipiert. Für die Mitwirkung an den Audio-Walks ist eine Honorarpauschale eingeplant.

Dieses Projekt ist eine Kooperation mit den SOPHIENSÆLEN, der Schwarzen Volkshochschule und des Bildungsteams Berlin-Brandenburg und wird finanziert vom Projektfonds für kulturelle Bildung.

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