Spielplan
Heute
Interrobang
Deep Godot: Onlineversion
DG_Presse_HP
Oktober 28 29 30 31
November 01-07
Tickets
Online-Performance
Digital | 10/7 €

Nach der erfolgreichen Live-Variante tritt das Publikum nun bequem von zuhause aus mit der KI DEEP-GODOT in Kontakt: Die von der Performancegruppe entwickelte und trainierte künstliche Intelligenz DEEP GODOT bietet eine individuelle Altersbegleitung für Menschen von 15 bis 100plus. Mit dem Programm Smart Ageing lernt DEEP GODOT die Menschen schon lange vor ihrem Lebensabend kennen, um sie später im Alter besser und persönlicher begleiten, unterhalten, pflegen und auf ihren Tod vorbereiten zu können.

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Morgen | 18:00 Uhr
25 Jahre SOPHIENSÆLE
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Oktober 29 | 18.00 Uhr
Fest
gesamtes Haus

Die Sophiensæle werden 25 Jahre alt und auch unser Festival Tanztage Berlin kann auf sein 25-jähriges Bestehen und seine 30. Ausgabe zurückblicken. Deshalb feiern wir am 29. Oktober alles gemeinsam: Die Sophiensæle, die Tanztage Berlin und die Buch-Premiere unserer Jubiläumspublikation OPENINGS.

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Schwenk & Schmans
Im Wald mit...
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Oktober 28 29 30 31
November 01-07

Im März 2021 machten sich vier generationsübergreifende Wandergruppen auf den Weg durch Berlins Wälder: Schüler*innen zwischen neun und dreizehn Jahren wanderten mit jeweils ein bis zwei Großelternteilen an ihrer Seite oder am Telefon. Die Bilder, Videos, Audios, Texte, Fragen und Gedanken, die während diesen Wanderungen gesammelt wurden, haben Schwenk & Schmans zu einem Dokumentarfilm zusammengeführt.

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Vanessa Stern
Gebeine. Die Frieda, die ich meine
Ursula Maria_HP
Oktober 28 29 30 31
November 01-07
Eintritt frei

Vierzehn alte Frauen erinnern sich in vierzehn kurzen Filmen an Frieda. Dabei sagen alle die Wahrheit, doch jede weiß etwas anderes. >> hier online zu sehen.

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Corinne Maier
Die Zufügung
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Oktober 30 31 | 19.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10€

Corinne Maier zeigt eine packende Lecture Performance zum Thema Alter und Altern mit Textfragmenten der Ausnahmeautorin Gerlind Reinshagen, Improvisationen der Performerin und der Musik von Elvis Presley.

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Lajos Talamonti
Alter Hase
Alter Hase_c_HP
November 04 05 06 07 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10€

Fünf ehemalige Tänzer*innen blicken zurück auf die Zeit ihrer gemeinsamen klassischen künstlerischen Prägung. In einem letzten gemeinsamen Tanz machen sie die starren Strukturen der Klassik biegsam und erzählen vom Leben als oft überraschender Schule, deren Methode jede*r täglich neu für sich erfinden muss. 

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Markus&Markus Theaterkollektiv
Die Brieffreundschaft
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November 10 11 12 13 | 19.30 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Penthesilea, Judith, Klytaimnestra, Medea, Lady Macbeth. Abend für Abend lassen wir uns von ihren Gewalttaten berieseln und erfreuen uns an Drama, Mord und Totschlag. Wären sie nicht in Reclamheften gefangen, sie wären es wohl im Gefängnis. Dort hat das Markus&Markus Theaterkollektiv für ihr neues Stück die – ganz realen – Protagonistinnen dieses Abends aufgespürt und begonnen ihnen Briefe zu schreiben. Ein Theaterabend, der Fragen nach Menschlichkeit – und nach zweiten Chancen – neu stellt.

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Flinn Works
Artist Talk auf Zoom
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November 10 | 20.00 Uhr

In einem öffentlichen Online-Gespräch mit Sophia Stepf (künstlerische Leiterin von Flinn Works) wird Nora Amin die Stigmatisierung des so genannten "Bauchtanzes" thematisieren.

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Siegmar Zacharias & Samuel Hertz
WAVES #5 – Listening Sessions Towards Social Bodies
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November 15 | 20.00 Uhr
Tickets

Klangmeditationen, um gemeinsam in einem Raum zu verweilen, in dem wir nicht allein sein müssen: Von Mai bis Dezember 2021 laden Siegmar Zacharias und ihr Team gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf und den Sophiensælen zu einer Reihe von Listening Sessions ein.

