Specials

Tanz/Film

Melanie Jame Wolf
TONIGHT

tonight
© Ashton Green

FEBRUAR 10 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 11 – 24

Die Popmusik nutzt das kleine Wörtchen TONIGHT in Songs oft als bittersüßes Versprechen. Humorvoll und mit den passenden Rockstarposen geht Melanie Jame Wolf gemeinsam mit Sheena McGrandles und Rodrigo Garcia Alves dieser popkulturellen Poetik und ihrer kommerziellen Ausbeutung auf den Grund.

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Tanz/Film

Sheena McGrandles
Figured + Flush

figured
Figured | © Martin Rottenkolber

FEBRUAR 20 | 19.00 UHR | Premiere
FEBRUAR 21 – MÄRZ 06

In Figured und Flush setzt sich Sheena McGrandles mit radikaler Zeitlichkeit auseinander. Mit viel Liebe zum Detail deckt Figured die Absurdität und Künstlichkeit von Alltagsgesten auf. Flush bricht in Anlehnung an Gertrude Stein lineare und traditionelle Formen des Erzählens auf – die vielleicht sogar eine neue lesbische Zeitrechnung und Ästhetik evozieren.

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          Jee-Ae Lim Your East, My Ghost

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            Park Sang Yun

          2018 Mai 04 05 | 19.00 Uhr
          Kantine

          SPRACHE KEIN PROBLEM / LANGUAGE NO PROBLEM

          Postkoloniale Einflüsse prägen nicht nur den westlichen Blick auf sogenannten asiatischen Tanz, sondern wirken sich im Gegenzug auch auf die zeitgenössischen Tanzkulturen des Kontinents aus: So verweben sich Phänomene der Selbst-Exotisierung und Verwestlichung in einem komplexen Wechselspiel der (Re-)Präsentationen. Your East, My Ghost nimmt den Blick in einem soghaften Arrangement gefangen, in dem stereotype Bilder des Anderen aufblitzen. Wann lesen wir den tanzenden Körper als Referenz und wann als abstrakte Bewegung?

          Jee-Ae Lim absolvierte ihren Master in Solo/Dance/Authorship am HZT Berlin. Im Jahrbuch Tanz wurde sie 2014 zur „Hoffnungsträgerin“ und vom Gaeksuk Magazin zur „Young Leading Artist 2015“ gewählt. Zu ihren bedeutendsten Arbeiten zählen New Monster, Golden Age und the trilogy – 10 Years in 1 Minute. In ihrer Arbeit verbindet sie traditionellen koreanischen Tanz mit zeitgenössischen Elementen. Dabei beschäftigt sie sich mit dem Körper als Bewegungsarchiv. Außerdem erforscht sie Konventionen und Stereotype, die aus der Wechselwirkung zwischen kultureller Tradition und etablierter Tanzgeschichte entstanden sind.

          KONZEPT, CHOREOGRAFIE, PERFORMANCE Jee-Ae Lim MUSIK Kyan Bayani LICHT Benjamin Schälike DRAMATURGIE Matthias Quabbe KOSTÜM Seonyeol Im BERG, PROPS Goya Choi, Jee-Ae Lim Performance Assistenz Inkyung Lee, Agne Auzelyte 

          Eine Produktion von Jee-Ae Lim in Kooperation mit SIDance Festival Seoul und SOPHIENSÆLE. Gefördert vom Arts Council Korea. Mit freundlicher Unterstützung der Contemporary Arts Alliance Berlin (CAA) und dem Goethe-Institut Seoul. Medienpartner: taz.die tageszeitung

              

           

          Foto © Park Sang Yun