Programm
Heute | 19:00 Uhr
Thorsten Lensing
Verrückt nach Trost
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Oktober 07 08 09 | 19.00 Uhr
Tickets
Theater
Festsaal | 28/18 €

Die Kinder Charlotte und Felix kommen aus dem Meer und spielen am Strand ihre toten Eltern. Ein Ritual, das die beiden seit Jahren pflegen. In Erinnerung an die wilde Ausgelassenheit ihrer Eltern cremen sie sich den Rücken ein und kitzeln einander, bis sie kaum noch Luft bekommen. Für kurze Augenblicke fällt alle Trauer von ihnen ab. Immer wieder jedoch brechen die unterschiedlichen Bedürfnisse der beiden zehn- und elfjährigen Geschwister in das Spiel ein.

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Simone Dede Ayivi und Kompliz*innen
Let‘s J̶u̶s̶t̶ Be Friends
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Oktober 13 14 15 | 19.00 Uhr
Oktober 16 | 17.00 Uhr
Tickets
Performance
Hochzeitssaal | 15/10 €

Let‘s Just Be Friends interviewt Simone Dede Ayivi Menschen, die ihre Freund*innenschaften als feministisches Gegenkonzept zu Familienunternehmen oder Ehen leben: Freund*innen, die gemeinsam Projekte machen oder für einander Verantwortungen übernehmen, die für gewöhnlich dem engen familiären Kontext oder romantischen Zweierbeziehungen zugeschrieben werden.

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James Batchelor & Collaborators
Shortcuts to Familiar Places
Morgan Hickinbotham_4_main visual quer
Oktober 17 18 19 20 | 20.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

James Batchelor schafft mit Shortcuts to Familiar Places eine sehr persönliche Performance über den Körper als Ort der historischen und choreografischen Einschreibung.

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Company Christoph Winkler
Radical Minimal
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Oktober 20 21 | 19.30 Uhr
Tickets
15/10 €

Mit Radical Minimal untersucht die Berliner Company Christoph Winkler das radikale Potenzial von Minimal Music und zeitgenössischem Tanz. In drei Choreografien interpretiert das Team drei bekannte Stücke der Minimal Music neu: Come Out von Steve Reich, Coming Together von Frederic Rzewski und Stay on it von Julius Eastman. 

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Lois Alexander
Yeye
YEYE_Postermotiv_c_Chanel Kah Yin Liang
Oktober 22 25 | 20.00 Uhr
Oktober 23 | 18.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Lois Alexander
BIPoC-only*: Yeye
BIPOC-ONLY (1)
Oktober 24 | 20.00 Uhr
Tickets
Hochzeitssaal | 15/10 €

Lois Alexander beschäftigt sich mit den Folgen der Sklaverei und dem Nachhall auf unsere Gegenwart. Indem sie sich durch verschiedene Ebenen von Video, Text und Performance bewegt, schafft sie eine berührende Auseinandersetzung mit einer modernen Ära, die eng mit kolonialer Geschichte, Müttern und dem Meer verwoben ist. 

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Anna Natt
Queering Nosferatu
Anna Natt_final-3_Mayra Wallraff
Oktober 27 28 29 | 20.00 Uhr
Oktober 30 | 18.00 Uhr
Tickets
Festsaal | 15/10 €

In ihrer neuen Performance untersucht Anna Natt gemeinsam mit dem Experimentalmusiker Robert Curgenven die Vampirfigur des Nosferatu auf ihre Queerness.

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Hausführung
Hausführung
Oktober 28 | 17.00 Uhr
Tickets
gesamtes Haus | 5 €

Wenn Sie mehr über die wechselvolle Geschichte der Sophiensæle erfahren möchten, können Sie an dieser Führung teilnehmen.

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Judith Förster
HORIZON PROBLEMS
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November 02 03 04 05 | 20.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

In dem Science-Fiction-Roman Die Enteigneten beschreibt Ursula Le Guin 1974 eine ambivalente Utopie, durchzogen von politischen Ideen wie Anarchismus, Sozialismus und Kapitalismus. HORIZON PROBLEMS widmet sich diesem vielschichtigen Szenario und macht es aus queer-feministischer Perspektive mit den Mitteln des zeitgenössischen Tanzes erfahrbar. Die Körper auf der Bühne fordern, nähren, spielen und beuten aus – ein Mikrokosmos aus Soli und unvollständigem Einklang.

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Michelle Moura
Lessons for cadavers
Lessons for Cadavers_c_Mayra Wallraff 4
November 12 14 15 | 20.00 Uhr
November 13 | 18.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

Wir leben inmitten des Grauens und sind daran gewöhnt. Häuser ohne Heizung, brennende Wälder, Familien fliehen über Grenzen, während andere shoppen gehen. Michelle Moura, Teil der Tanzplattform 2022, nähert sich der physischen Sprache des Schreckens – seiner Übertreibung und Überspitzung –, um die Gegenwart zu reflektieren. Drei Tänzer*innen bewegen sich durch Leben und Tod, Staunen und Lachen, Gewalt und Zerbrechlichkeit in einem magischen, grotesken Reich.