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Rehema Chachage | Aderemi Adegbite
I shredded them on your behalf | Tutuola Institute
Aderemi Adegbite_credit unknown
November 17 18 | 18.00 Uhr
November 19 | 17.00 Uhr
November 20 | 16.00 Uhr
November 20 | 19.00 Uhr
Kantine |

Installationen im Rahmen von Flinn Works' White Money: Die Künstlerin Rehema Chachage schreddert abgelehnte Förderanträge und verwandelt sie in Papierflieger; der Kurator und Künstler Aderemi Adgebite zeigt Videokunst im frischgegründeten nigerianischen Kulturinstitut und lädt einzelne Zuschauer*innen zu spirituellen Konsultationen durch professionelle Wahrsager.

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Abhishek Thapar
Untitled (AT)
Untitled_Abhishek Thapar_credit Abhishek Thapar_HP
November 17 18 | 18.30 Uhr
November 19 20 | 18.00 Uhr
November 20 | 16.30 Uhr
Tickets
Performance
10/7 €

Im Rahmen von Flinn Works' White Money: Untitled schickt vorgefasste Wahrnehmungen und alltägliche Verwendungsweisen von Geld durch den Schredder. Während das Geld seines Wertes beraubt und auf sein Ausgangsmaterial – Papier – zurückgeführt wird, bringt die künstlerische Arbeit andere Bedeutungen hervor und untersucht den Wert des „Wertes“.

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Azade Shahmiri | Anuja Ghosalkar
Tempor(e)ality | Double Agent X
Azade_Shahmiri_credit Lys Y. Seng
November 17 | 20.00 Uhr
Tickets
Performance
Festsaal | 15/10 €

Doppelvorstellung im Rahmen von Flinn Works' White Money: Die teheranische Künstlerin Azade Shahmiri setzt sich in einer Lecture Performance mit der historisch-imaginierten Repräsentation des Westens im iranischen Theater auseinander, während die indische Künstler*in Anuja Ghosalkar in einer doku-fiktionalen Performance Strategien der künstlerischen Existenzsicherung vorstellt.

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Anuja Ghosalkar | Nora Amin
Double Agent X | My Dance
Flinn Works_white money_my Dance_c_Ehab Abdellatif_HP
November 18 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Doppelvorstellung im Rahmen von Flinn Works' White Money: Die indische Künstler*in Anuja Ghosalkar stellt in einer doku-fiktionalen Performance Strategien der künstlerischen Existenzsicherung vor, während Nora Amin den sogenannten Bauchtanz von den Sedimenten der Geschichte befreit.

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Flinn Works
Artist Talk
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November 19 | 18.00 Uhr
Festsaal |

Das Flinn Works Team und Abhishek Thapar sprechen über das Projekt White Money.

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Azade Shahmiri | Nora Amin
Tempor(e)ality | My Dance
Flinn Works_white money_my Dance_c_Ehab Abdellatif_HP
November 19 20 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

Doppelvorstellung im Rahmen von Flinn Works' White Money: Die teheranische Künstlerin Azade Shahmiri setzt sich in einer Lecture Performance mit der historisch-imaginierten Repräsentation des Westens im iranischen Theater auseinander, während Nora Amin den sogenannten Bauchtanz von den Sedimenten der Geschichte befreit.

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Anuja Ghosalkar
Double Agent X
Double Agent X_Anuja Ghosalkar_credit Debanshu Bhaumik HP
November 20 | 18.00 Uhr
Tickets
Performance
Festsaal | 10/7 €

Im Rahmen von Flinn Works' White Money: In Indien gibt es kaum öffentliche Kulturförderung. In ihrer doku-fiktionalen Performance sucht die Theatermacherin Anuja Ghoshalkar als Double Agent X mithilfe von Videos, Dokumenten und Erfahrungsberichten nach Strategien der künstlerischen Existenzsicherung.

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Company Christoph Winkler
We are going to Mars
We are Going to Mars_c_HP
November 22 | 18.00 Uhr
November 23-30
Film/Video
Eintritt frei

We are going to Mars widmet sich in internationalen Videoarbeiten der Geschichte des ersten afrikanischen Raumfahrtprogramms und untersucht, wie sich die Rezeption dieser Story in den vergangenen fünfzig Jahren verändert hat.

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Raus aus dem Kopf, rein in den Körper
Presse Clement Layes-Living Room HP1
November 25 | 18.00 Uhr - 19.30 Uhr
Workshop
15/10 €

Die Workshop-Reihe für alle, die mehr Bewegung in ihren (Arbeits-)Alltag bringen wollen! 

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Public in Private / Clémentine M. Songe
Living Room
Presse Clement Layes-Living Room HP4
November 25 26 27 | 20.30 Uhr
November 28 | 16.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In Living Room erforscht Clémentine M. Songe (aka Clément Layes) die Dynamik des Wohnzimmers, jenes Ortes, an dem wir uns mit Dingen umgeben, die uns vertraut, intim, wiedererkennbar und sicher erscheinen. In Zusammenarbeit mit einer Architektin, einer Lichtdesignerin und einem bildenden Künstler deckt Clémentine M. Songe die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen unserem Leben und diesem Ort auf und zeigt dabei, wie sehr wir unsere gewohnte Umgebung als selbstverständlich ansehen und uns auf sie verlassen, um uns in der Welt „zu Hause“ zu fühlen.

