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Tanztage Berlin 2021

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© Jan Grygoriew

JANUAR 07 bis ∞

Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wird die 30. Ausgabe der Tanztage Berlin unter der neuen Leitung von Mateusz Szymanówka vom 7. bis 16. Januar als Online-Programm starten. Alle geplanten Live-Vorstellungen werden wir dann im Frühjahr 2021 nachholen. Den Auftakt macht am 7. Januar der Film showdown AV der Choreografin Judith Förster und der Filmemacherin Stella Horta. Die erste digitale Premiere des Festivals präsentiert Clay AD am 15. Januar mit der Performance Indication of Spring at the End of Time. Außerdem laden wir zu einer Online-Zukunftswerkstatt ein – einer Gesprächsreihe über Arbeitskultur und psychische Gesundheit, die gemeinsam mit dem Verein ZTB (Zeitgenössischer Tanz Berlin) veranstaltet wird. Weiterhin wird Pedro Marum ein Online-Format kuratieren, das sich auf neue künstlerische Praktiken der Fürsorge in der Clubkultur fokussiert. Das Festival präsentiert darüber hinaus die ersten drei Episoden des Tanztage-Podcasts, die in Zusammenarbeit mit dem queer-feministischen Rave-Kollektiv LECKEN entstanden sind.

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          400asa Sektion Nord Der Sumpf. Europa Stunde Null 400asa Sektion Nord

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          2010 Juni 06 08 09 10 11 | 20.00 Uhr
          Busfahrt

          Busfahrt: Treffpunkt im Hof der Sophiensaele


          ?Der Sumpf. Europa Stunde Null? ist ein Projekt über ?The Wall? von Pink Floyd und über die Ereignisse von 1990. Es ist eine Zeitreise über Erinnerungen, Wurmlöcher, melancholische Ebenen und über eine riesige, gewaltige Verschwörung, die schon 1973 begann. Wo standen wir eigentlich im Sommer 1990? Auf einem Brachland ohne Ideologien und Orientierung? Oder am Beginn einer neuen Weltordnung mit neuen Feindbildern und neuen Kriegen?

          Sie nannten es ?Volksaufstand?, das Ereignis, das im Jahre 1989 innerhalb weniger Monate die DDR hinwegfegte. 1990 kam dann die D-Mark und Der Spiegel titelte: ?Gelingt es der Bundesrepublik, die DDR schnell aus dem Sumpf zu ziehen? Oder versinkt das östliche Deutschland erst mal noch tiefer im Morast?? In Wien gab es Verhandlungen zwischen den Staaten der Nato und des Warschauer Pakts über einen Truppenabbau zwischen Atlantik und Ural. Am 21. Juli 1990 brachte dann Roger Waters, der Architekt, seine Styropor-Mauer zu Fall, in Berlin auf dem Potsdamer Platz, wo früher die ?echte Mauer? stand. Und es gab einen neuen Krieg im Nahen Osten, der am 2. August 1990 mit dem Einmarsch irakischer Truppen in Kuwait begann. Die abstrakte Bedeutung des Phänomens ?The Wall?, des bislang größten Konzerts in der Geschichte der Rockmusik, ist das zentrale Motiv von ?Der Sumpf. Europa Stunde Null?. Wir begeben uns auf eine psychedelische Busfahrt an unbekannte Orte, sehen in die Zukunft und erkunden das feinmaschige Netz aus Erinnern, Vergessen und Verdrängen.

          ?Es ist ein Theater der Wahrheit. Ein Theater, wie es besser nicht geht.?
          (Kristof Schreuf, Junge Welt, 01.10.2009)

          ??Der Sumpf. Europa Stunde Null? ist ein aufwendiges und spezielles Theaterereignis, das im Hof der Sophiensaele beginnt. Die Bühne ist das nächtliche Berlin. [...] Das Drama entwickelt sich vornehmlich im Kopf des Betrachters, in freier Assoziation der an den Stoppstellen gezeigten Episoden mit den Ereignissen im Bus sowie den Zufallsbegegnungen mit dem nächtlichen Berlin. Diese Sensibilisierung der Wahrnehmung ist eine Qualität des Abends.? (Tom Mustroph, Neues Deutschland, 02.10.2009)

          Trailer hier: www.youtube.com/watch?v=J6UcUJfyevk

          Konzept/Text: Claudia Basrawi, Paolo Fusi, Ted Gaier, Samuel Schwarz
          Regie: Samuel Schwarz
          Musik: Paolo Fusi, Ted Gaier, Gina D´Orio
          Korrepetition: Martin Gantenbein
          Bühne/Kostüme: Cristina Nyffeler
          Licht: Philipp Stengele
          Produktionsleitung: Anna Bergel
          Produktionsleitung Zürich: Michael Röhrenbach
          Logistik: Peter Weiss
          Assistenz Regie: Deborah Neininger
          Assistenz Bühne / Kostüme: Dorothee Bach, Andrea Urbutt
          Assistenz Produktion: Maximilian Fischer

          Mit: Claudia Basrawi, Anna Bergel, Gina D?Orio, Paolo Fusi, Ted Gaier, Erdinç Güler, Christopher Novak, Yoshii Riesen
          Stimme im Bus: Heinrich Dubel, Autor von Helicopter Hysterie

          Für dieses Projekt gründeten die Autorin Claudia Basrawi, der Musiker Ted Gaier und der Regisseur Samuel Schwarz die Spin-Off-Gruppe 400asa Sektion Nord.

          Eine Produktion von 400asa Sektion Nord, donaufestival.at und Sophiensaele.
          Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, der Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung und des Präsidialdepartments der Stadt Zürich.
          Mit freundlicher Unterstützung von LED LENSER by Zweibrüder Optoelectronics GmbH, Spree Automobil-Vertriebs-GmbH und Co KG und B+P Gerüstbau GmbH.
          Die Wiederaufnahme wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
          Mit freundlicher Unterstützung von ByteFM.

          www.400asa.ch

          Foto © Florian Braun