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Henrike Iglesias
FLAMES TO DUST
November 16 17 18 19 | 19.00 Uhr
November 17 18 | 21.00 Uhr
November 19 | 17.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

Henrike Iglesias sind zurück und feiern ihr 10-jähriges Jubiläum! FLAMES TO DUST ist eine Show über Endlichkeit und Trauer, Enden und Loops und Loops und Enden: Eine interaktive Komposition für 30 Smartphones sowie deren User*innen, ein paar Totenköpfe, künstlichen Regen und ca. zwei Performer*innen. Gemeinsam fragen wir uns: Why do all good things come to an end (end)? Und was, wenn wir immer wieder von vorne beginnen könnten?

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hannsjana
Die Steuer-Erklärung
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November 22 23 24 25 | 20.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

Die Steuererklärung ist DAS große gemeinschaftsstiftende Finanz-Event des Jahres! Doch Frust ist vorprogrammiert: Zu zeitaufwändig, zu kompliziert, zu bürokratisch. Mit großer glamouröser Geste und gemeinsam mit einer Gruppe Elstern macht hannsjana aus der Steuererklärung ein Manifest für eine solidarische Gesellschaft. In einer kurzweiligen und humorvollen Revue wirft das Performancekollektiv einen feministischen Blick auf bürokratische Überforderung.

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Caroline Creutzburg + René Alejandro Huari Mateus
Die Vielhundertjährigen
November 26 29 30 | 19.00 Uhr
November 27 | 17.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

Back to the future: In Die Vielhundertjährigen wird das Publikum von den einzigen Zeitzeug*innen einer längst vergangenen Teilung zwischen dem Biologischen und dem Digitalen kontaktiert. Diese mehrere hundert Jahre Alten sind inzwischen Bewohner*innen einer postdigitalen Welt. Ausgehend von Fantasien und Wünschen an die Welt schafft sich das Ensemble zwischen 65 und 87 Jahren ihre eigene Science-Fiction-Erzählung.

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Nadja Buttendorf
Robotron
November 27 | 19.00 Uhr
Kantine | Eintritt frei

Im Rahmenprogramm von Die Vielhundertjährigen findet ein Film-Screening von Robotron – A Tech Opera statt - die erste Seifenoper, die in der Computerindustrie der DDR spielt und sich mit der Computerentwicklung in einer Planwirtschaft und dem Alltag in Ostdeutschland beschäftigt. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit der Künstlerin.

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Tomi Paasonen
Pas de Q
Dezember 01 02 03 | 20.00 Uhr
Dezember 04 | 18.00 Uhr
Festsaal | 15/10 €

Pas de Q dringt in die klassische Ballettwelt ein, um choreografische Formen und Traditionen auf den Kopf zu stellen und neu zu erfinden. Ein queeres Ensemble aus männlichen und nicht-binären Tänzer*innen treiben Bewegung, Tanz und queere Ästhetik auf die Spitze: In einer utopischen Science-Fiction-Welt fusioniert das Team Dragkunst und Spitzschuhtanz zu einem Labyrinth fantasievoller Perversionen jenseits von Moral und Scham.

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Enad Marouf
In My Hand a Word
Dezember 09 10 | 20.00 Uhr
Dezember 10 | 17.00 Uhr
Dezember 11 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

In der szenischen Adaption seines eigenen Textes setzt sich der syrisch-deutsche Performance- und Videokünstler Enad Marouf aus einer queeren Perspektive mit Verlust auseinander: dem Verlust von Familie, Heimat und Beziehungen sowie von Bedeutung und Sprache. Das Publikum betritt einen Ort, an dem sich Fragmente überlagern. Dort bewegen sich zwei Figuren durch Szenen, deren innerer Zusammenhang sich durch Erinnerungen, Anekdoten und assoziativen Bezügen immer weiter auflöst.

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Jelena Stefanoska & Saša Asentić
Жизела / Giselle
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Dezember 17 18 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal | 15/10 €

Жизела / Giselle erkundet erkundet mit Tanz und Sprache die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Künstlerin Jelena Stefanoska und der tragischen Ballettfigur Giselle. Das Stück erzählt von dem Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden – und vor allem von dem Wunsch und Gefühl, ein Leben in Würde zu leben.

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Risk and Resilience Flinn Works Learning Feminism from Rwanda

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Performance
2020 Oktober 29 30 31 | 21.00 Uhr
2020 November 01 | 18.00 Uhr
Hochzeitssaal
AUF ENGLISCH, DEUTSCH, KINYARWANDA MIT DEUTSCHEN UNTERTITELN

Aufgrund von Covid-19 werden zwei Performer*innen live und vier per Video auftreten.