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Rita Mazza + Anne Zander
Space 1880
Rita Mazza_Space 1880_c_Mayra Wallraff_HP
November 26 27 28 | 19.00 Uhr
Tickets
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Ausgehend von der Geschichte und Kultur der tauben Community widmen sich Rita Mazza und Anne Zander in einer visuellen Gebärdensprachperformance neuen Formen der Kunst in der Gebärdensprache.

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Specials
Festival
Coming of Age
Coming of Age_Grafik HP
© Jan Grygoriew

Age is just a number – um das Altern kommen wir trotzdem nicht herum. Inmitten der Debatten rund um Klimabewegung, Identitätspolitik und Körperbilder ist es Zeit, längst überkommene Generationsverträge neu zu verhandeln. So hat nicht erst die jüngere Pandemiegeschichte gezeigt, dass Fragen nach Verantwortungen und der Solidarität neu gestellt werden müssen. Das Performance-Festival COMING OF AGE, das vom 15. September bis zum 7. November an den Sophiensælen stattfindet, widmet sich verschiedenen Facetten des Alterns in der Gesellschaft – und blickt dabei auf die unterschiedlichen Herausforderungen eines Phänomens, das uns alle betrifft.

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Jubiläum
25 Jahre SOPHIENSÆLE
Saelebrations_c_Jan Grygoriew_HP
© Jan Grygoriew

Die Sophiensæle werden 25 Jahre alt und auch unser Festival Tanztage Berlin kann auf sein 25-jähriges Bestehen und seine 30. Ausgabe zurückblicken. Deshalb feiern wir am 29. Oktober alles gemeinsam: Die Sophiensæle, die Tanztage Berlin und die Buch-Premiere unserer Jubiläumspublikation OPENINGS.

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Performance, Tanz, Installation
Flinn Works: White Money
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Aderemi Adegbite & Konradin Kunze

Gemeinsam mit sechs internationalen Künstler:innen und in unterschiedlichen Performance-Formaten widmet sich Flinn Works dem Thema White Money. White Money fließt als Kulturförderung von Europa in den Rest der Welt und bestimmt dadurch mit, wie zeitgenössische Ästhetik aussieht. Dabei werden rassistische und (neo-)koloniale Strukturen fortgeschrieben, exotisierende Bilder von „anderen“ Körpern präsentiert und komplexe Inhalte für ein europäisches Publikum auf ihre konsumierbare Oberfläche reduziert. Wie alle transnational agierenden Kulturschaffenden ist die Kompanie Flinn Works Teil des Systems und befragt dieses mit White Money künstlerisch.

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Service
Begleitprogramm
Haus

Profil

Die Sophiensæle sind eine Produktions- und Spielstätte für die freien darstellenden Künste. Hier produzieren und präsentieren Künstler*innen und Gruppen aus Berlin sowie aus der nationalen und internationalen Szene innovative und experimentelle künstlerische Konzepte, Ästhetiken, Stile und Formate. Auf dem Spielplan stehen Tanz, Performance, Theater, Musiktheater und diskursive Formate. Als ein Ort, der sich als offen und aufgeschlossen versteht, suchen die Sophiensæle intensiven Kontakt mit Künstler*innen, Publikum und den Austausch über gesellschaftlich relevante Themen. Neben dem Fokus auf Nachwuchsförderung arbeiten viele renommierte Kompanien und Künstler*innen in langjährigen Kooperationen am Haus.

Die Sophiensaele präsentieren über 100 Projekte jährlich und sind Spielstätte verschiedener hauseigener und -externer Festivals.

Nachwuchskünstler*innen wie Olympia Bukkakis, Olivia Hyunsin Kim, hannsjana, Kareth Schaffer, Zwoisy Mears-Clarke, Nele Stuhler oder Ania Nowak produzieren momentan an den Sophiensælen. Mit Künstler*innen wie Jule Flierl, Laurie Young, Hendrik Quast und Maika Knoblich, Monster Truck, Turbo Pascal, Hauen+Stechen, Interrobang, Clement Layes, Christoph Winkler, Henrike Iglesias, Flinn Works, Margret Sara Gudjonsdottir, Sebastian Matthias, Johannes Müller und Philine Rinnert, Vanessa Stern, Simone Dede Ayivi, und Melanie Jame Wolf verbinden die Sophiensæle längere Partner*innenschaften. Mit den Künstler*innen Florentina Holzinger, Thorsten Lensing und Milo Rau/IIPM waren die Sophiensæle in den letzten Jahren zum Theatertreffen eingeladen. 2017 erhielt das Haus den Theaterpreis des Bundes.

