Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Schwabensause Bues/ Mezger/ Schwabenland Als ich einmal tot war und Martin L. Gore mich nicht besuchen kam

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          Theater

          2016 März 31 | 21.00 Uhr
          2016 April 02 | 19.30 Uhr
          Kantine

          Auf Deutsch - in German

          Dave Gahan von Depeche Mode ist auf Theatertournee. Sein Leben und was es ihn kostet, gibt er auf der Bühne preis wie auf einem Pop-Album. Eingängig, berechenbar, wütend und gebrochen erzählt Als ich einmal tot war von Vorstadt-Jugend, Kirchenchor und zerlegten Hotelzimmern und durchlebt Rebellionen, Exzesse, einen zweiminutigen Drogentod und tätowierte Träume. In den vielfachen Coverversionen seiner selbst ist das Original im vagen Strom der Erinnerung verloren: Steht Dave Gahan noch auf der Bühne? Liegt er im Sunset Marquis L.A.? Im Clinch mit Bandchef Gore? In der Badewanne? Oder auf dem Bärenfell mit Britney Spears? Kein biografisches Stück, kein dokumentarisches Stück und kein musikalischer Abend - ein Remix aus Popkultur, Fiktion, Legende und den besonderen Momenten, in denen das Leben so haltlos an einem vorüber zieht, wie ein Musikvideo.

          Wie ein schnell geschnittenes MTV-Musikvideo präsentiert sich Als ich einmal tot war [...] Schwabenland zieht jede Karte von Popchoreografie und Sprechgesang über schamlose Selbstentblößung bis hin zu simpel-komischem Fingertheater und Schattenspiel. [...] bitterböse Satire auf die Inszenierungssucht mancher Celebrities und den gierigen Voyeurismus der Restlichen, die durch ihre Blicke den Star erst fabrizieren: Produktion durch Rezeption, Authentizität durch Show.

          nachtkritik vom 22. April 2015

          DANIEL MEZGER ist Schriftsteller, Schauspieler und Musiker. Er wurde 1978 geboren und wuchs in den Glarner Bergen auf. Er absolvierte die Schauspielausbildung an der Berner Hochschule für Musik und Theater. Ab 2001 mehrere Jahre am Jungen Theater Göttingen engagiert. Von 2006 bis 2009 studierte er am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Mezgers Stücke wurden zu diversen Stückemärkten und Festivals eingeladen und im g samten deutschsprachigen Raum aufgeführt. 2007 erhielt er von Theater heute eine Nomi- nierung zum Nachwuchsdramatiker des Jahres, Findlinge gewann 2010 den Preis für das Schreiben von Theaterstücken der Schweizerischen Autorengesellschaft. Balkanmusik wurde in der Inszenierung des Mainzer Staatstheaters zu den Berliner Autorentheatertagen eingeladen. Mit einem Auszug aus Land spielen wurde Mezger 2010 nach Klagenfurt zum Wettlesen um den Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen. Der Roman erschien 2012 bei Salis. Er wurde nominiert für den Rauriser Literaturpreis 2013 und mit dem Werkjahr der Stadt Zürich ausgezeichnet. Bei Salis erschien Als ich einmal tot war … 2015 auch als Buch.

          MIT Dennis Schwabenland REGIE Marie Bues VON Daniel Mezger AUSSTATTUNG Heike Mondschein MUSIK, KOMPOSITION Kat Kaufmann SOUNDDESIGN, TON Joachim Budweiser DRAMATURGIE Martina Grohmann LICHT Tonio Finkam PRODUKTIONSLEITUNG Annette von Goumoëns

          Eine Produktion von Bues/Mezger/Schwabenland in Koproduktion mit Schlachthaus Theater Bern, Theater Rampe Stuttgart, Theater Winkelwiese Zürich, Südpol Luzern. Gefördert durch Stadt Bern, Swisslos, Kanton Zürich, prohelvetia, Ernst Göhner Stiftung, Migros Kulturprozent, Fondation Nestlé pour l´Art, Burgergemeinde Bern, Schweizerische Interpretenstiftung sowie Jürg George-Bürki Stiftung. Medienpartner: taz. die tageszeitung.

          Fotos © Rob Lewis