Am Beispiel von Ruanda betrachten Flinn Works die Frauen-Quote als politisches Instrument: Mit 61% weiblichen Abgeordneten hat Ruanda fast doppelt so viele Frauen im Parlament wie Deutschland und in dieser Hinsicht längst erreicht, wofür Frauen in ganz Europa noch immer kämpfen. Das ostafrikanische Land hat nach dem Genozid 1994 die Geschlechtergerechtigkeit zur Basis seiner Politik gemacht - in Deutschland ist Parität trotz Basis im Grundgesetz noch fern. Auf der Spur des ruandischen Fast-Track-Feminismus führen Flinn Works durch glänzende Statistiken und gläserne Decken bis hinter die Kulissen von Heim und Herd. Eine ruandische Trommel auf der Bühne ist der Schlüssel zur Macht. Sie wurde früher nur für den König gespielt, jetzt spielen sechs Performer*innen für die Königin. Für Merkel. Für Parität. Mit flammenden Reden, Statistiken, Klageliedern und Protestchoreografien performen sie für das arme Europa, das um magere Quoten ringt, während ruandische Pilot*innen Blutkonserven mit Drohnen durchs Land fliegen und digitale Daten zu den Smartphones weiblicher Abgeordneter rasen. Wie verändert die Frauen-Quote Kultur und Geisteshaltung?

Informationen zur Barrierefreiheit
Die Show dauert 75 Minuten ohne Pause und findet in englischer, deutscher und kinyarwandischer Lautsprache statt. Es gibt teilweise deutsche Untertitel und teilweise live gesprochene Übersetzungen vom Englischen und Kinyaruanda in deutsche Lautsprache. Die Lichtsituation ist eher hell, es wird Musik gespielt. In einer Szene kommen schnelle Lichtwechsel, laute Musik und Störgeräusche vor, die sich auch in relativ schnellen Bildern auf der Leinwand widerspiegeln. Es gibt verbale Interaktionen mit dem Publikum. Nach Verlassen des Raumes während der Show ist ein Wiedereinlass nicht mehr möglich. Die Informationen zur Barrierefreiheit werden laufend ergänzt. Bei Fragen oder für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Gina Jeske unter jeske@sophiensaele.com oder 030 27 89 00 35.

FLINN WORKS arbeitet seit 2009 an aktuellen Themen der globalisierten Welt mit feministischen und postkolonialen Fragestellungen. Die Stücke basieren auf intensiver Recherche und nutzen die politischen und ästhetischen Haltungen der internationalen Performer*innen für eine multiperspektivische Dramaturgie. In den SOPHIENSÆLEN zeigten sie zuletzt Learning Feminism from Rwanda (2020), gemeinsam mit Asedeva Fear & Fever (2019) und Kosa la Vita - Kriegsverbrechen (2018). Flinn Works erhielt 2021 die Tabori-Auszeichnung des Fonds Darstellende Künste.

flinnworks.de 

KÜNSTLERISCHE LEITUNG Lisa Stepf, Sophia Stepf VON UND MIT Yvette Niyomufasha, Natasha Muziramakenga, Wesley Ruzibiza, Nirere Shanel, Lisa Stepf/Cornelia Dörr REGIE Sophia Stepf VIDEODESIGN, SZENOGRAFIE Marc Jungreithmeier SETBAU Büro unbekannt Berlin CHOREOGRAFIE Wesley Ruzibiza KOMPOSITION Andi Otto KOSTÜM Tatjana Kautsch in Zusammenarbeit mit Cédric Mizero, Maximilian Muhawenimana, Afriek, Ibaba Rwanda und Louise Mutabazi EINSPIELUNGEN INANGA Sophia Nzayisenga VIDEO RUANDA Kivu Ruhorahoza LICHTDESIGN, TECHNISCHE LEITUNG Susana Alonso REGIEASSISTENZ Annekatrin Utke PRODUKTION RUANDA, DRAMATURGIE Louise Mutabazi PRODUKTIONSLEITUNG, KOMPANIEMANAGEMENT Gustavo Fijalkow

Eine Produktion von Flinn Works in Kooperation mit EANT Festival/Amizero Kompagnie und in Koproduktion mit SOPHIENSÆLE, Theater Freiburg, Goethe-Institut Kigali, Kaserne Basel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Maillon Théâtre de Strasbourg – scène européenne. In Kooperation mit Staatstheater Kassel, Theater Tuchlaube Aarau und FFT Düsseldorf. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, das Kulturamt der Stadt Kassel, die Gerhard-Fieseler-Stiftung und Between Bridges. Mit Dank an das Theaterhaus Mitte. Medienpartner: taz. die tageszeitung.

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