Die Sophiensæle sind Teil eines Netzwerks international orientierter, freier Theaterhäuser, zu dem u.a. Kampnagel Hamburg, Mousonturm Frankfurt/Main, FFT Düsseldorf, Theaterhaus Gessnerallee Zürich und brut Wien zählen. Darüber hinaus sind die Sophiensæle Veranstalter der Tanztage Berlin, jährlich wechselnder Festivals und Programmschwerpunkte zu spezifischen Themen sowie Spielstätte für das renommierte Berliner Festival Tanz im August. Gemeinsam mit brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX München, LOFFT Leipzig, Schwankhalle Bremen und Theater Rampe Stuttgart bilden die Sophiensæle zudem die Produktionsplattform Freischwimmen. Die Plattform konstituiert sich seit 2018 in veränderter Aufstellung neu als internationale Austausch- und Produktionsplattform für junge Gruppen und Künstler*innen aus Theater und Performance.

Seit 2011 werden die Sophiensæle von Franziska Werner geleitet. Sasha Waltz und Jochen Sandig gründeten 1996 gemeinsam mit Jo Fabian und Dirk Cieslak in den Räumen des ehemaligen Handwerkervereinshauses in der Sophienstraße 18 die Sophiensæle als Theater. Von 2000 bis 2007 übernahm Amelie Deuflhard die künstlerische Leitung des Hauses, gefolgt (bis 2010) von Heike Albrecht.

Die Sophiensæle sind ein Haus für Künstler*innen und Publikum, in dem die Begegnung zwischen beiden Gruppen im Mittelpunkt steht. Die wechselhafte Geschichte des Gebäudes und dessen ursprüngliche Bestimmung als Versammlungs-, Weiterbildungs- und Festort ist in der Gebäudearchitektur, an den Wänden und Decken der Räume weiterhin spürbar und schafft einen einzigartigen Rahmen für künstlerische Produktion und Begegnung. Das Gebäude wurde 2011 behutsam teilsaniert.

IMPULSGEBER und KATALYSATOR Im Zentrum unserer Arbeit steht weiterhin die Förderung des künstlerischen Nachwuchses und Unterstützung innovativer künstlerischer Formen und Fragestellungen. Dabei fördern und unterstützen wir neue künstlerische Impulse und Konzepte und knüpfen im Sinne einer Weiterentwicklung und in hoher künstlerischer Qualität an gewachsene Zusammenarbeiten an. Die Vernetzung mit Künstler*innen, Kulturakteur*innen und Projekträumen unterschiedlicher künstlerischer Genres ermöglicht den Ausbau als zentralen Ort der freien Szene und als Plattform aktueller Tendenzen der freien Tanz-, Musik-, Theater- und Performanceszene in Berlin.

OFFENER MÖGLICHKEITSRAUM Wir knüpfen an die Tradition des Hauses als Versammlungsstätte an: Als offener und aufgeschlossener Ort fördern die Sophiensæle eine vielfältige Auseinandersetzung mit zeitgenössischen künstlerischen Ästhetiken, Inhalten und Positionen und suchen einen intensiven Kontakt mit Künstler*innen und Publikum. Wir laden Künstler*innen ein, ihre Netzwerke einzubringen, sich auszutauschen und die zukünftigen Sophiensæle nicht nur als Aufführungsort zu betrachten, sondern den Ort gemeinsam mit uns zu gestalten und zu entwickeln.

SCHNITTSTELLE Künstlerisches Arbeiten bedeutet reflektierte Zeitgenoss*innenschaft: Die Sophiensæle wurden 1996 aus dem Geist einer Künstlerschaft heraus gegründet, um ein innovatives Zentrum und eine professionelle Infrastruktur für freies Produzieren zu schaffen. An diesen Gründungsgeist knüpfen wir an – die Sophiensæle verstehen sich als Sprachrohr für die Belange der freien Produktionsstrukturen in Berlin und fördern die Positionierung der freien Berliner Szene im nationalen und internationalen Kontext. Diese gebündelten Impulse erhalten mit und durch die Sophiensæle Aufmerksamkeit und Strahlkraft.

FORMATE UND FESTIVALS Die Entwicklung innovativer Formate, Reihen und Festivals spielt eine große Rolle in den Sophiensæle. Zentral für unsere Nachwuchsförderung sind nach wie vor das Festival Tanztage Berlin und die Plattform Freischwimmen. Darüber hinaus erproben wir weitere neue Formate, Festivals und Reihen.

Mit dem Abspielen des Videos stimme ich der Datenschutzerklärung von Vimeo und damit auch der Übertragung von Daten in die USA zu.

 

Die Sophiensæle werden gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

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