Specials

Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Cassie Augusta Jørgensen Debris In A Skin-Tight Corset

          • tanztage 2021
            © Guillaume Baeriswyl, Cynthia Mai Ammann
          • tanztage 2021
            © Guillaume Baeriswyl, Cynthia Mai Ammann
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          Tanz/Performance


          Festsaal

          Auf Englisch

          Wie kann man den Körper der Performer:in davon befreien, sich dem Vergnügen und der Unterhaltung der anderen zu unterwerfen? In einem Duett mit dem Künstler Rory Pilgrim untersucht Cassie Augusta Jørgensen die Ursprünge des klassischen Balletts im barocken Ballet de cour, einer Tanzgattung, die im 16. Jahrhundert am französischen Hof entstand. In einem Wirbelwind historischer Tableaus und Inszenierungen – von Ludwig XIV. bis hin zu Kate Bush – fordern sie die gängige Ideologie des Balletts und anderer Systeme heraus, die auf Prinzipien des Ausschlusses basieren: ein ausgestreckter Mittelfinger!

          Bei Fragen oder für Informationen zur Barrierefreiheit wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

          CASSIE AUGUSTA JØRGENSEN (*1991) arbeitet als Tänzerin, Choreografin und bildende Künstlerin an den Schnittstellen von bildender Kunst, Tanz, Theater und Club-Performance. Ihr Hintergrund findet sich in klassischem Ballett und modernen Tanz. Sie arbeitete sowohl mit als auch für Choreograf:innen und Theatermacher:innen in New York, Kopenhagen und Berlin, wo sie derzeit ihren Wohnsitz hat. Jørgensen beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit verschiedenen Themen, darunter die Geschichte und Schaffung des westlichen traditionellen Tanzes und Bewegung und seiner Ideologie der Harmonie von Kunst und Körper.     

          RORY PILGRIM (*1988) ist künstlerisch in einem breiten Spektrum verschiedener Medien aktiv, darunter Songwriting, Komponieren von Musik, Film, Text, Zeichnung und Live Performances. In seinen Arbeiten konzentriert er sich zumeist auf emanzipatorische Anliegen und stellt Fragen nach Zusammenkommen, Sprache, Zuhören und dem Entstehen eines sozialen Wandels durch den Austausch persönlicher Erfahrungen in einer Zeit zunehmender technologischen Interaktion. Im Jahr 2019 war Pilgrim der Gewinner des Prix de Rome.

          CHOREOGRAFIE Cassie Augusta Jørgensen PERFORMANCE Cassie Augusta Jørgensen, Rory Pilgrim SOUND Puce Mary (Frederikke Hoffmeier) KOSTÜM Alecsander Rothschild, Leila Hekmat

          Eine Produktion von Cassie Augusta Jørgensen in Koproduktion mit dem Festival Les Urbaines. Die 30. Tanztage Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Mit freundlicher Unterstützung von Tanzfabrik Berlin e.V., Theaterhaus Berlin Mitte und Förderband e.V./Berliner Spielplan Audiodeskription. Medienpartner: taz. die tageszeitung